Acostia – Pflege, Vermehrung & Arten (aus eigener Kultur)

Allgemeine Infos über Acostia

  • Botanischer Name: Acostia
  • Trivialname: Acostia-Gras
  • Gattung: Acostia
  • Familie: Poaceae
  • Ordnung: Poales
  • Herkunft: Ecuador; die Gattung ist nach heutigem Stand dort heimisch und mit Acostia gracilis verbunden.
  • Verwendungszwecke: Gewächshaus, Wintergarten, Freiland
  • Arten: 1 Art
  • Preis: Im Handel praktisch nicht regulär erhältlich.
  • Seltenheitsgrad: Nicht erhältlich
  • Giftig: Nein

Wie sehen Acostia aus?

  • Blüte: Die Blüten sind grastypisch klein, unscheinbar und zu Ährchen zusammengefasst. Die lockeren Blütenstände sind eher sammlerisch als ornamental interessant.
  • Blütenfarben: Grün, Braun, Creme
  • Blütezeit: Mai, Juni, Juli, August
  • Wuchsform: Rasenbildend
  • Höhe: 60 cm – Je nach Standort etwa 30 bis 60 cm hohe Halme.
  • Durchmesser: 40 cm – Horste bleiben meist schmal und erreichen etwa 20 bis 40 cm Breite.

Die Acostia-Pflege in Kurzform

    Acostia hell bis sonnig und warm kultivieren. Während des Wachstums regelmäßig, aber nicht nass gießen. Eine lockere humos-sandige Erde mit Drainage verwenden und nur mäßig düngen. Im Winter hell, warm und etwas trockener halten.

    Die Acostia-Pflege im Detail

    Acostia sollte warm, sehr hell und luftig kultiviert werden. Während der Wachstumszeit bleibt das Substrat gleichmäßig mäßig feucht, darf aber nicht sauer oder dauerhaft nass werden. Eine lockere, humose bis sandige Mischung mit mineralischem Anteil verhindert Wurzelprobleme. Gedüngt wird nur moderat, da zu weiche Halme bei Gräsern schnell lagern. In Mitteleuropa ist ein Gewächshaus oder ein sehr heller geschützter Platz sinnvoller als normale Zimmerkultur.

    Vermehrung von Acostia

    Acostia kann über Saatgut und bei mehrjährigen Arten auch durch Teilung vermehrt werden. Saatgut wird in ein feines, gut drainiertes Substrat ausgesät und nur dünn bedeckt. Gleichmäßige Feuchte ist in der Keimphase wichtig, später sollten die Jungpflanzen luftiger und etwas trockener stehen. Horste werden am besten im Frühjahr oder frühen Herbst geteilt, wenn neue Wurzeln rasch nachwachsen. Kleine Teilstücke müssen nach der Teilung zunächst vor Trockenstress geschützt werden.

    Saison-Kalender

    – = keine Aktivität · + = gering · ++ = aktiv/intensiv

    Monat Gießen Düngen Umtopfen Sonne Blüte Winter Hinweise
    Jan Mäßig Nicht düngen Nur warm Hell und warm Möglich Warm halten Keine kalten Wurzeln
    Feb Mäßig Nicht düngen Nur warm Hell und warm Möglich Warm halten Luftig halten
    Mär Mäßig Leicht düngen Gut möglich Hell bis sonnig Möglich Warm halten Feuchte langsam erhöhen
    Apr Regelmäßig Mäßig düngen Gut möglich Hell bis sonnig Vorbereitung Wachstum Staunässe vermeiden
    Mai Regelmäßig Mäßig düngen Gut möglich Hell bis sonnig Hauptzeit Wachstum Hohe Luftbewegung hilft
    Jun Regelmäßig Mäßig düngen Gut möglich Hell bis sonnig Hauptzeit Wachstum Bei Hitze mehr Wasser
    Jul Regelmäßig Mäßig düngen Gut möglich Hell bis sonnig Hauptzeit Wachstum Substrat nicht versumpfen
    Aug Regelmäßig Mäßig düngen Gut möglich Hell bis sonnig Hauptzeit Wachstum Schnitt möglich
    Sep Regelmäßig Leicht düngen Gut möglich Hell bis sonnig Hauptzeit Wachstum Samenstände ausreifen lassen
    Okt Mäßig Nicht mehr düngen Nur warm Hell und warm Ausklang Warm halten Wasser reduzieren
    Nov Mäßig Nicht düngen Nur warm Hell und warm Möglich Warm halten Warm und hell stellen
    Dez Mäßig Nicht düngen Nur warm Hell und warm Möglich Warm halten Warm und hell stellen

    Meine Erfahrungen mit Acostia

    Acostia ist in Kultur vor allem etwas für botanische Sammlungen, Gräserfreunde oder Gewächshausbedingungen. Entscheidend sind Wärme, Licht und eine gleichmäßige Wasserversorgung ohne Staunässe. In normalen Wohnräumen wird die Kultur meist schwieriger, weil trockene Luft und zu wenig Licht schnell zu schwachem Wuchs führen.

    Beliebte Arten von Acostia

    Acostia gracilis

    Sehr seltene ecuadorianische Grasart mit botanischem Sammlerwert.

    Häufige Probleme & Lösungen

    SymptomUrsacheLösung
    Blätter rollen ein Wassermangel oder trockene Luft Gleichmäßiger gießen und Substrat nicht völlig austrocknen lassen Braune Flecken

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    Nützliches Zubehör

    Wird ähnlich gepflegt wie Acostia

    Häufige Fragen

    Ist Acostia eine Zimmerpflanze?

    Acostia ist in erster Linie ein Gras für Freiland, Kalthaus oder Spezialkultur. Als dauerhafte Zimmerpflanze eignet es sich nur eingeschränkt, weil Licht, Luftbewegung und jahreszeitliche Unterschiede wichtig sind.

    Wie viel Sonne braucht Acostia?

    Acostia wächst am besten hell bis sonnig. Tropische Wald- oder Bambusarten mögen eher hellen Halbschatten, während Steppen- und Mittelmeerarten viel direkte Sonne vertragen.

    Ist Acostia winterhart?

    Acostia ist in Mitteleuropa nicht als zuverlässig winterhart einzustufen und sollte frostfrei, hell und warm überwintert werden.

    Wie vermehrt man Acostia?

    Die Vermehrung gelingt meist über Saatgut. Mehrjährige horst- oder rhizombildende Arten können zusätzlich geteilt werden, wenn die Pflanzen aktiv wachsen.

    Blüht Acostia auffällig?

    Die Blüte ist klein und grastypisch unscheinbar; der Reiz liegt eher in der seltenen Gattung als in auffälligen Blüten.