Aeonium – Das kanarische Rosettenbäumchen

Aeonium – Allgemeine Informationen

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Aeonium sind als Zimmerpflanzen in Kultur sehr beliebt, jedoch ist nicht jede Aeonium Art dafür geeignet. Es gibt keinen einheitlichen deutschen Namen für die Gattung. Meist werden sie unter Aeonium, Dickblatt, Rosettenbäumchen oder Rosettendickblatt verkauft. Diese Namen wurden wohl vom Familiennamen der Dickblattgewächse (Crassulaceae) abgeleitet.

Aeonium – Die Gattung

Die Gattung umfasst etwa 30 Arten und wird hauptsächlich wegen der hübschen Rosetten gepflegt. Viele Aeonium sind als pflegeleichte Sukkulenten ideal für Einsteiger geeignet. Ihre löffelartigen, fleischigen und brüchigen Blätter sind hellgrün, jedoch gibt es auch viele schöne Zuchtformen mit rötlichen bis fast schwarzen Blättern. Die Farbintensität ist vom Standort abhängig: je heller und sonniger, desto kräftiger färben sich die Blätter. Aeonium sind sogenannte Blattsukkulenten und ihre Rosetten wachsen oft auf langen verholzten Stämmen. Diese haben durch die regelmäßig unteren abgeworfenen Blätter eine schöne Musterung, denn die Bruchstellen hinterlassen kleine Narben. Im Alter verzweigen sich die Stämme häufig. Einige Aeonium Arten bleiben dagegen kompakt und wirken stammlos. Das größte Verbreitungsgebiet der Gattung Aeonium liegt auf den Kanarischen Inseln.

Blüte

Natürlich bilden Aeonium auch Blüten. Diese können zu jeder Jahreszeit erscheinen, jedoch ist die Hauptblütezeit März bis Juni. Die Blütenrispen sind ca. 20 cm lang und entspringen bei 4-5 jährigen Pflanzen mittig aus der Rosette. Die Rispen tragen viele kleine, sternförmige, cremefarbene bis gelbgrüne Blüten. Nach der Blüte stirbt die Rosette der Aeonium ab, sich verzweigende Arten blühen häufig gleichzeitig an allen Trieben. Schneide dir daher frühzeitig Stecklinge ab.

Aeonium – Die richtige Pflege in Kurzform

Du möchtest dir gern eine Aeonium kaufen oder aber du besitzt schon ein schönes Exemplar? Doch wie pflegt man diese sukkulenten Aeonium eigentlich richtig? Hier bist du richtig!

Standort: volle Sonne und viel Wärme.
Gießen: Von Frühjahr bis Herbst tauchen. Lieber zu wenig als zu viel Wasser, aber nicht völlig austrocknen lassen!
Düngen: Von April-September alle 14 Tage mit Kakteendünger.
Substrat: sehr durchlässiges, mineralisches Substrat, z.B. Bims.
Umtopfen: bei schnellem Wachstum alle 1-2 Jahre.
Überwintern: Zwischen Oktober-März hell, trocken und kühl (10-15°C). Kaum gießen.
Krankheiten: Wurzelfäule durch zu viel Wasser, im Winter Schild- oder Schmierläuse.
Schneiden: Nicht notwendig, fördert jedoch die Verzweigung.

Aeonium – Die richtige Pflege

Standort

Aeonium sind auf den kanarischen Inseln heimisch und daher hungrig nach voller Sonne. Sie sollten daher ganzjährig hell bei viel direkter Sonne und Wärme wachsen. Bei zu wenig Licht bzw. Sonnenstrahlen wachsen die Blätter der Aeonium unfömig in die Länge und verlieren zudem noch die schöne Farbe. Anschließend werden die Blätter absterben. Ein optimaler Standort ist daher ein Südfenster mit mindestens 4 Stunden Sonnenlicht täglich. Aeonium verträgt auch direkte Mittagssonne. Im Sommer kannst du deine Aeonium mit einem Regenschutz gern nach draußen stellen. Wenn du kaum Sonne auf deinen Fensterbänken hast, solltest du der Aeonium mit UV Lampen genügend Licht bieten.

Wie in ihrer Heimat nahe der Sahara mag die Aeonium warme und trockene Luft.

Nach der Winterruhe kann deine Aeonium ins Freie, z.B. auf den Balkon oder in den Garten, gestellt werden. Allerdings solltest du sie langsam an die Sonnenstrahlen gewöhnen, da es sonst zu Verbrennungen kommen kann. Die Verbrennungen erkennst du an braunen Flecken auf den Blättern. 1-2 Wochen im (Halb-)Schatten sind zur Gewöhnung ausreichend. Wichtig ist beim Standort im Freien ein Regenschutz, denn die vielen nasskalten Sommertage in Deutschland vertragen Aeonium nicht gut.

Als mediterrane Sukkulenten mögen es alle Aeonium sehr warm und trocken bei mind. 18-23 °C. Im Winter hält man sie bei 10-15 °C an einem hellen Standort, jedoch niemals unter 10 °C.

Zusammenfassung:

  • im Sommer volle Sonne & viel Wärme.
  • nach der Winterruhe langsam an die Sonne gewöhnen.
  • keine Blüten bei zu wenig Licht.
  • steht im Sommer gern draußen.

Zusammenfassung:

  • eher zu trocken als zu nass.
  • die Aeonium zum Wässern in einer Schale tauchen.
  • erst wieder tauchen, wenn die obere Schicht getrocknet ist.
  • handwarmes Regenwasser optimal – Leitungswasser ausreichend.
  • Staunässe vermeiden!
  • bei zu wenig Wasser werden die Triebe schrumpelig.

Gießen

Sukkulenten sind bekannt dafür, große Trockenzeiten überstehen zu können. Das kann auch die Aeonium, jedoch sollte sie in der Wachstumsphase regelmäßig gegossen werden. Von Frühjahr bis Herbst tauchst du sie am besten und entfernst anschließend das überschüssige Wasser aus dem Untersetzer. Wenn die obersten 2 cm des Substrates dann abgetrocknet sind, kannst du sie erneut tauchen. Wie bei fast allen Sukkulenten gilt auch hier: lieber weniger als zu viel gießen. Regelmäßiges Besprühen tut ihr sehr gut. Das Substrat der Aeonium darf aber nicht austrocknen! Gelegentliche Ballentrockenheit wird zwar vertragen, jedoch kann sie dann ihre schönen Blätter abwerfen. Während der Winterruhe zwischen Oktober und März solltest du deine Aeonium fast gar nicht gießen, jedoch auch hier vor absoluter Ballentrockenheit bewahren. Je kühler ihr Standort beim Überwintern, desto weniger musst du deine Aeonium gießen. Du kannst sie natürlich mit Leitungswasser gießen, falls es nicht zu kalkhaltig ist. Optimal ist für die Aeonium allerdings Regenwasser. Alternativ kannst du auch einen Entkalker für dein Leitungswasser verwenden.

Düngen

Damit Aeonium kräftig wachsen und blühen kann, benötigten sie regelmäßig Nährstoffe. Zwischen April und August solltest du deine Aeonium alle 2 Wochen düngen. Während der Überwinterung zwischen September und März darfst du sie nicht düngen. Außerdem kannst du sparsamer düngen (alle 4 Wochen), wenn die deine Aeonium jährlich umtopfst. Im Substrat sind dann genug Nährstoffe für die Wachstumsperiode vorhanden. Wir empfehlen diesen Bio-Dünger.

Zusammenfassung:

  • Kakteendünger verwenden!
  • von April – September
  • alle 14 Tage.
  • in der Winterruhe kein Dünger!

Zusammenfassung:

  • sehr durchlässiges, mineralisches Substrat verwenden.
  • Wurzelfäule bei zu torfhaltiger Erde.
  • optimaler pH-Wert 6,0 – 7,2
  • in Torf gekaufte Aeonium schnell umtopfen.

Substrat

Wie alle anderen Sukkulenten auch solltest du für deine Aeonium keine gewöhnliche Blumenerde verwenden. Diese enthält oft viel Torf und ist zu nährstoff- & humushaltig. Du kannst handelsübliche Kakteenerde kaufen und mineralische Gesteine wie Bims, Ton, Blähton, Lava oder Quarzsand beimischen (60/40 – Kakteenerde/Gesteine). Das wichtigste ist, dass die Aeonium ein sehr durchlässiges Substrat hat. Mineralische Gesteine belüften das Substrat und garantieren einen schnellen Wasserablauf. Außerdem speichern sie die wichtigen Nährstoffe und benötigte Feuchtigkeit, ohne dass Wurzelfäule entsteht. Tonscherben oder Kiesel unten im Topf sorgen zusätzlich für einen optimalen Wasserfluss. Solltest du eine Aeonium in Blumenerde kaufen, dann ersetze diese bitte schnellstmöglich gegen etwas Mineralisches.

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Umtopfen

Ob deine Aeonium umgetopft werden muss hängt vom Alter der Pflanze und vom verwendeten Gießwasser ab. Die langsamer wachsenden Arten und große Pflanzen musst du nur alle 3-4 Jahre umtopfen. Schnellwachsende Aeonium solltest du jährlich umtopfen. Ebenso solltest du deine Pflanzen jährlich umtopfen, wenn du sehr kalkhaltiges Wasser zum Gießen verwendest. Neben dem bereits genannten Substrat solltest du bei großen und breiten Pflanzen einen schweren Ton Topf (mit Loch!) verwenden, da die Pflanzen sonst schnell umkippen können. Du kannst solange den gleichen Topf verwenden, bis die Triebe der Aeonium den Topfrand überragen oder das Substrat bereits vollständig durchwurzelt ist. Am besten topfst du sie direkt nach der Blüte um. Du musst beim Umtopfen jedoch vorsichtig sein, da die Triebe und Blätter schnell abbrechen können. Entferne das alte Substrat so gut wie möglich und reinige den Topf. Dann drückst du die Aeonium fest in das neue Substrat und schützt sie dann 2 Wochen vor direkter Sonne. In der Zeit darfst du deine Aeonium nicht gießen.

Zusammenfassung:

  • bei schnellem Wachstum regelmäßig umtopfen.
  • breite, flache Schale oder halbhoher Topf mit Loch!
  • Wurzeln nicht beschädigen!

  • nach dem Umtopfen mindestens eine Woche nicht gießen, damit beschädigte Wurzeln nicht faulen.

Zusammenfassung:

  • Winterruhe von Mitte Oktober – Mitte März
  • hell, trocken und kühl (10-15°C) überwintern
  • fast gar nicht gießen; Ballentrockenheit vermeiden

  • je kühler der Standort, desto weniger Wasser
  • warme Überwinterung mit Kunstlicht möglich

Überwintern

Keine Aeonium Art verträgt Frost, daher musst du deine Pflanzen ab Mitte September ins Haus holen. Auch feuchtes oder feuchtkaltes Wetter vertragen Aeonium nicht gut. Die Winterruhe ist notwendig, um die Aeonium vor Geilwuchs während der sonnenarmen Monate zu schützen. Optimal ist daher ein möglichst heller und kühler Standort bei 10 bis 15 °C. Während der Überwinterung von Mitte Oktorber bis Anfang März darfst du deine Aeonium nur minimal gießen und die Erde fast trocken halten. Oft werfen sie im Winter alle ihre Blätter ab. Bei zu viel Wasser wird die Aeonium faulen, achte daher bitte besonders auf die Wassermengen. Je kühler der Standort, desto weniger musst du gießen. Außerdem solltest du beim Überwintern auf den Dünger verzichten, denn deine Pflanzen ruhen sich schließlich aus. Solltest du keinen hellen, kühlen Standort für die Aeonium haben, kannst du sie auch warm überwintern. Auch hier solltest du die Wassermengen wegen Vergeilung reduzieren. Ab März kannst du wieder mehr gießen und auch düngen, sobald die Pflanze austreibt.

Krankheiten und Schädlinge

Aeonium sind eher selten von Krankheiten betroffen. Die größte Gefahr ist die Wurzelfäule durch zu viel Wasser und/oder falsches Substrat. Auch Schädlinge sind im Sommer selten zu finden. Im Winter können Blättläuse, Schildläuse oder auch lästige Schmierläuse auftreten. Blattläuse kannst du mit einer Wasser-Schmierseife-Lösung (ggfs. etwas Spiritus) einsprühen. Bei Schmier-/Wollläusen solltest du die Aeonium kopfüber abspritzen und anschließend mit einem in Alkohol getränktem Tuch oder Wattestäbchen abwischen. Dieser Vorgang muss solange wiederholt werden, bis alle lästigen Wollläuse entfernt sind. Bei besonders starkem Befall kann Compo Bi 58 eingesetzt werden.

Schneiden

Du musst deine Aeonium nicht schneiden! Wenn die Pflanze im Alter zu groß wird, kannst du sie natürlich stutzen. Außerdem fördert ein Schnitt die Bildung neuer Verzweigungen. Bitte schneide nicht alle Triebe gleichzeitig, da die Aeonium sonst „ausbluten“ kann. 1-2 Triebe gleichzeitig sind jedoch möglich.

Tipp: schneide die einzelnen Triebe nach der Blüte ab, denn sie würden dann ohnehin absterben.

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Aeonium Vermehrung

Du kannst Aeonium sehr einfach durch Stecklinge oder Samen vermehren.

Zusammenfassung:

  • Trieb sauber abschneiden.
  • Schnittfläche 2-3 Tage trocknen lassen.
  • hochkant einpflanzen oder flach auf das Substrat legen.
  • mineralisches Substrat verwenden.
  • jederzeit möglich – optimal im Frühjahr

Vermehrung durch Stecklinge

Alle sich verzweigenden Arten können im Frühjahr durch ca. 5 cm lange Kopfstecklinge sehr einfach vermehrt werden. Die Schnittwunde der Stecklinge solltest du 2-3 Tage trocknen lassen, bevor du sie zum Bewurzeln in feuchtes, sandiges Substrat setzt. Während der Bewurzelung sollten deine Aeonium Stecklinge warm, feucht und hell, aber nicht sonnig, stehen. Die ersten Wurzeln bilden sich bereits nach 3-4 Wochen. Für bessere Erfolge beim Vermehren kannst du Wurzelhormone verwenden. 6 Wochen nach der Vermehrung kann die Aeonium wie eine ausgewachsene Pflanze weitergepflegt werden.

Vermehrung durch Samen

Die Vermehrung deiner Aeonium ist auch durch Samen möglich. Jedoch ist dies nur bei einstämmigen Arten zu empfehlen, denn die Stecklingsvermehrung ist viel einfacher. Die Aussaat sollte im Frühjahr stattfinden. Verwende dazu unser Bims-Anzuchtsubstrat oder auch Katzenstreu in Kunststofftöpfen oder -schalen. Wie fast alle Kakteen und Sukkulenten sind auch Aeonium Lichtkeimer, sodass du die Samen nur andrücken, aber nicht bedecken darfst! Gegossen wird die Aussaat von unten. Achte darauf, dass stets 1 cm Wasser im Untersetzer ist. Dann verschließt du die Aussaat luftdicht mit einer Folie oder Plexiglas und stellst sie hell (keine Sonne) und warm bei 23-28°C auf.

Zusammenfassung:

  • mineralisches Substrat verwenden
  • Samen nicht bedecken
  • bei 22°C immer feucht halten
  • Keimung nach 1 Woche

Beliebte Aeonium Arten im Detail

Die Gattung Aeonium wurde im Jahr 1840 durch Philip Barkwer Webb und Sabin Berthelot erstmals beschrieben. Aeonium gehört zur Familie der Dickblattgewächse (Crassulaceae) sowie zur Unterfamilie der Sempervivoideae. Tribus: Aenoieae. Innerhalb der Gattung Aeonium werden die bekannten Arten in 5 Sektionen unterteilt: AeoniumChrysocome, Greenovia, Leuconium und Patinaria.

Aeonium arboreum “Atropurpureum”

In der Sommersonne wird das grüne Blatt dunkelviolettrot. Von Spätwinter bis Frühjahr erscheinen gelbe Blüten. Jungen Pflanzen kann man für Einfassungen verwenden, ältere bilden große Büsche.

Höhe: 90 cm
Breite: 1,2 m
Temperatur: mind. 5 °C

Aeonium arboreum “Schwarzkopf”

So dunkelviolett, dass sie fast schwarz wirkt, behält diese Zuchtsorte ihre dramatische Färbung am hellen Standort auch im Winter. Die Sukkulente hat größere Rosetten als die Art und ist robuster. Auffallendes Exemplar für Sommerbeeteinfassungen.

Höhe: 90 cm
Breite: 1,2 m
Temperatur: mind. 5 °C

Aeonium tabuliforme

Das Vorkommen dieser Pflanze beschränkt sich auf Teneriffa. Sie besteht aus einer flachen Blätterrosette mit einem Durchmesser bis zu 50 cm. Diese sitzt an einem 20 cm langen Sproß und setzt sich aus zahlreichen einander dicht überlappenden Blättern zusammen. Das Wachstum endet mit der Bildung der Blütenstände, die etwa 50 cm boch sind und sich in mehrere Blütentriebe mit gelben Blüten verzweigen. Sie sprießen im Frühjahr und Sommer. Nach dem Blühen stirbt die Sukkulente ab. Diese Art benötigt einen Standort im Halbschatten auf einem Boden mit guter Drainage.

Höhe: 5 cm
Breite: 30 cm
Temperatur: mind. 5 °C

Aeonium arboreum “Albovariegatum”

Die Blattrosetten der großen, strauchartigen Zuchtsorte sind im Sommer am schönsten: Dann sind sie panaschiert und rosa überhaucht. Die Panaschierung kann im Winter vorübergehend verschwnden. Etwas langsamer wachsend als die grünblättrige Art A. arboreum, sonst ähnlich. Der holzige Haupttrieb verzweigt sich leicht strauchig. Der Wachstumspunkt liegt im Zentrum der blütenartigen, fleischigen Blattrosetten.
Höhe: 90 cm
Breite: 1,2 m
Temperatur: mind. 5 °C

Aeonium canariense

Bekannt ist diese von den Kanaischen Inseln stammende Art wegen der großen Rosetten – sie ist nur 15 cm hoch, aber bis zu 50 cm breit. Die frostanfällige, mehrjährige Pflanze hat löffelförmige, rot gerandete Blätter. Nach zwei oder drei Jahren vergrößert sich das Rosettenzentrum und bildet einen Blütentrieb aus, der ein Büschel aus zahlreichen glänzendgelben Blüten trägt. Diese öffnen sich im Frühjahr; nach dem Blühen stirbt die gesamte Pflanze ab.

Aeonium haworthii

Diese ebenfalls auf den Kanarischen Inseln beheimatete strauchige Art hat eine dichte, kugelige, buschige Wuchsform und wird 60 cm hoch. Die kurzen, aufrechten, reichverzweigten Zweige Triebe tragen zahlreiche Rosetten dicker, löffelförmiger, blaugrauer Blätter mit roten Rändern, die 5 cm lang und fast ebenso breit sind. Endständige Büschel cremegelber, rosa überlaufener Blüten erscheinen im Frühjahr und Sommer. Diese zähe, langlebige Art ist als Kübelpflanze für Terrassen und Balkone beliebt.
Höhe: 60 cm
Breite: 1,2 m
Temperatur: mind. 2 °C

Aeonium arboreum

Die elegante, lichthungrige Pflanze trägt im Frühjahr große gelbe Blütenstände. Die Triebe werden im Alter leicht brüchig; obere Triebe großer Pflanzen entfernen und am besten mehrere Stecklinge zusammen wurzeln lassen, um neue Büsche zu erhalten.Nach der Blüte sterben die endständigen Rosetten ab. Die seitlichen Rosetten ersetzen schließlich die endständigen. Glänzende Blattrosetten, hellgrün, rot oder dunkelviolett. Bei Trockenheit bilden sich Luftwurzeln, die schließlich ins Erdreich dringen.
Höhe: 90 cm
Breite: 1,2 m
Temperatur: mind. 5 °C

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18 weitere Aeonium Arten & Synonyme

Aeonium aizoon

Herkunft und Lebensraum: Teneriffa, Kanarische Inseln.
Habitat und Ökologie: Teneriffa, Kanarische Inseln: Greenovia aizoon ist eine seltene Sukkulente, die von Natur aus in Felsspalten vorkommt. Am zahlreichsten ist sie in den nach Südosten ausgerichteten Felswänden in den südlich-zentralen Teilen Teneriffas in der subalpinen Zone, etwa 2.000 Meter über dem Meeresspiegel, aber bis auf 800(-600) Meter absteigend.
Beschreibung: Aeonium aizoon, am besten bekannt als Greenovia aizoon, ist eine mehrjährige Sukkulente, die einen Büschel winziger, dunkelgrüner Rosetten bildet, wobei abgestorbene Blätter an den stark verzweigten, sehr reduzierten Stängeln verbleiben. Der blühende Stängel ist etwa 15 cm hoch und endet in einem flachen Kopf mit kleinen gelben Blüten.
Rosetten: Nahezu ungestielt, 3-5(-6) cm im Durchmesser, flach, während der Trockenzeit (Sommer) eher offen. Die Pflanze macht mehrere Versätze und bildet mit der Zeit ein dichtes Polster.
Blätter: 20-35 mm lang, kompakt, 10-15 mm breit, 1-2 mm dick, länglich-spatelförmig, apikal gestutzt mit spitz zulaufender Spitze, von der Spitze her basal breit abgeschwächt, grün, dicht drüsig-pubertär (= behaart), zähflüssig.
Blütenstand: Wenig blühend, kurz, an der Spitze flach, Blütenteil 2-5 x 4-10 cm, gewöhnlich 10- bis 40-blättrig; Blütenstiel 8-12 cm lang, dicht belaubt; Blütenstiele 1-3 mm lang, behaart.
Blüten: 17- bis 21-blättrig, leuchtend gelb; Kelchblätter behaart; Blütenblätter 6-7 mm lang, 1-1,5 mm breit, verkehrt eiförmig bis breit lanzettlich, spitz, tiefgelb. Filamente unbehaart.

Kultivierung und Vermehrung: A. aizoon ist leicht zu kultivieren und eignet sich gut für Steinstufen, Trockenmauern oder Töpfe. Sie lässt sich leicht auf jedem fruchtbaren, gut dränierten, leicht steinigen Boden an einem sonnigen Ort kultivieren (am besten in der Morgensonne, verträgt aber bei entsprechender Pflege auch Nachmittagshitze). Sie benötigt einen sonnigen Platz im Winter mit sorgfältiger Bewässerung, da die Hauptanbausaison vom Herbst bis zum späten Frühjahr dauert. Im Sommer teilweise schattig halten.

Aeonium arboreum

Herkunft und Lebensraum: Aeonium arboreum ist auf den atlantischen Inseln (Kanarische Inseln [Gran Canaria]) und in Nordafrika (Westküste Marokkos) heimisch, wird aber im gesamten Mittelmeerraum während des klassischen Altertums angebaut. Die tetraploide Rasse von var. arboreum wird in Gebieten mit mediterranem Klima, einschließlich Kalifornien, weit verbreitet angebaut und bleibt oft vom Anbau verschont.
Höhe: Sie wächst gewöhnlich in Höhenlagen unter 100 m über dem Meeresspiegel.
Lebensraum und Ökologie: Sie bedeckt mit ihren hellen, dichten Massen die Felsen, Steilküsten und Dünen, die das Mittelmeer begrenzen.

Beschreibung: Der Baum Hauswurz, Aeonium arboreum var. arboreum, ist ein ziemlich offener, 1(2) Meter hoher Unterstrauch ohne Stützwurzeln. Er trägt flache Blattrosetten und große pyramidale Rispen mit leuchtend gelben Blüten im Frühling. Jede blühende Rosette stirbt ab. Die violette Sorte, Aeonium arboreum var. atropurpureum cv. Schwarzkopf (Zwartkop), mit Rosetten aus tiefschwarz-violetten Blättern ist in der Kultur häufiger anzutreffen als die natürliche grüne Art. Es gibt auch eine weisse Sorte (Aeonium arboreum var. albovariegatum).
Stängel: Wenig oder stark verzweigt, robust, fleischig, 10-40 mm im Durchmesser, Rinde ziemlich glatt mit deutlichen Blattnarben.
Rosetten: Dicht, konkav oder flach, 10-20 cm im Durchmesser, mit 50-75 eng zusammengedrückten Blättern. Die Blattrosetten sind an den Enden der Zweige angeordnet.
Die Blätter: 5-9(15) cm lang, 1,5-3 mm dick, länglich-lanzettlich, oben abgerundet, spitz zulaufend, fest, grün oder braun-violett, mehr oder weniger glänzend, mit weißem Pectinate-ciliate, an den Rändern behaart. Oberflächen unbehaart.
Blütenstände (Cymes): Dicht, kegelförmig bis eiförmig 10-20 cm lang, Blütenstiele lang, kahl, aufsteigend puberulent. Blütenstiele entspringen aus der Mitte der Rosetten.
Blüten: Sternförmig, zweigeschlechtig, ± 2 cm breit, rotierend; Kelchblätter 2-3,5 mm lang, 1,1-1,4 mm breit; Petalen 9-11 schmal-länglich bis lanzettlich, spreizend, 5-7 mm lang, 1,5-2 mm breit, gelb, Stiel und Kelch puberulent. Filamente an der Basis erweitert, oben mit den Petalen zu einer Röhre vereinigt; Antheren rundlich-eiförmig. Fruchtkörper unbehaart, aufrecht, an der Basis in die Kelchröhre eingetaucht.
Blütezeit: Herbst bis Frühjahr (Okt.-Apr. am Standort). Aeonium arboreum ist eine monokarpe Art, was bedeutet, dass sie nach der Blüte abstirbt. Obwohl ihre gelben Blüten attraktiv sind, stirbt jedes Mal, wenn sie blühen, eine Rosette ab.
Chromosom: 2n- [36],72.

Kultivierung und Vermehrung: Aeonium arboreum bildet einen großen, mittelhohen, sukkulenten Strauch und bildet eine sehr ornamentale, grüne Masse mit leuchtend gelben Blütenköpfen in voller Sonne in warmen Klimazonen.
Boden: Sie benötigt einen sehr frei entwässernden, angereicherten Boden, leicht sauer bis leicht alkalisch, ist aber sehr tolerant gegenüber armen Böden. Für die Topfkultur benötigt sie eine kiesige, gut dränierte Topfmischung.
Bewässerung: Tief, aber selten gießen. Die Pflanzen dürfen zwischen den Bewässerungen gründlich trocknen. Während der Wintermonate ist das Gießen auf etwa einmal im Monat zu beschränken, oder gerade so viel, dass das Laub nicht schrumpft.
Exposition: Voll- bis halbsonnig an einem geschützten Ort aufstellen, aber das helle Licht verstärkt die satten Farbtöne der dunkleren Aeoniums und die subtilen Rötungen der anderen Farben, zieht aber im Sommer helle Schatten vor, gedeiht aber auch an heißen, sonnigen Standorten und verträgt Küstenbedingungen. Die Pflanzen neigen dazu, im Sommer zu schlafen und sehen manchmal ein wenig müde aus, aber im Herbst werden sie wieder munterer. Der Sommer ist die natürliche Ruhezeit für diese Art in ihrer Heimat.
Widerstandsfähigkeit: Sie braucht Schutz vor strengem Winterfrost (winterhart bis -2°C oder kurzzeitig etwas weniger). In diesen Situationen wird sie besser widerstehen, wenn sie von den Winterregenfällen geschützt wird, denn die Feuchtigkeit und die niedrigen Temperaturen machen sie empfindlicher gegen Fäulnis. Pflanzen in Containern erlitten jedoch einen starken Blattverlust. USDA Zone 9b bis 12. Überwinterung unter Glas in allen außer den mildesten Gärten.
Wind- und Salztoleranz: Verträgt gut starken Wind und Salzwind in zweiter Linie.
Instandhaltung: Die trockenen Blütenstiele müssen entfernt werden, um ein ordentliches Aussehen zu erhalten. Diese Arten neigen dazu, etwas langbeinig zu werden, was besonders dann ein Problem darstellt, wenn sie als Topfpflanze angebaut werden, und ein Zurückschneiden ist oft notwendig. Im Spätsommer zurückschneiden. Da die Rosetten an den Stielenden wachsen, wird die Pflanze schlaksig, es sei denn, sie wird verzweigt.
Vermehrung: Aeonium arboreum lässt sich durch Stecklinge im Frühjahr leicht vermehren. Wenn der Stängel zu hoch wird, schneiden Sie einfach die oberste Rosette mit einem Stängelstück ab und pflanzen Sie sie ein. Es wird bald Wurzeln schlagen, während die Pflanze, die nur mit dem Stengel übrig bleibt, bald neue Knospen bildet, die wiederum zur Vermehrung verwendet werden können. Zeit für Stecklinge: April bis Juli. Sobald sich diese Hose etabliert hat, bietet sie eine Quelle für Stecklinge, die man verschenken oder Lücken im Garten füllen kann.
Verwendung: Aeoniums eignen sich hervorragend als Sommerbeetpflanzen, da ihre architektonische Form einen guten Kontrast zu den meisten anderen Beetpflanzen bildet. Sie können auch effektiv in Container gepflanzt werden.

Aeonium arboreum var. atropurpurem

Herkunft und Lebensraum: Herkunft aus dem Garten (in der Baumschule erzeugte Sorte) Lange Zeit galt diese Sorte als eine Sportart des Aeonium-Arboretums. Nun scheint es, dass sie von den Kanarischen Inseln stammt, also kann es sich dann nicht um eine Sorte von A. arboreum handeln, da A. arboreum nicht von dort stammt. Die neueste Theorie besagt, dass es sich um eine Sorte von A. manriqueorum handelt.

Beschreibung: Es handelt sich um einen verzweigten Sukkulentenstrauch, der an den Enden seiner Zweige prächtige, fast schwarz-violette Blattrosetten bildet.
Stängel: Bildet einen graugrünen, gestrandeten Stamm, Ausbreitung 25 bis 60(-100) cm.
Rosetten: An den Enden der Stängel bilden sich Rosetten.
Blüten: Blüten: Hellgelbe Blüten, die lange Büschel bilden.
Blütezeit: Sommer.
Anmerkungen: Die Sorte ‘Zwartkop’ ist eine sehr dunkle Selektion des Aeonium-Arboretums mit hohen, bogenförmig gewölbten Stängeln und großen Köpfen mit tiefviolett-schwarzen Blättern. Sie unterscheidet sich vom gewöhnlichen Aeonium-Arboretum ‘Atropurpureum’, das etwas kürzere Stängel und kleinere Köpfe mit dunkelrot-violetter Belaubung hat. Manchmal produziert sie schöne kammartige Stängel und scheint sich im Laufe der Jahre in und aus ihrer kammartigen Form zu verändern.

Kultivierung und Vermehrung: Sie benötigt eine kiesige, gut dränierte Topfmischung. Tief, aber selten wässern. Die Pflanzen dürfen zwischen den Gießvorgängen gründlich trocknen. In den Wintermonaten ist das Gießen auf etwa einmal im Monat zu beschränken, oder gerade so viel, dass das Laub nicht schrumpft. Stellen Sie sie an einem geschützten Ort in die volle bis halbe Sonne, aber das helle Licht verstärkt die satten Farbtöne der dunkleren Aeoniums und die subtilen Rötungen der anderen Farben, zieht aber im Sommer helle Schatten den Schatten vor. Die Pflanzen neigen dazu, im Sommer zu schlafen und sehen manchmal ein wenig müde aus, aber im Herbst werden sie wieder munterer. Der Sommer ist die natürliche Ruhezeit für diese Art in ihrer Heimat. Sie braucht Schutz vor strengem Winterfrost (winterhart bis -2°C oder kurzzeitig etwas weniger), im Winter unter Glas in allen außer den mildesten Gärten.
Vermehrung: Aeonium arboreum var. atropurpureum cv. Schwarzkopf (Zwartkop) lässt sich durch Stecklinge im Frühjahr leicht vermehren. Wenn der Stängel zu hoch wird, schneidet man einfach die oberste Rosette mit einem Stängelstück ab und pflanzt sie ein. Es wird bald Wurzeln schlagen, während die Pflanze, die nur den Stängel übrig lässt, bald neue Knospen bildet, die wiederum zur Vermehrung verwendet werden können. Zeit für Stecklinge: April bis Juli
Verwendung: Aeoniums eignen sich hervorragend als Sommerbeetpflanzen, da sich ihre architektonische Form gut von den meisten anderen Beetpflanzen abhebt. Sie können auch effektiv in Container gepflanzt werden.

Aeonium arboreum atropurpureum f. cristatum

Herkunft und Lebensraum: Herkunft aus dem Garten (in der Baumschule erzeugte Sorte) Diese erlesene Sorte galt lange Zeit als eine Sportart des Aeonium-Arboretums. Nun scheint es, dass sie von den Kanarischen Inseln stammt, also kann es sich dann nicht um eine Sorte von A. arboreum handeln, da A. arboreum nicht von dort stammt. Die neueste Theorie besagt, dass es sich um eine Sorte von A. manriqueorum handelt.

Beschreibung: Es handelt sich um einen kammartigen Sukkulentenstrauch, der an den Enden seiner Zweige prächtige, lustig geformte, purpurrote Blattrosetten bildet und sich im Laufe der Jahre in und aus seiner kammartigen Form zu verändern scheint.
Stängel: Bildet einen graugrünen, gestrandeten Stamm, Verbreitung 25 bis 40.
Rosetten: An den Enden der Stängel bilden sich Rosetten.
Blüten: Blüten: Hellgelbe Blüten, die lange Büschel bilden.
Blütezeit: Sommer.

Kultivierung und Vermehrung: Sie erfordert eine kiesige, gut dränierte Topferde. Tiefes, aber seltenes Gießen. Die Pflanzen dürfen zwischen den Bewässerungen gründlich trocknen. In den Wintermonaten ist das Gießen auf etwa einmal im Monat zu beschränken, oder gerade so viel, dass das Laub nicht schrumpft. Stellen Sie sie an einem geschützten Ort in die volle bis halbe Sonne, aber das helle Licht verstärkt die satten Farbtöne der dunkleren Aeoniums und die subtilen Rötungen der anderen Farben, zieht aber im Sommer helle Schatten den Schatten vor. Die Pflanzen neigen dazu, im Sommer zu schlafen und sehen manchmal ein wenig müde aus, aber im Herbst werden sie wieder munterer. Der Sommer ist die natürliche Ruhezeit für diese Art in ihrer Heimat. Sie braucht Schutz vor strengem Winterfrost (winterhart bis -2°C oder kurzzeitig etwas weniger), überwintern unter Glas in allen außer den mildesten Gärten.
Schopfwuchs: Im Gegensatz zu “monströsen” Pflanzensorten, bei denen die Abweichung vom normalen Wachstum auf eine genetische Mutation zurückzuführen ist, kann bei normalen Pflanzen ein kammartiger Wuchs auftreten. Manchmal ist es auf Unterschiede in der Lichtintensität oder auf Schäden zurückzuführen, aber im Allgemeinen sind die Ursachen unbekannt. Bei einer Schopfpflanze können einige Bereiche normal wachsen, und eine Schopfpflanze, die wie ein Gehirn aussieht, kann ohne ersichtlichen Grund zum normalen Wachstum zurückkehren. Wenn Sie noch einen Teil der Schopfpflanze übrig haben, müssen Sie das normale Wachstum entfernen und den Schopfteil zurücklassen.
Vermehrung: Sie lässt sich durch Stecklinge im Frühjahr leicht vermehren. Wenn der Stängel zu hoch wird, schneiden Sie einfach die obere Rosette mit einem Stängelstück ab und pflanzen Sie sie ein. Sie wird bald Wurzeln schlagen, während die Pflanze, die nur mit dem Stengel übrig bleibt, bald neue Knospen bildet, die wiederum zur Vermehrung verwendet werden können. Zeit für Stecklinge: April bis Juli

Aeonium arboreum var. atropurpureum cv. Schwarzkopf

Herkunft und Lebensraum: Herkunft aus dem Garten (in der Baumschule erzeugte Sorte) Lange Zeit galt diese erlesene Sorte als eine Sportart des Aeonium-Arboretums, die ihren Ursprung in Holland (oder Deutschland?) hatte. Nun scheint es, dass sie von den Kanarischen Inseln stammt, also kann es sich dann nicht um eine Sorte von Aeonium arboreum handeln, da Aeonium arboreum nicht von dort stammt. Die neueste Theorie besagt, dass es sich um eine Sorte von Aeonium manriqueorum handelt.

Beschreibung: Die Schwarze Rose, Aeonium arboreum var. atropurpureum f. nigrum cv. Schwarzkopf (Zwartkop), ist ein verzweigender Sukkulentenstrauch, der an den Enden seiner Zweige prächtige, glänzende schwarz-violette Blattrosetten bildet. Er reagiert auf Sonnenlicht, und je stärker das Sonnenlicht, desto schwärzer wird er. Er ist wirklich ganz außergewöhnlich. Er ist fleischig, aber wenn man ihn dann berührt, um das Ende des Blattes zu brechen, fühlt er sich fast wie Plastik an. Sie bildet im späten Frühling goldene Blütenpyramiden.
Stängel: Bildet einen grau-grün gestrandeten Stamm, der 25 bis 60(-100) cm breit ist.
Rosetten: An den Enden der Stängel bilden sich Rosetten.
Blüten: Blüten: Gelbe Blüten, die lange kegelförmige Büschel bilden.
Blütezeit: Frühling bis Sommer.
Anmerkungen: Die Sorte ‘Zwartkop’ ist die auffälligste Sorte des Aeonium-Arboretums mit hohen, gewölbten Stängeln und großen Köpfen, die so tief violett sind, dass sie fast schwarz sind. Sie unterscheidet sich von der gewöhnlichen Aeonium arboreum var. atropurpureum, die etwas kürzere Stängel und kleinere Köpfe mit violetten Blättern hat. Manchmal produziert es schöne kammartige Stängel und scheint sich im Laufe der Jahre in und aus seiner kammartigen Form zu verändern (siehe: Aeonium arboreum atropurpureum f. cristatum).

Kultivierung und Vermehrung: Sie erfordert eine kiesige, gut dränierte Topferde. Tief, aber selten wässern. Die Pflanzen dürfen zwischen den Bewässerungen gründlich trocknen. In den Wintermonaten ist das Gießen auf etwa einmal im Monat zu beschränken, oder gerade so viel, dass das Laub nicht schrumpft. Stellen Sie sie an einem geschützten Ort in die volle bis halbe Sonne, aber das helle Licht verstärkt die satten Farbtöne der dunkleren Aeoniums und die subtilen Rötungen der anderen Farben, zieht aber im Sommer helle Schatten den Schatten vor. Die Pflanzen neigen dazu, im Sommer zu schlafen und sehen manchmal ein wenig müde aus, aber im Herbst werden sie wieder munterer. Der Sommer ist die natürliche Ruhezeit für diese Art in ihrer Heimat. Sie braucht Schutz vor strengem Winterfrost (winterhart bis -2°C oder kurzzeitig etwas weniger), überwintern unter Glas in allen außer den mildesten Gärten.
Vermehrung:: Aeonium arboreum var atropurpureum ‘Schwarzkopf’ lässt sich durch Stecklinge im Frühjahr leicht vermehren. Wenn der Stängel zu hoch wird, schneidet man einfach die oberste Rosette mit einem Stängelstück ab und pflanzt sie ein. Sie wird bald Wurzeln schlagen, während die Pflanze, die nur mit dem Stängel übrig bleibt, bald neue Knospen bildet, die wiederum zur Vermehrung verwendet werden können. Zeit für Stecklinge: April bis Juli.
Verwendung:: Aeoniums eignen sich hervorragend als Sommerbeetpflanzen, da ihre architektonische Form einen guten Kontrast zu den meisten anderen Beetpflanzen bildet. Sie können auch effektiv in Container gepflanzt werden.

Aeonium aureum

Herkunft und Lebensraum: Kanarische Inseln (Gran Canaria, Teneriffa, Gomera, La Palma, Hierro, mit Ausnahme von Lanzarote und Fuerteventura).
Höhenunterschied: Er kommt in Höhenlagen von 400 bis 2000 m über dem Meeresspiegel vor.
Lebensraum und Ökologie: Aeonium aureum bildet ziemlich große Büschel im Lebensraum. Als Standort werden Klippen und Dächer bevorzugt.

Beschreibung: Aeonium aureum (Greenovia aurea) ist eine monokarpische mehrjährige Sukkulentenpflanze, die einen zwergwüchsigen Prostata-Büschel bildet, der auf eine Höhe zwischen 30 und 45 Zentimeter reagiert. Sie trägt im Frühling schalenförmige Blattrosetten und tiefgelbe Blüten. Die Blätter sind rundlich und spatelförmig, mit einer kurzen Spitze, grau-grün-samtig und mit einer bläulich-grünen Wachsschicht überzogen. Aeonium aureum bildet auch im Sommer ein entsprechendes Überwinterungsstadium, wobei die jüngeren Blätter einen dichten, schmalen Zylinder bilden, während die älteren Blätter zwar welken, aber noch an der Rosette haften und sie so weiter vor Trockenheit schützen. Die Rosette hat die Form einer Rosenknospe und ähnelt stark einer hellgrünen Rose. Sie wird von Liebhabern sukkulenter Pflanzen gezüchtet und ist die am häufigsten angebaute Greenovia.
Rosetten: Einzeln oder gelegentlich versetzt, 8-15(-25) cm, becherförmig bis tief, trichterförmig mit aufrechten inneren Blättern, während der Trockenzeit fest verschlossen.
Die Blätter: 5-11 lang, 3-6 cm breit, fleischig, spatelförmig, verkehrt eiförmig-spatelförmig oder keilförmig, apikal gerundet, gestutzt oder breit keilförmig, winzig apikulär oder retusiv, am Grund breit keilförmig, kahl, graugrün mit rötlichen oder blaugrünen Tönen, blaugrün, Rand hyalin und selten mit einigen winzigen Drüsenhaaren, hellgrün.
Blütenstände. Der Blütenstand ist 10-25 cm hoch, 20-45 cm breit, tiefgelb und trägt einen dicht belaubten, behaarten Stängel, der 15-35(-40) cm lang ist. Der Blütenstand hat dichte Hüllblätter und Zweige, die ihm die Form eines flachen Kopfes verleihen. Blütenstiel 2-5 mm lang, behaart. Nach der Entwicklung des Blütenstandes stirbt die Rosette ab, produziert aber eine große Anzahl von Ablegern an der Basis der Mutterrosette.
Blüten: 25- bis 32-blättrig. Kelchblätter puberulent oder pubertierend. Blütenblätter 7-8 mm lang, 1,5-2 mm im Durchmesser, abgeflacht, spitz zulaufend, oft spitz zulaufend, tiefgelb. Filamente unbehaart.

Aeonium castello-paivae cv. Variegata

Herkunft und Lebensraum: Die natürliche grüne Form von Aeonium castello-paivae ist auf den Kanarischen Inseln beheimatet.

Beschreibung: Lebenslauf von Aeonium castello-paivae Variegata, auch bekannt als Aeonium cv. Suncup, ist eine höchst reizvolle, immergrüne, bunte Sorte mit sukkulenten Rosetten, in blassgrün mit cremeweißen Spritzern, die kompakte Büschel von etwa 30 cm Höhe und Breite bilden, und wurde in der Vergangenheit irrtümlich unter dem Namen Aeonium cv. Abbey Brook verkauft. Es wird auch als Aeonium torulosum (kein gültiger Name.) vertrieben. Es ist eine der kleineren Arten von Aeonium, produziert aber mehrere Versätze. Bei Aeonium “Suncup” ist fast jeder Versatz anders.
Rosetten: Bis zu etwa 10 cm Durchmesser.
Blätter: Cremefarben, grün und gelb gefärbt, in voller Sonne rosa gerandet.
Blüten: Blüten: Weiß.
Blütezeit: Sommer.

Kultivierung und Vermehrung: Aeonium castello-paivae cv. Variegata ist winterhart, kompakt und hat schönes Laub, was sie zu einer fantastischen Ergänzung für Gärten oder Sammlungen macht. Sie eignet sich hervorragend als Kübelpflanze, die bei Temperaturen unter -5° C ins Innere gebracht werden kann, oder im Garten überall dort, wo die Temperaturen das Einfrieren der Pflanzen nicht zulassen.
Boden braucht: Gut entwässerter Boden:
Wasser braucht: Gelegentlich, niedrig, trockenheitstolerant, trocken im Sommer.
Exposition: Sonne, teils Sonne, teils Schatten
Zähigkeit: Zarte weiche Sukkulente. Frosthart bis zur mittleren USDA-Zone 9.
Vermehrung: Diese Sorte kann durch Stecklinge aus Weichstängeln vermehrt werden. Vor dem Einpflanzen abkühlen lassen. Sie wurzelt langsam.

Aeonium cv. Sunburst

Herkunft und Lebensraum: Aeoniums sind auf den Kanarischen Inseln (Atlantik) beheimatet. Diese Sorte scheint in Kalifornien (USA) verbreitet zu sein.

Beschreibung: Aeonium cv. “SUNBURST” ist eine sich verzweigende Sukkulente, die große Rosetten aus bunten graugrünen und cremeweißen Blättern bildet, die von hellen, rosa-roten Rändern umrandet sind und auf Stielen bis 50 cm hoch stehen, Breite: 30-60 cm. Blütenfarbe im Sommer weiß.
Bemerkungen: Es gibt mehrere Varianten dieser Pflanze, und manchmal bildet sie schöne kammartige Stängel aus und scheint sich im Laufe der Jahre in und aus ihrer kammartigen Form zu verändern.
Kultivierung und Vermehrung: Benötigt volle Sonne bis hellen Schatten. Nicht frosthart unter -1° C. Ziemlich anfällig für Stängel-Wurzelfäule, wenn sie anfängt zu faulen, schneiden Sie die oberen Endstücke ab und wurzeln Sie sie wieder ein, diese Arbeit. Während der aktiven Wachstumsphase regelmäßig gießen und während der Ruhezeit (Sommer) und auch im Winter gelegentlich leicht gießen.

Aeonium cv. Sunburst cristatum

Herkunft und Lebensraum: Aeoniums sind auf den Kanarischen Inseln (Atlantik) beheimatet. Diese Sorte scheint in Kalifornien (USA) verbreitet zu sein.

Beschreibung: Aeonium cv. “SUNBURST” forma cristata ist eine sich verzweigende Sukkulente, die schöne kammartige Stängel produziert und sich im Laufe der Jahre in und aus ihrem kammartigen Modus zu verändern scheint. Die fasziierten Rosetten haben graugrüne und cremeweiße Blätter, die in leuchtendem Rosarot eingefasst sind und bis 30 cm auf Stielen stehen, Breite: 30-40 cm.

Kultivierung und Vermehrung: Sie erfordert eine kiesige, gut dränierte Topfmischung. Tief, aber selten gießen. Die Pflanzen dürfen zwischen den Gießvorgängen gründlich trocknen. Während der Wintermonate nur etwa einmal im Monat gießen, oder gerade so viel, dass das Laub nicht schrumpft. Stellen Sie sie an einem geschützten Ort in die volle bis halbe Sonne, aber das helle Licht verstärkt die satten Farbtöne der dunkleren Aeoniums und die subtilen Rötungen der anderen Farben, zieht aber im Sommer helle Schatten den Schatten vor. Die Pflanzen neigen dazu, im Sommer zu schlafen und sehen manchmal ein wenig müde aus, aber im Herbst werden sie wieder munterer. Der Sommer ist die natürliche Ruhezeit für diese Art in ihrer Heimat. Sie braucht Schutz vor strengem Winterfrost (winterhart bis -2°C oder kurzzeitig etwas weniger), überwintern unter Glas in allen außer den mildesten Gärten.
Schopfwuchs: Im Gegensatz zu “monströsen” Pflanzensorten, bei denen die Abweichung vom normalen Wachstum auf eine genetische Mutation zurückzuführen ist, kann bei normalen Pflanzen ein kammartiger Wuchs auftreten. Manchmal ist es auf Unterschiede in der Lichtintensität oder auf Schäden zurückzuführen, aber im Allgemeinen sind die Ursachen unbekannt. Bei einer Schopfpflanze können einige Bereiche normal wachsen, und eine Schopfpflanze, die wie ein Gehirn aussieht, kann ohne ersichtlichen Grund zum normalen Wachstum zurückkehren. Wenn Sie noch einen Teil der Schopfpflanze übrig haben, müssen Sie das normale Wachstum entfernen und den Schopfteil zurücklassen.
Vermehrung: Sie lässt sich durch Stecklinge im Frühjahr leicht vermehren. Wenn der Stängel zu hoch wird, schneiden Sie einfach die obere Rosette mit einem Stängelstück ab und pflanzen Sie sie ein. Sie wird bald Wurzeln schlagen, während die Pflanze, die nur mit dem Stengel übrig bleibt, bald neue Knospen bildet, die wiederum zur Vermehrung verwendet werden können. Zeit für Stecklinge: April bis Juli.

Aeonium lindleyi Webb & Berthel.

Herkunft und Lebensraum: Aeonium lindleyi ist auf der Insel Teneriffa, einer der Kanarischen Inseln vor der Westküste Afrikas, die zu Spanien gehört, beheimatet.
Höhenunterschied: Bis zu 1000 Meter, aber am häufigsten zwischen 200 und 500 Meter.

Beschreibung des Lindleyi: Aeonium lindleyi ist ein kleiner, mehrjähriger, sukkulenter Unterstrauch, der kleine, etwa 20-50 cm hohe Sträucher bildet, deren zahlreiche Zweige kleine Rosetten tragen. Die Blätter sind sukkulent und mit Haaren bedeckt; sie sind auch klebrig. Die Blüten sind gelb. Aeonium lindleyi var. lindleyi unterscheidet sich von var. viscatum durch seine extrem fleischigen (meist mehr als 5 mm dicken) und deutlich behaarten Blätter.
Ableitung des spezifischen Namens. Der spezifische Name lindleyi ist John Lindley (1799-1865), englischer Botaniker, Sekretär der Royal Horticultural Society, Autor mehrerer Werke, insbesondere über Rosaceae und Orchideen, gewidmet.
Zweige: 3-15 mm im Durchmesser, verholzt, puberulent, zähflüssig, glatt, ohne Netze.
Rosetten: 4-9 cm Durchmesser, eher flach, innere Blätter mehr oder weniger aufrecht
Blätter: 20-45 mm lang, 6-16 mm breit, 5-7 mm dick, verkehrt eiförmig, verkehrt eiförmig-spaltförmig oder mehr oder weniger rhomboidisch, apikal stumpf, spitz oder abgeschwächt, basal keilförmig oder atte-nuat, puberulent bis deutlich behaart, dickflüssig, gelblich-grün bis dunkelgrün.
Infloreszenz: Cymose Rispen, blühender Teil 2-7 cm lang, 3-9 cm breit; Blütenstiel 1- 9 cm. Blütenstiele 1-10 mm lang, puberulent.
Blüten: 8- bis 9-blättrig. Kelchblätter pubertierend. Blütenblätter 5-7 mm lang, 1,5-2 mm breit, schmal elliptisch oder lanzettlich, spitz zulaufend, gelb. Filamente unbehaart.
Ähnliche Arten: Nun gehört A. lindleyi, wie Aeonium tortuosum, zu den mehrjährigen Aeoniums mit verkehrt eiförmigen oder spatelförmigen behaarten Blättern und gelben Blüten. Es handelt sich um eine ganz andere Art als tortuosum, da sie ein Aeonium (kein Aichryson) ist, mit ganzen Schuppen usw., und ist eine viel größere, ja vergleichsweise massive Pflanze. Aber jeder, der anhand von Beschreibungen arbeitet und mit der Pflanze nicht vertraut ist, könnte sie für tortuosum halten; und es besteht kein Zweifel daran, dass dies der Fall war.

Aeonium sedifolium

Herkunft und Lebensraum: Teneriffa [Teno], und nördlich von La Palma, Kanarische Inseln
Höhenbereich: Bis zu 1000 Meter über dem Meeresspiegel.
Lebensraum und Ökologie: Aeonium sedifolium ist eine schmale endemische Art mit hochspezialisiertem Lebensraum. Die vegetativen Zweige des Aeonium sedifolium bilden eine kompakte Masse, und die Pflanzen sind typischerweise auf sehr trockenen Klippen verstreut. In der Blütezeit entwickeln sich viele Blütenstände gleichzeitig, die eine auffällige, leuchtend gelbe Decke bilden.

Beschreibung: Aeonium sedifolium ist eine mehrjährige dicht verzweigte Strauchpflanze bis 40 cm. Sie ist leicht an ihrem dichten, zwergenhaften Habitus und sehr kleinen, glänzenden, klebrigen Blättern zu erkennen, die an der Spitze mit purpurroten Linien markiert sind. Aeonium sedifolium ist das kleinstblättrige Aeonium, das üblicherweise im Anbau verwendet wird.
Ableitung des spezifischen Namens: “sedifolium” stammt von “Sedum”, einer anderen Gattung der Familie Crassulaceae, und “folius”, was soviel wie “Laub” bedeutet, d.h. Blätter besitzt, die dem Sedum ähnlich sind.
Stängel: Zweige 1 – 5 mm im Durchmesser, spärlich puberulent, zähflüssig, glatt, ohne Netze.
Rosetten: 4-3 cm im Durchmesser, eher flach, innere Blätter mehr oder weniger aufrecht, überlappend und in der Trockenzeit eine kugelförmige Knospe bildend.
Die Blätter: 7-15 mm lang, 4-10 mm breit, 3-5 mm dick, eiförmig oder verkehrt eiförmig, glänzend, fein behaart, dickflüssig und klebrig, grün bis gelblichgrün, Unterseite rötlich gestreift, in der Nähe des Scheitels mit vielen bräunlichen Linien gefärbt. Die Blatthaare (multizelluläre Trichome) sind mikroskopisch klein und mit dem bloßen Auge nicht sichtbar.
Blütenstände: Lässiger, gewöhnlich 6- bis 15-blättriger, blühender Teil 2-7 x 2-5 cm. Blütenstiel 2-8 cm. Blütenstiel 5-16 mm, puberulent.
Blüte: 9- bis 11-blütig. Kelchblätter puberulent. Blütenblätter 5-7 mm lang, 2-2,5 mm breit, verkehrt eiförmig oder verkehrt eiförmig, spitz oder stumpf, gelb. Filamente spärlich puberulent. Nektarspendende Drüsen fehlen.
Ähnliche Arten: Aeonium sedifolium ist eng mit Aeonium saundersii verwandt. Beide Arten falten ihre jungen Blätter während der Trockenzeit zu einer unregelmäßig kugelförmigen Struktur, aber Aeonium sedifolium hat kleinere (gewöhnlich weniger als 1 cm lang) und dickere (gewöhnlich mehr als 3 mm dick) Blätter mit blass-rötlichen Tanninstreifen darunter. Es ist bekannt, dass Aeonium sedifolium mit Aeonium canariense var. palmensis, Aeonium davidbramwellii, Aeonium goochiae, Aeonium haworthii und Aeonium urbicum hybridisiert.
Chromosomenzahl: 2n = 18.

Kultivierung und Vermehrung: Aeonium sedifolium ist das reizvollste unter den Miniatur-Aeonien und nicht leicht als Aeonium zu erkennen. Die Pflanzen neigen dazu, im Sommer zu schlafen und sehen manchmal ein wenig müde aus, aber im Herbst werden sie wieder munter. Der Sommer ist die natürliche Ruhezeit für diese Art in ihrer Heimat. Für die Zimmerkultur geeignet, kann sie im Schatten angebaut werden, braucht aber Sonne, um ihre volle Farbe zu entfalten.
Boden. Sie benötigt eine kiesige, gut entwässerte Topferde.
Wasserbedarf: Tiefes, aber seltenes Wasser. Die Pflanzen dürfen zwischen den Gießvorgängen gründlich trocknen. In den Wintermonaten sollte das Wasser auf etwa einmal im Monat oder gerade so viel, dass das Laub nicht schrumpft, begrenzt werden.
Exposition: Voll- bis halbsonnig an einem geschützten Ort aufstellen, aber das helle Licht verstärkt die satten Rottöne des Laubes, zieht aber im Sommer hellen Schatten dem Schatten vor.
Widerstandsfähigkeit: Braucht Schutz vor strengen Winterfrösten (winterhart bis -2°C oder kurzzeitig etwas weniger), über Winter unter Glas in allen außer den mildesten Gärten.
Vermehrung: Aeonium sedifolium lässt sich im Frühling leicht durch Stecklinge vermehren, einfach die oberste Rosette mit einem Stängelstück abschneiden und pflanzen. Es wird bald Wurzeln schlagen, während die Pflanze, die nur mit dem Stängel übrig bleibt, bald neue Knospen bildet, die wiederum zur Vermehrung verwendet werden können. Zeit für Stecklinge: April bis Juli

Aeonium smithii

Herkunft und Lebensraum: Kanarische Inseln (Teneriffa).
Habitat und Ökologie: Aeonium smithii wächst in der subalpinen Zone in einer Höhe von 150 bis nahe 2150 m über dem Meeresspiegel in felsigem, oft an den schroffen Felsen anhaftendem Habitat. Die gelben Blüten produzieren keinen Nektar und blühen zwischen März und Oktober.

Beschreibung: Kanarische Inseln (Teneriffa).
Sempervivum smithii ist ein mehrjähriger sommergrüner, sukkulenter Strauch, der bis 60 cm hoch wird. Er hat eher untypische Merkmale, die ihn von anderen Äonen unterscheiden. Die Blätter sind nur auf der Unterseite gefleckt, und wenn diese abfallen, verbleibt am unteren Rand der Narben eine Reihe von steifen Haaren. Nach dem Abfallen der Blätter nimmt die Behaarung zu und der Stängel wird allgemein hispid (zottig), obwohl ältere Stängel dazu neigen, diese Haare zu verlieren. Die Blätter sind löffelförmig, gewellt mit vielen weichen Haaren, tiefgrün mit roten Streifen auf beiden Seiten, die sich samtig anfühlen und auf der Oberseite glänzend sind. Die Blüte ist äußerst reichhaltig, die Blütenstiele stehen 15 cm hoch über den Blattrosetten. Die Blüten sind gelb, 2,5 cm breit, haben gewöhnlich 10-12 Blütenblätter, achtzehn Staubblätter und 10-12 Blütenstempel.
Ableitung des spezifischen Namens: “smithii” für Professor Christen Smith (1785-1816), norwegischer Botaniker.
Stängel: Unverzweigt oder mit sehr verzweigten Zweigen von 7-30 mm Durchmesser, dicht mit weißlichen oder bräunlichen Haaren bedeckt, 3-8 mm lang, glatt, ohne Netze.
Rosetten: Während der Winter-Frühlings-Wachstumszeit haben die Blattrosetten einen Durchmesser von 6-15 cm, eher flach mit 3 bis 7 Blättern.
Die Blätter: 13-30 mm lang, 1-1,5 mm dick, löffelförmig oder schaufelförmig, apikal zugespitzt, basal keilförmig, oben glänzend, pubertierend, mit auffälligen bräunlichen Längsstreifen aus Tannin vor allem auf der Unterseite. Sie haben wellige Ränder, wobei die Welligkeit von leicht bis stark ausgeprägt variiert, mit konischen Zilien (weniger als 0,3 mm lang) und einigen zusätzlichen Haaren (0,1 – 0,5 mm lang). Die Blätter haben auch in Längsrichtung violette oder bräunliche Striche, besonders auf den Unterseiten, und es handelt sich um verdickte wasserspeichernde Strukturen.
Blütenstand: Blütenteil 4-15 lang, 4-9 cm breit. Blütenstiel 4 -40 cm hoch.
Blüten: 8- bis 12- merous. Blütenstiele 1-9 mm lang, puberulent. Kelchblätter puberulent. Petate 7-9 mm lang, 2-2,5 mm breit, lanzettlich, spitz, gelb, mit rötlichen Linien; Filamente unbehaart.
Chromosomenzahl: 2n = 36.

Kultivierung und Vermehrung: Aeonium smithii wird in der Kultivierung nicht oft gesehen, ist aber eine seltene Art mit ausgeprägten charakteristischen verzierten Blättern und behaarten Stängeln, die die Aufmerksamkeit der Besucher auf sich ziehen. Sie eignet sich hervorragend als Rabatten- oder Topfpflanze in jedem Garten und ist eine besonders gute Akzentpflanze. In einem Gewächshaus muss sie vor Frost und Feuchtigkeit geschützt werden.

Aeonium spathulatum

Herkunft und Lebensraum: Kanarische Inseln, Spanien. Aeonium spathulatum ist die am weitesten verbreitete Art, die auf Gran Canaria, Teneriffa, Gomera, La Palma, Hierro, mit Ausnahme von Lanzarote und Fuerteventura, vorkommt.
Höhenunterschied: 250 – 2500 Meter über dem Meeresspiegel
Habitat und Ökologie: Aeonium spathulatum kommt lokal häufig an Klippen, Schluchten und Felsspalten vor; besonders innerhalb des montanen bis subalpinen Kiefernwaldgürtels in Höhen von 800 bis 2000 Metern. Blütezeit ist von März bis Juni.

Beschreibung: Aeonium spathulatum ist ein mehrjähriger sukkulenter Strauch mit einer Höhe zwischen 20 und 65 cm (je nach Form). Er ist sehr buschig, hat schlanke Äste und kleine löffelförmige, klebrige Blätter. Die Blüten mit 8 bis 10 Blütenblättern sind goldgelb. Aeonium spathulatum gehört zur Gruppe der kleinbuschigen Arten, mit verzweigten Stängeln und kurzen Blättern. Sie unterscheidet sich von anderen Arten dadurch, dass die Blätter, verkehrt eiförmig-spatelförmig und klein, auf der Unterseite lineare Drüsen und einen Flimmerrand haben, wobei die Zweige glatt und nicht netzartig sind. Es gibt zwei Sorten: var. spathulatum und var. cruentum (Webb & Berthel.) Praeger, letztere nur auf den Inseln El Hierro und La Palma.
Ableitung des spezifischen Namens: spathulatum, für die Blätter, die spatelförmig sind (mit einem breiteren, abgeflachten Ende).
Stängel: Dicht verzweigt, verzweigt, verholzt, 1-3 cm im Durchmesser, puberulent, glatt, ohne Netze.
Rosetten: 1-5 cm im Durchmesser, mehr oder weniger flach bis deutlich schalenförmig, innere Blätter mehr oder weniger aufrecht. Im Sommer schließen sich die Blattrosetten vollständig, im Herbst öffnen sie sich bei niedrigeren Temperaturen wieder.
Die Blätter: 5-25(-30) mm lang, 3-9 mm breit, 1-1,5 mm dick, verkehrt eiförmig-spatelförmig, apikal stumpf, am Grund keilförmig oder abgeschwächt, puberulent (fein behaart) und etwas klebrig; Unterseite zuerst grün, später braun, mit auffälligen bräunlichen Tanninlängsstreifen und eingesunkenen länglichen Drüsen. Rand mit durchscheinenden, wulstförmigen Wimpern (0,7 -1 mm lang). Im Sommer fallen die Blätter oft ab, außer bei den jüngsten.
Blütenstand: Blütenteil locker, 3-10 cm lang, 3-15 cm breit; Blütenstiel 5-20 cm hoch; Blütenstiele 1-10 mm lang, puberulent
Blumen: 8- bis 10-merous; Sep puberulent; Blütenblätter 4,5-6 mm lang, 1,5-2 mm breit, elliptisch, stumpf, gelb, oft mit rötlichen Linien; Filamente kahl.
Chromosomenzahl: 2n = 36.
Anmerkungen: Aeonium spathulatum ist recht variabel, die El Hierro-Form ist kleiner als die typische Form aus Teneriffa. Die La Gomera-Form ist viel höher und aufrechter wachsend, mit etwas kleineren und klebrigen, frischgrünen Blättern mit einer spitzen Spitze an graubraunen Stängeln. Die Form von Gran Canaria ist kompakter mit etwas größeren, stark klebrigen Blättern mit einer dreieckigen, breiten, abgeflachten Spitze, und sie ist in zentralen Teilen Gran Canarias beheimatet.

Aeonium tabuliforme

Eine höchst ungewöhnliche Pflanze von den Kanarischen Inseln. Einzelne Pflanzen bilden eine perfekte flache Scheibe, die einen Durchmesser von bis zu 45 cm erreichen kann. Diese Pflanze wird allgemein auch Untertassenpflanze genannt. Manchmal ist die Form in der Mitte gekrÃ?mmt, so dass sie wie eine große grÃ?ne Schildkröte aussieht!

Herkunft und Lebensraum: Kanarische Inseln (von den Küstenklippen auf Teneriffa) an mehreren Stellen, hauptsächlich im Gebiet von Teno, aber auch bei Taganana, San Juan, Bajamar,
Lebensraum: Diese völlig flachen Sukkulenten wachsen in senkrechten Rissen in den Lavaströmen an ziemlich steilen Hängen in einer Höhe von etwa 500 m, die normalerweise dem N oder N.W. zugewandt sind. Diese Anordnung ermöglicht es den Kronen, Wasser abzulassen, wodurch Fäulnis wirksam verhindert wird.

Beschreibung: Aeonium tabulaeforme ist eine seltsame und wunderbare stengellose, sich an den Boden schmiegende Rosette. Gewöhnlich einfach oder versetzt, die früher flach wie ein Pfannkuchen war. Wie die meisten stengellosen Arten ist auch diese monokarpisch.
Die Blätter: Rundlich, zartgrün, mehr oder weniger spatelförmig mit langen Zilien am Rand. Die Blätter sind 3-10(-15) cm lang, 2,5-4 cm breit.
Rosette: Gewöhnlich unverzweigt aus 100 bis 200 (oder mehr) eng überlappenden Blättern gebildet, die in einem wirbelnden Muster gehalten werden. Die Rosette ist rund, flach, nur 2-5 cm hoch, aber bis zu 45 cm im Durchmesser.
Blüten: Die Blütenstiele sind aufrecht, entspringen aus der Mitte der Rosette und erreichen eine Höhe von 50-60 cm. Sie produziert viele kleine gelbe Blüten. Die Aeonium lebt etwa 3 Jahre und stirbt dann nach der Blüte ab.
Blütezeit: Später Frühling
Anmerkungen: Manchmal produziert sie schöne kammartige Stängel und scheint sich im Laufe der Jahre in und aus ihrer kammartigen Form zu verändern.

Kultivierung und Vermehrung: In gemäßigten Regionen wächst Aeoniums fast das ganze Jahr über und ruht sich nur während der heißesten Zeit des Sommers ein wenig aus. Diese einfache Art eignet sich für die Topfkultur und bevorzugt helle oder schattige Standorte. Sie braucht im Sommer mässig Wasser, im Winter trocken halten Ziemlich anfällig für Stängelwurzelfäule lassen Sie kein Wasser auf der Rosettenkrone sitzen. Glücklich in fast jedem Bodentyp, solange für eine ausreichende Drainage gesorgt wird, doch topfgewachsene Exemplare schätzen reiche Erde. Nur bis -2 Grad Celsius winterhart brauchen Schutz im Winter. Jemand schlägt vor, sie wie in der Natur (vertikal) an den Felswänden zu halten. Sie kann als Brennpunkt in einem Sukkulentengarten verwendet oder in eine Felswand gepflanzt werden. Gedeiht auch im Haus als Zimmerpflanze!
Beobachten Sie die Schnecken, die diese Pflanze lieben
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Fortpflanzung: Samen, es kann auch durch Ableger oder Blattstecklinge vermehrt werden. Gewöhnlich produziert die Elternpflanze einige Welpen auf dem blühenden Stängel, der sich in der Blüte befindet. Wenn wir weder Samen noch Welpen bekommen, können wir versuchen, einzelne Blätter zu bewurzeln, die mit dem Hauptstiel unterhalb der “Blüte” verbunden sind. Tatsächlich könnten wir damit beginnen, bevor die Hauptpflanze zu verkümmern beginnt. Das funktioniert sehr gut bei den Crassula, die nach der Blüte aufhören zu wachsen.

Aeonium tabuliforme f. cristatum

Hierbei handelt es sich um eine eher ungewöhnliche Schopfform der normalen Spezies tabulaeforme. Wie der Elternteil hat sie viele der gleichen Merkmale, nur in einem kleineren Maßstab und mehrfach verzweigt.

Herkunft und Lebensraum: Herkunft im Garten (in der Baumschule erzeugte Sorte)

Beschreibung: Wie die meisten Wappen wird es einige wilde Formen bilden. Er wächst langsam zu einem wellenförmigen Hügel aus verdrehten fächerförmigen Abschnitten und scheint sich im Laufe der Jahre in und aus seiner Scheitelform zu verändern.

Kultivierung und Vermehrung: In gemäßigten Regionen wächst Aeoniums fast das ganze Jahr über und ruht sich nur während der heißesten Sommermonate ein wenig aus. Diese einfache Art eignet sich für die Topfkultur und bevorzugt helle oder schattige Standorte. Sie braucht im Sommer mässig Wasser, im Winter trocken halten Ziemlich anfällig für Stängelwurzelfäule; kein Wasser auf die Rosettenkrone setzen lassen. Glücklich in fast allen Bodentypen, solange eine ausreichende Drainage gewährleistet ist. Topfgewachsene Exemplare schätzen jedoch reichhaltigen Boden. Nur bis -2 Grad Celsius winterhart, braucht im Winter Schutz. Gedeiht auch im Haus als Zimmerpflanze! Vorsicht vor Schnecken!! Sie lieben diese Pflanze.
Kammiger Wuchs: Im Gegensatz zu “monströsen” Pflanzensorten, bei denen die Abweichung vom normalen Wachstum auf eine genetische Mutation zurückzuführen ist, kann bei normalen Pflanzen Kammbewuchs auftreten. Manchmal ist es auf Unterschiede in der Lichtintensität oder auf Schäden zurückzuführen, aber im Allgemeinen sind die Ursachen unbekannt. Bei einer Schopfpflanze können einige Bereiche normal wachsen, und eine Schopfpflanze, die wie ein Gehirn aussieht, kann ohne ersichtlichen Grund zum normalen Wachstum zurückkehren. Wenn Sie noch einen Teil der Schopfpflanze übrig haben, müssen Sie das normale Wachstum entfernen und den Schopfteil zurücklassen.
Fortpflanzung: Sie kann aus Stecklingen vermehrt werden.

Aeonium urbicum

Herkunft und Lebensraum: Aeonium urbicum ist auf der Insel Teneriffa, einer der Kanarischen Inseln vor der Westküste Afrikas, die zu Spanien gehört, beheimatet. Pflanzen aus Gomera, die früher als A. urbicum identifiziert wurden, sind kürzlich als Aeonium appendiculatum beschrieben worden.
Höhenunterschied. Bis zu 1900 Meter über dem Meeresspiegel.
Lebensraum und Ökologie. A. urbicum ist in den offenen, sehr trockenen Gebieten der Insel auf Felsen, Bergrücken und alten Dächern weit verbreitet. Sie kann in kleineren Bodenpaketen in Felsgebieten wachsen, benötigt aber tiefen Boden für optimales Wachstum.

Beschreibung: Aeonium urbicum ist ein mehrjähriges Monokarp (das blüht, Samen aussetzt und dann absterbt), unverzweigte (oder selten wenig verzweigte) Untersträucher bis 2 Meter Höhe, ähnlich wie Aeonium urbicum. Sie hat riesige “Essteller”-Rosetten mit einer Spannweite von 15 bis 30 Zentimetern und locker angeordneten, hellgrünen Blättern. Sie ist eine unglaubliche Sukkulente, die zur Blütezeit eine der größten Blütenköpfe bildet, die Sie je gesehen haben. Die Blüten sind rosa bis grünlich-weiß. Ihren Namen Urbicum verdankt sie der Tatsache, dass sie in ihrer Heimat auf den Dächern von Häusern in Städten und Dörfern wächst.
Sie verzweigt sich: Aufsteigend, einfach oder leicht verzweigt, bis 6 cm Durchmesser, kahl, aber in der Jugend rau, netzartig bis 1 m hoch.
Rosette: Endblättrig, locker, eher flach, 15-32 cm im Durchmesser.
Blätter: 8-22 cm lang, 3-5,5 cm breit, 4-7 mm dick, fleischig, gelblich-grün bis dunkelgrün, verschieden rötlich gefärbt, verkehrt eiförmig-spatelförmig oder abgeplattet, apikal zugespitzt, am Grund keilförmig, glasig oder grün, kahl oder puberulent, am Rand rötlich-violett gerandet und wenige bis mehrere gerade Flimmerhärchen (0,5-1 mm lang).
Blütenstand: Groß, endständig, pyramiden- oder kuppelförmig, 15-75 hoch, 10-45 cm im Durchmesser. Blütenstiel 3-15 cm lang.
Blüten: Zahlreiche 8- bis 10-merig; Blütenstiele 2-6 mm lang, kahl. Kelchblätter unbehaart. Blütenblätter 7-10 mm lang, 1,2-2 mm breit, lanzettlich, spitz zulaufend, grünlich-weiß oder weißlich, gelegentlich rötlich gefärbt. Filamente unbehaart.

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