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Herkunft und Lebensraum: Azorella monantha kommt in Chile (Coquimbo Magellan) und Argentinien in den Anden und Patagonien extraandina, Mendoza, Neuquen, Black River, Chubut, Santa Cruz, Tierra del Fuego und den Falklandinseln häufig vor.
Höhenbereich: Aus der Nähe auf Seehundhöhe in Feuerland (55° S) bis 3000-3600 Meter Höhe in den Anden Zentralchiles (33° S), je nach Breitengrad.
Lebensraum und Ökologie: Azorella monantha ist ein wichtiges Element der gemäßigten andino-fuego-patagonischen Steppenvegetation, sie ergänzt und setzt die Rolle der Azorella compacta nach Süden fort. Sie wächst an exponierten Stellen auf Gipfelebenen, felsigen Hängen, Heidegras, Grasland, Kies, steinig oder sandig in der Alpen- und Wüstensteppe. In den hohen Anden A. wächst Monantha überwiegend als grob flache und dünne Kissen von 10 bis über 100 cm Durchmesser, die sich an den Felsen schmiegen, um Windkälte zu vermeiden und Wärme und Feuchtigkeit zu speichern. In einigen Bereichen können die Kissen bis zu 30% der Oberfläche von Pflanzenpflastern bedecken. Auch einige alpine Arten wachsen auf diesen Kissen günstiger als auf dem umliegenden nackten Boden. Dennoch könnten diese mikroklimatischen Bedingungen auch die Ansiedlung von nicht heimischen Arten wie dem Taraxacum officinale erleichtern. In einigen Bereichen existieren Kissen von A. monantha nebeneinander mit Kissen von Laretia acaulis.

Beschreibung: Azorella monantha ist eine flache und eng gestrickte zweihäusige, langlebige Kissenart, die als breite Teppiche vorkommt, die über alle Arten von Objekten wie Felsen, Schutt und andere Pflanzen wachsen. Diese Art verliert im Winter ihr Laub nicht und blüht meist im Sommer (Februar). Trotz des spezifischen Beinamen Monantha hatte er oft mehr Blüten. Sie ähnelt der Azorella compacta, von der sie sowohl geografisch als auch sehr stark getrennt ist, in ihren sehr weißen gefransten Brakteen- und Blattbasisrändern und hellen, cremig-gelben Blüten, von denen es bis zu drei pro Rosette geben kann. Auch reife Pflanzen neigen dazu, sich nicht so stark zu verdichten oder zu verbreiten.
Kissen: Kompakt, sehr hart, flach oder etwas konvex, oft mehr als einen Meter breit.
Blätter: Tragfähig oder subtrahierend, reflexartig, ganz, Lamelle 3-10 x 1-2 (3) mm linear oder länglich, abwärts am Grundblatt, kahl oder selten fibrillös im Strahl.
Blütenstände: Umbel 1-5-blumig, sessil, Deckblätter mit Randzilien reichlich vorhanden, sehr fein. Die Blüten sind zwitterartig (haben sowohl männliche als auch weibliche Organe) und werden von Insekten bestäubt.
Frucht: 3,5-5,5 x 2,5 bis 4,5 mm, eiförmig bis obovoid, mehr oder weniger komprimiert.
Hinweis: Azorella monantha verlangsamt sich sehr stark, etwa 1,5 cm pro Jahr, und das Wachstum von Matten tritt nicht in allen Richtungen gleich schnell ein.

Kultivierung und Vermehrung: Azorella monantha wird in Alpenhäusern und Steingärten angebaut und bevorzugt eine sonnige Lage.
Boden: Der Untergrund sollte körnig, gut durchlässig und vergleichsweise schlecht sein, sowohl sauer, neutral und basisch (alkalisch) als auch mäßig feucht.
Widerstandsfähigkeit: Sie vertragen Temperaturen bis zu -18°C.
Exposition: Sie kann nicht im Schatten wachsen.
Schädlinge und Krankheiten: Honigtau, Gallen und verzerrte Blätter sind ein Zeichen für einen Befall mit Blattläusen. Feine Netze an den Pflanzen deuten auf einen Befall mit roten Spinnmilben hin. Diese saftsaugenden Insekten kommen hauptsächlich unter Glas vor.
Ausbreitung: Die Vermehrung dieser Art erfolgt durch Aussaat von Saatgut in einem kalten Rahmen im Herbst oder durch Stecklinge im Frühjahr. Wenn die Setzlinge groß genug sind, um sie zu handhaben, stechen Sie die Setzlinge in einzelne Töpfe und lassen Sie sie mindestens für den ersten Winter im Gewächshaus wachsen. Pflanzen Sie sie im Spätfrühling oder Frühsommer, nach den zuletzt erwarteten Frostperioden, in ihre Dauerstellung.