Acanthorrhinum – Pflege, Vermehrung & Arten (aus eigener Kultur)

Allgemeine Infos über Acanthorrhinum

  • Botanischer Name: Acanthorrhinum
  • Gattung: Acanthorrhinum
  • Familie: Plantaginaceae
  • Ordnung: Lamiales
  • Herkunft: Ursprünglich in Zentralspanien und im nordwestlichen Sahara-Raum, besonders in trockenen, offenen Lebensräumen.
  • Verwendungszwecke: Gewächshaus, Steingarten, Felsengarten
  • Arten: 1 Art
  • Preis: Nicht regulär erhältlich
  • Seltenheitsgrad: Kaum erhältlich
  • Giftig: Nein

Wie sehen Acanthorrhinum aus?

  • Blüte: Die Blüten sind klein, zweilippig und löwenmaulartig, meist rosa bis violett oder hell gefärbt.
  • Blütenfarben: Pink, Violett, Lila, Weiß
  • Blütezeit: April, Mai, Juni, September, Oktober
  • Wuchsform: Strauch
  • Höhe: 60 cm – Meist etwa 20 bis 60 cm hoch, abhängig von Standort und Wasserversorgung.
  • Durchmesser: 50 cm – Lockere Pflanzen erreichen etwa 20 bis 50 cm Breite.

Die Acanthorrhinum-Pflege in Kurzform

    Vollsonnig, mager und gut drainiert kultivieren. Lieber etwas trockener halten als dauerhaft feucht.

    Die Acanthorrhinum-Pflege im Detail

    Acanthorrhinum passt zu einer trockenen, steinigen Kultur mit viel Licht. Im Topf sollte ein hoher Sand- oder Mineralanteil Staunässe verhindern. Die Pflanze verträgt Trockenheit besser als dauernde Nässe und sollte im Winter frostgeschützt sowie hell stehen.

    Vermehrung von Acanthorrhinum

    Die Vermehrung erfolgt vor allem über Aussaat. Samen werden in ein sandiges, gut drainiertes Substrat gesät und nur leicht feucht gehalten. Stecklinge sind möglich, aber weniger zuverlässig und sollten bei Wärme und trockener Luftführung bewurzelt werden.

    Saison-Kalender

    – = keine Aktivität · + = gering · ++ = aktiv/intensiv

    Monat Gießen Düngen Umtopfen Sonne Blüte Winter Hinweise
    Jan Trocken Nein Nein Vollsonnig Nein Samenruhe Nicht vernässen
    Feb Trocken Nein Nein Vollsonnig Nein Samenruhe Aussaat trocken lagern
    Mär Sparsam Nein Aussaat möglich Vollsonnig Möglich Keimung möglich Sehr hell stellen
    Apr Mäßig Leicht Optimal Vollsonnig Möglich Wachstum Durchlässiges Substrat
    Mai Mäßig Leicht Nur Jungpflanzen Vollsonnig Hauptzeit Wachstum Mager halten
    Jun Mäßig Leicht Nein Vollsonnig Hauptzeit Wachstum Nicht überdüngen
    Jul Sparsam Nein Nein Vor Hitzestau schützen Möglich Trockenphase Hitze stresst Jungpflanzen
    Aug Sparsam Nein Nein Vollsonnig Selten Trockenphase Samen reifen lassen
    Sep Mäßig Nein Aussaat möglich Vollsonnig Möglich Wachstum Neue Aussaat möglich
    Okt Sparsam Nein Bei Bedarf Vollsonnig Möglich Abschluss Gießen reduzieren
    Nov Trocken Nein Nein Hell Nein Samenruhe Samen sammeln
    Dez Trocken Nein Nein Hell Nein Samenruhe Trocken lagern

    Meine Erfahrungen mit Acanthorrhinum

    Acanthorrhinum sollte sehr hell und eher mager stehen. Zu viel Wasser und zu nährstoffreiche Erde fördern weiches Wachstum. Für Mitteleuropa ist Topfkultur mit Regenschutz deutlich sicherer als ein nasser Gartenstandort.

    Beliebte Arten von Acanthorrhinum

    Acanthorrhinum ramosissimum

    Ist die einzige anerkannte Art und stammt aus trockenen Regionen Spaniens und Nordafrikas.

    Häufige Probleme & Lösungen

    SymptomUrsacheLösung
    Weiche Basis Zu viel Wasser oder kaltes Substrat Trocken stellen, faulige Teile entfernen und künftig mineralischer kultivieren Eingefallene Triebe

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    Nützliches Zubehör

    Wird ähnlich gepflegt wie Acanthorrhinum

    Häufige Fragen

    Ist Acanthorrhinum pflegeleicht?

    Acanthorrhinum ist je nach Art unterschiedlich anspruchsvoll; robuste Gartenarten sind leichter, tropische Arten brauchen mehr Wärme und gleichmäßige Pflege.

    Welcher Standort passt für Acanthorrhinum?

    Ideal ist ein heller, luftiger Standort mit Bedingungen, die zur Herkunft passen; empfindliche Tropenarten stehen frostfrei und geschützt.

    Wie oft sollte man Acanthorrhinum gießen?

    Gegossen wird erst, wenn die obere Substratschicht abgetrocknet ist; Staunässe sollte immer vermieden werden.

    Ist Acanthorrhinum giftig?

    Für die Gattung ist keine einheitliche starke Giftigkeit als Zierpflanze bekannt, dennoch sollte kein Pflanzenmaterial verzehrt werden.

    Ist Acanthorrhinum winterhart?

    Nein, die meisten kultivierten Arten sollten frostfrei überwintert werden, sofern keine ausdrücklich winterharte Art gewählt wird.