Alluaudia kaufen?

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Herkunft und Lebensraum: Südliches Madagaskar in der Gegend zwischen Tsiombe und Taolanaro (Becken des Mandrare River.).
Lebensraum: Er wächst in trockenen stacheligen Strauchwäldern oder trockenem Laubdickicht. Diese Wälder sind geschichtet und Alluaudia ascendens treten im oberen Baldachin gemischt mit anderen Arten wie: Adansonia za (Baobabbaum), Operculicarya decaryi, Alluaudia procera, Commiphora aprevalii und Tetrapterocarpon geayi.

Beschreibung: Alluaudia ascendens ist die höchste Art und erreicht eine maximale Höhe von 15 Metern, ist aber meist viel kleiner. Er wächst zunächst als einzelner Stamm, dann aber als Zweige, die massive, aufsteigende V-förmige Kronen bilden. Dies ist die größte aller Didiereacea. Man erkennt diese Art in der Ferne an den Blütenständen wie Muffen am oberen Teil der Äste.
Kofferraum: Säulenförmig dick, aber kurz, bis zu 30 cm breit, spärlich verzweigt (ab 2-4 m), Mark lamellar. Die Verzweigungen sind nur wenige nahezu senkrecht. Die Rinde ist matt grünlich-braun, rötlich oder gräulich und ähnelt der faltenfreien Elefantenhaut. Die Stängel tragen stumpfe Stacheln wie die Knöpfe auf einem Streitkolben, die den Stamm zusammen mit den Blättern in sehr vertikalen Spiralen umkreisen.
Wirbelsäule: Beständig, einzeln, 1,5-2 cm lang, konisch, unregelmäßig entlang der Stängel angeordnet, grauweiß.
Blätter: Kurzgestielt in spiralförmigen Linien, 1,3-2,5 cm lang und 10 bis 20 mm breit, fleischig, kreisförmig oder rückseitig herzförmig, am Scheitelpunkt eingekerbt, dunkelgrün, in voller Sonne oft mit Purpur gefärbt.
Blumen: Unauffällig (selten in der Kultur zu sehen) stumpfes Weiß bis Rötung in cymosen Blütenständen von bis zu 12 cm Länge. Die Kelchblätter wurden geschält.
Chromosomenzahl: 2n = 240

Kultivierung und Vermehrung: Alluaudia ascendens ist wahrscheinlich eine der seltensten Arten im Anbau.
Exposition: Es benötigt volle Sonne oder hohe Innenbeleuchtung mit einem sehr gut entwässerten Bodengemisch und frei zirkulierender Luft.
Gießen: Die Pflanzen werden gewässert und gründlich getrocknet, bevor sie wieder gegossen werden.
Düngung: Wenn Dünger verwendet wird, sollte er auf ¼ (ein Viertel) der empfohlenen Menge auf dem Etikett verdünnt werden.
Widerstandsfähigkeit: Es handelt sich um eine frostempfindliche Art, die im Gewächshaus über den Winter geschützt werden muss, aber etablierte Pflanzen sollten Temperaturen bis zu 0° C tolerieren (Frost vermeiden!). Wenn sie in der häuslichen Umgebung angebaut werden, sollten die idealen Temperaturen zwischen 20° und 30° C und die Wintertemperaturen um 10°C liegen. In den Wintermonaten lässt die Pflanze alle ihre Blätter fallen und es sollte in dieser Zeit kein Wasser gegeben werden.
Wartung: Nicht frei verzweigend. Sobald diese Pflanze in ihrem neuen Topf etabliert ist, sollte sie zurückgeschnitten werden, um die Verzweigung zu fördern. Der entfernte Schnitt kann leicht verwurzelt und der Prozess wiederholt werden. Wenn sie beschnitten und etwas an den Topf gebunden gehalten werden, können sie auf einer überschaubaren Größe gehalten werden, je nachdem, was ”überschaubare Größe” für Sie bedeutet. Wenn er jedoch in die Landschaft gepflanzt wird, lässt er oft alle seine Blätter fallen, wenn er sich entscheidet, eine Pause einzulegen. Wenn dies geschieht, schneiden Sie die Bewässerung ab, bis die Blätter wieder erscheinen.
Gartennutzung: Dies ist eine großartige Pflanze für diejenigen in wärmeren, trockeneren Gebieten, die etwas “anderes” Aussehen wollen – vielleicht sogar ein bisschen seltsam. Nichts ist so gut wie es, um den Gärten Interesse zu schenken, besonders wenn Pflanzen in Vielfachen angebaut werden und einen Mini-Wald schaffen dürfen. Er hat einige harte, scharfe Stacheln, aber wegen seiner sehr aufrechten Haltung ist es selten ein Problem, herumzulaufen. In Madagaskar wird das Holz der Pflanze im Bauwesen und für Holzkohle verwendet.
Ausbreitung: Alluaudia ascendens wird aus den im Frühjahr entnommenen Stecklingen oder, falls vorhanden, aus Samen vermehrt.