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Herkunft und Lebensraum: Bijlia cana ist nur in wenigen Gebieten nördlich von Prince Albert (Südafrika, südlicher Teil der Great Karoo-Wüste) endemisch. Die Art umfasst sechs Populationen, die auf 2-30 km isoliert sind.
Lebensraum: Diese Art wächst auf silbernen Flecken, daisy-ähnliche gelbe Blüten scheinen aus festem Gestein zu wachsen, so dass man sich fragt, wie ihre Wurzeln die Quelle des Lebensunterhalts finden. Weitere Sukkulenten in der Region sind die Große Karoo-Steinpflanze (Lithops localis), Volstruiskos (Glottiphyllum neilii), die getuftete Leberpflanze (Plejospilos compactus) und die Sandpapier-Ruschia (Ruschia muricata).

Beschreibung: Bijlia dilatata, allgemein bekannt in der Kultivierung unter dem falsch verwendeten Namen Bijlia cana, ist eine fast steinlose, mehrjährige, saftige Matte mit einem Durchmesser von bis zu 12 cm und mehr, die aus dicht wachsenden Rosetten von bemerkenswerten, keulenförmigen, ungleichmäßig geformten Blättern besteht. Das geschälte Ende wird über die Spitze nach vorne gezogen, um ein “Kinn” zu bilden. Die Blüten sind leuchtend gelb und werden im Winter auf kurzen Stielen geboren.
Stiele: Die Pflanzen produzieren 2-3 kurze Äste in kleinen bis großen Clustern, Internodien nicht sichtbar.
Rosetten: Liegend, mit 2-6 ungleichen Blattpaaren.
Blätter: Fleischig, hellgraugrün oder gelblich mit Rot gefärbt, besonders bei starker Sonneneinstrahlung und trockener Lagerung, sehr ungleichmäßig geformt, halbzylindrisch oder klaffend dreieckig, geschält und die Oberfläche glatt, 3-4(-5) cm lang und 12-15 mm breit an der Basis, sich auf 25 mm verbreiternd und dann verjüngend, Spitzen abgerundet, Oberfläche dreieckig bis rautenförmig. Acuminat, wobei die Unterseite des Blattes wie ein Blatt nach vorne gezogen wird, wie es auch in anderen Gruppen von extremen Sukkulenten in dieser Familie vorkommt, wo das Blatt auf dem Weg zur Kugelform weiter verkürzt wird. Das geschälte Ende wird über die Spitze nach vorne gezogen, um ein “Kinn” zu bilden. Jedes Jahr wachsen ein paar neue Blätter aus dem zentralen Stamm. Die weißliche Färbung der Blätter ist auf die Kristallschicht in den äußeren Epidermiswänden zurückzuführen, die sich nicht abreiben lässt.
Blumen: In Gruppen von 1 bis 3 von einem zentralen Punkt aus organisiert, fast festsitzend oder kurzstielig (Stiel 2-10 mm lang), aus Deckblättern bestehend, daisyartig bis zu 25-30(-50) mm im Durchmesser, langlebig. Die Blütenblätter in 2 Reihen, linear bis knapp goldgelb oder orange-gelb. Kelch mit 5 Kelchblättern, etwa gleich groß. Und gekielt. Zahlreiche Staubblätter, die sich nach innen lehnen. Ovar minderwertig mit parietalen Plazentas. Sie hat ausgeprägte Nektar-Drüsen. Stigmas 5 fadenförmig, länger als die Tiefe der Eierstockzellen.
Früchte (Kapseln): Hartnäckige, 5-Loch-Ventile, klein mit hohen Ventilfelgen, Abdeckmembranen mit großen Hakenverschlusskörpern und ohne Hinweis auf Ventilflügel.
Saatgut: Eiförmig. Spitz zulaufend.
Blütezeit: Sie blüht spät im Jahr und kann im Winter weiter blühen.
Taxonomische Hinweise: Bijlia ist eng mit Bergeranthus und Hereroa sowie mit Ruschia verbunden.

Kultivierung und Vermehrung: Bijlia cana ist leicht anzubauen. Diese Pflanzen wachsen auf Winterregen und steuerten auf die Sommerruhe zu.
Exposition: Es braucht volle Sonne oder hellen Schatten.
Gießen: Benötigt wenig Wasser, da die Epidermis sonst bricht (was zu unschönen Narben führt). Bijlia cana sollte im Herbst gegossen werden, wenn neues Wachstum entsteht. Die zahlreichen gelben Blüten erscheinen im Winter. Nach der Blüte, verringern Sie das Gießen, um es auf eine eher trockene Sommerruhe vorzubereiten. Wasser minimal im Sommer, nur wenn die Pflanze zu schrumpfen beginnt, aber im Allgemeinen auch im Sommer wächst, wenn sie mit Wasser versorgt wird. Erfordert eine gute Drainage.
Widerstandsfähigkeit: Die Wachstumsperiode dieser Pflanze ist von Herbst bis Frühjahr, wenn sie eine Temperatur von 10-16°C und eine angemessene Menge an Wasser benötigt. Im Sommer kühl und schattig lagern. Widerstandsfähig bis -2°C.
Ausbreitung: Saatgut, Stecklinge.