Anticoryne – Pflege, Vermehrung & Arten (aus eigener Kultur)

Allgemeine Infos über Anticoryne

  • Botanischer Name: Anticoryne Turcz.
  • Trivialname: Westaustralische Anticoryne
  • Gattung: Anticoryne
  • Familie: Myrtaceae
  • Ordnung: Myrtales
  • Herkunft: Südwestliches Western Australia, besonders winterfeuchte Busch- und Heidelandschaften mit trockeneren Sommern.
  • Verwendungszwecke: Gewächshaus, Wintergarten, Terrasse, Kalthaus
  • Arten: Etwa 3 akzeptierte Arten.
  • Preis: Selten im Handel; meist nur über Spezialgärtnereien oder Saatgutlisten.
  • Seltenheitsgrad: Kaum erhältlich
  • Giftig: Nein

Wie sehen Anticoryne aus?

  • Blüte: Kleine weiße bis cremefarbene Myrtenblüten mit fünf Kronblättern und auffälligen Staubblättern. Die Blüten sitzen einzeln oder in kleinen Gruppen an den Trieben.
  • Blütenfarben: Weiß, Creme
  • Blütezeit: August, September, Oktober, November
  • Wuchsform: Strauch
  • Höhe: 150 cm – Anticoryne bleibt meist strauchig und erreicht je nach Art etwa 50 bis 150 cm Höhe.
  • Durchmesser: 100 cm – Der Pflanzendurchmesser liegt in Kultur meist bei etwa 60 bis 100 cm.

Die Anticoryne-Pflege in Kurzform

    Hell, luftig und frostfrei kultivieren. Anticoryne braucht sehr gute Drainage, mäßige Wassergaben und einen kühlen, trockeneren Winterstand.

    Die Anticoryne-Pflege im Detail

    Anticoryne wird am besten sehr hell, luftig und frostfrei kultiviert. Die meisten Arten stammen aus saisonal trockenen Landschaften und reagieren empfindlich auf dauerhaft nasse Erde. Ein lockerer Mix aus mineralischen Anteilen, Sand und wenig humoser Erde ist sicherer als schwere Blumenerde. Gegossen wird durchdringend, danach sollte der Topf deutlich abtrocknen.

    Vermehrung von Anticoryne

    Die Vermehrung gelingt vor allem über frisches Saatgut und halbverholzte Stecklinge. Samen werden nur dünn bedeckt und gleichmäßig feucht, aber nicht nass gehalten. Stecklinge bewurzeln in sehr luftiger Mischung besser, wenn sie aus nicht blühenden Trieben geschnitten werden. Jungpflanzen werden langsam an Sonne und trockenere Kultur gewöhnt.

    Saison-Kalender

    – = keine Aktivität · + = gering · ++ = aktiv/intensiv

    Monat Gießen Düngen Umtopfen Sonne Blüte Winter Hinweise
    Jan Sparsam Nein Nein Hell Selten Kühl Trocken halten
    Feb Sparsam Nein Nein Hell Selten Kühl Trocken halten
    Mär Mäßig Nein Geeignet Sonnig Selten Übergang Langsam steigern
    Apr Mäßig Leicht Geeignet Sonnig Selten Übergang Drainage prüfen
    Mai Mäßig Leicht Möglich Sonnig Selten Mild Luftig stellen
    Jun Sparsam Nein Nein Sehr hell Selten Sommerstand Hitze prüfen
    Jul Sparsam Nein Nein Sehr hell Selten Sommerstand Nicht vernässen
    Aug Sparsam Nein Nein Sehr hell Möglich Sommerstand Nicht vernässen
    Sep Mäßig Leicht Möglich Sonnig Möglich Übergang Austrieb prüfen
    Okt Mäßig Nein Möglich Sonnig Möglich Kühl Düngung senken
    Nov Sparsam Nein Nein Hell Möglich Kühl Trocken halten
    Dez Sparsam Nein Nein Hell Selten Kühl Hell und kühl halten

    Meine Erfahrungen mit Anticoryne

    Anticoryne sollte wie viele südwest-australische Myrtengewächse mager und sehr gut drainiert kultiviert werden. Zu schwere Erde und ein warmer nasser Winter sind die größten Risiken. Ein heller, kühler Winterstand ist wichtiger als starke Düngung.

    Beliebte Arten von Anticoryne

    Anticoryne diosmoides

    Bildet feine Sträucher mit kleinen hellen Blüten.

    Anticoryne melanosperma

    Gilt als seltene Art aus dem südwestlichen Western Australia.

    Anticoryne ovalifolia

    Wächst als kleiner bis mittlerer Strauch mit hellen Myrtenblüten.

    Häufige Probleme & Lösungen

    SymptomUrsacheLösung
    Symptom Ursache Lösung Gelbe Blätter

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    Nützliches Zubehör

    Wird ähnlich gepflegt wie Anticoryne

    Häufige Fragen

    Ist Anticoryne winterhart?

    Nein, die Gattung sollte in Mitteleuropa frostfrei kultiviert werden.

    Braucht Anticoryne volle Sonne?

    Ein sehr heller Standort ist günstig, direkte Sonne sollte aber langsam angewöhnt werden.

    Wie wird Anticoryne vermehrt?

    Üblich sind Aussaat und halbverholzte Stecklinge.