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Herkunft und Lebensraum: Swartpoort, Richtersveld, Namaqualand. Südafrika
Lebensraum und Ökologie: Astridia swartpoortensis ist eine artenbeschränkte Art, die in kiesigem Boden in der Nähe von Felsen wächst. Es ist durch Lebensraumverschlechterung, Bergbau und Sammlung bedroht.

Beschreibung: Astridia swartpoortensis ist eine lokale oder morphologische Form von Astridia speciosa von Swartpoort (daher der Name), und die beiden Pflanzen sind nicht leicht zu unterscheiden, wenn nicht aufgrund der geografischen Herkunft. Es ist ein kleiner, saftiger, bis zu 3o cm großer Strauch mit langen, geschwungenen, rosa, samtigen Blättern. Sie hat außergewöhnlich schöne rote Blüten, die größten Blüten der Gattung, aber einige andere Arten sind sehr nahe dran. Die Frucht hat auffallend markante, erhabene Ränder.
Stängel: Aufrichten mit sichtbaren Intenoden.
Blätter: Halb-lunat, 3-eckig, lang anhaltend, kurz am Ansatz verschmolzen, 35-50 mm lang, 10-16 mm breit, 18-20 mm dick, epidermale Papillen lang.
Blumen: Gänseblümchenartig, 35-55 mm breit, Blütenblätter rot bis violett, ihre Basen weiß, filamentöse Staminoden breit, aber um die zentrale Säule der Staubgefäße, weiß oder gelb, ihre Spitzen oft rot, über den Staubgefäßen.
Früchte (Kapseln): 6-lokular und vom Typ Ruschia, ca. 20 mm lang, ohne Ventilflügel, mit gut entwickelten Abdeckmembranen und Verschlusskörpern, Randhöhe 3-4 mm.
Saatgut: Die entfernten Papillen höher als breit, die sich allmählich zum Mikropyle hin verlängern, ca. 1,5 mm lang, 1 mm breit.
Ähnliche Arten: Wegen der Ähnlichkeiten in der Blüte wurde dieser Name oft für Pflanzen von Astridia longifolia verwendet, von denen sich A. swartpoortensis vor allem durch die halblangen rosa Tomentose Blätter unterscheidet. Diese Blattform teilt sich jedoch A. swartpoortensis mit Astridia vanheerdei.

Kultivierung und Vermehrung: Die Astridia swartpoortensis ist ein “Winter”-Gärtner, der vom Spätwinter bis ins spätere Frühjahr am aktivsten ist und auf dem Weg in die Sommerruhe ist, aber bei günstigen Wachstumsbedingungen auch den Sommer über weitergeht und keine besondere Pflege benötigt.
Boden: Erfordert eine gute Drainage, da es anfällig für Wurzelfäule ist. Sie kann im Freien in sonnigen, trockenen, felsigen Spalten wachsen (Schutz vor winterlicher Nässe ist erforderlich). Sie kann auch im alpinen Haus, auf armen, entwässerten Böden angebaut werden.
Düngung: Sie gedeiht auf armen Böden und scheint empfindlich auf einen Kaliumüberschuss zu reagieren.
Gießen: Im Sommer minimal gießen, nur wenn die Pflanze zu schrumpfen beginnt, im Herbst und Frühjahr reichlich gießen, wenn sie wächst. Benötigt wenig Wasser, da die Epidermis sonst bricht (was zu unschönen Narben führt).
Licht: Es benötigt eine helle, sonnige oder helle Schattenexposition im Winter, bleibt aber im Sommer kühl und schattig.
Widerstandsfähigkeit: Er bevorzugt eine sehr helle Situation und nimmt einen leichten Frost (Hardy bis -5°C), wenn er sich in trockenem Boden befindet. USDA-Zonen 9A – 11.
Verwendung: Container, Steingarten.
Ausbreitung: Saatgut im Frühjahr oder in Stecklingen. Es wird leicht durch Saatgut vermehrt.