Avonia kaufen?

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Herkunft und Lebensraum: Südafrikanisch endemisch. Die typischen Avonia papyracea sind in der Kleinen Karoo und der Großen Karoo (Ostkap) vorhanden. Subsp. namaensis kommt im Richtersveld, im südlichen Namibia und im Buschmannland vor.
Lebensraum und Ökologie: Avonia papyracea wächst in voller Sonne zwischen Quarzgesteinen zusammen mit Tanquana hilmari, Gibbaeum heathii, Bulbine mesembryanthotdes, Crassula nudicaulis, Crassula tecta, Sarcocaulon patersonii, Aloe variegata und Glottiphyllum sp. Die einzigartigen weißen Schuppen reflektieren einen Großteil des Lichts und wirken als Sonnenschirme über den kleinen Blättern darunter. Pflanzen sind sehr kryptisch und gut getarnt. Sie ähneln den quartzitischen Kieselsteinen, unter denen sie im Karroidenveld vorkommen. Ganze Pflanzen wurden fantasievoll mit Korallen- oder Vogelkot verglichen und galten als “Mimikry-Pflanzen”, die selbst den Augen der aufmerksamsten Feldarbeiter lange Zeit entkommen konnten. Die Bevölkerungsentwicklung ist stabil.

Beschreibung: Das wohl bekannteste Mitglied seiner Gattung und bei den saftigen Liebhabern Avonia papyracea (früher bekannt als Anacampseros papyracea) sehr beliebt, ist ein mehrjähriges Zwergkraut, das kaum wie Pflanzen aussieht, mit mehreren schlanken Zweigen, die von einem konischen Wurzelstock oder Basal-Caudex ausgehen, der vollständig mit silberweißen, überlappenden Schuppen (modifizierte Nebenblätter, Blatthülsen) bekleidet ist und die kleinen, fleischigen grünen Blätter darunter vollständig verdeckt. Die Blüten sind cremeweiß, duftend, mit fünf runden Blütenblättern, die im rechten Winkel zu einem scheinbar zentralen Ring aus gelben Staubbeuteln angeordnet sind, aber die meisten ihrer Blüten halten nur 2-4 Stunden. Die Blüten sind cleistogame Blüten, was bedeutet, dass sie sich mit ihrem eigenen Pollen befruchten.
Wurzelstock (caudex): Verdickt, saftig, sehr kurz, viel geteilt, Krone klein, unter der Erde.
Stiele: Einfach, zylindrisch oder kugelförmig 1-5(-10) cm lang, 6-8(10) mm im Durchmesser, mit stumpfen Enden, weiß, schuppenbedeckt, am Boden flach wachsend, oft gebogen, selten verzweigt zu einem Miniaturstrauch.
Wurzeln: Fein, faserig.
Blätter: Völlig verdeckt die Nebenblätter, viel reduziert auf einen glatten halblobosischen Körper, der breiter als lang ist, spiralförmig angeordnet, jede untertitelt und von einer schuppenartigen Nebenblätter überlagert. Nebenblätter vielfältig, überlappend (die den Stiel fest am Ansatz und apikal umschließen), narrös, schneeweiß, papierartig, halbdurchsichtig, sprachförmig bis breit eiförmig, oben rundlich, ganz vollständig, quer gefaltet, am Ansatz wollig-bart, 5-10 mal länger als die dicken Blätter, 6-8 mm lang, 2-3 mm breit. Kleine Achselhaare sind vorhanden.
Blumen: Blüten cremeweiß bis grünlichweiß, in den obersten Nebenhöhlen an den Astspitzen enthalten, sessil, einzeln, viel kürzer als die Nebenhöhlen, nachmittags nur 1 – 3 Stunden bei voller Sonne expandierend, ansonsten kleistogam (nicht öffnend), meist selbstverträglich, d.h. sie düngen sich mit eigenem Pollen. Dies geschieht entweder vor dem Öffnen der Blüte oder kurz nach dem Schließen. Stiel glatt, ca. 1mm lang. 2. September, subpersistent. Blütenblätter 5, frei, cremeweiß, rundlich, 4 mm lang, den Kelch überragend. Staubblätter 16-20. Anthere Gelb.
Früchte (Kapseln): Fast kugelförmig ca. 4 mm lang ist die aus Kelch und Exokarp gebildete Kappe, die den skelettartigen Endokarp von 3 Ventilen verlässt, die das Saatgut wie ein Korb umgeben. In den Kapseln befinden sich sehr viele Samen, die sehr schnell reifen und durch den Wind verteilt werden.
Saatgut: Mehr oder weniger rund, hellbraun mit weißer Scheide.

Kultivierung und Vermehrung: Obwohl sie als eine Wahl und schwierige Pflanze angesehen wird, ist sie im Anbau relativ einfach. Pflanzen wachsen sehr langsam und erfordern einen sorgfältigen Anbau. Die Clusterung in der Kultivierung, wenn sie richtig angebaut wird, belohnt den Gärtner mit großzügigen Darstellungen von kleinen Blumen.
Vergussmedium: Da die Wurzeln ziemlich flach sind, verwenden Sie eine Kaktusmischung oder geben Sie zusätzlichen Perlit oder Bimsstein in die normale Blumenerde. Ein körniger, sehr frei trocknender Kompost ist geeignet, und Tontöpfe helfen den Pflanzen, zwischen dem Gießen auszutrocknen. Für beste Ergebnisse verwenden Sie einen flachen Topf und nur den Topf mit dem kleinsten Durchmesser, der die Pflanze aufnehmen kann.
Bewässerungsbedarf: Gießen Sie normalerweise in der Wachstumsperiode von März bis Oktober, halten Sie sich im Winter trocken.
Düngung: Füttern Sie im Sommer mit einem kaliumreichen Flüssigdünger.
Widerstandsfähigkeit: Es ist bei Trockenhaltung recht frostbeständig, widerstandsfähig bis -5° C. Empfohlene Temperaturzone: USDA 10-12.
Sonneneinstrahlung: Heller Schatten bis volle Sonne. Zur Blütezeit und für eine gute Pflanzenentwicklung werden hohe Lichtwerte benötigt.
Reproduktion: Saatgut, das bei 15-21 °C keimt. Die Samen keimen sehr schnell. Beim Anbau entwickeln sich die Jungpflanzen viel schneller als in ihrer natürlichen Umgebung, wo sie keine ausreichende Wasserversorgung erhalten. Im Allgemeinen sind sie nicht einfach aus dem Saatgut zu ziehen, da zu viel Wasser sie sofort tötet, was auch der Fall ist, wenn sie überhaupt nicht gegossen werden.

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