Carissa – Pflege, Vermehrung & Arten (aus eigener Kultur)

Carissa – Botanische Illustration des Habitus

Allgemeine Infos über Carissa

  • Botanischer Name: Carissa
  • Trivialname: Karisse
  • Gattung: Carissa
  • Familie: Apocynaceae
  • Ordnung: Gentianales
  • Herkunft: Tropische und subtropische Regionen Afrikas, Asiens und Australiens; Buschland, Waldränder und Küstenstandorte.
  • Verwendungszwecke: Terrasse, Wintergarten, Gewächshaus, Hecke / Sichtschutz, Solitärpflanze
  • Arten: Etwa 30 Arten
  • Preis: 10-35 €
  • Seltenheitsgrad: Verbreitet
  • Giftig: Ja

Wie sehen Carissa aus?

  • Blüte: Carissa bildet gattungstypisch duftende, sternförmige bis radförmige Blüten; die Blüten sind meist fünfzählig, oft röhrig aufgebaut und je nach Art weißliche bis gelbliche Blüten.
  • Blütenfarben: Weiß, Creme
  • Blütezeit: März, April, Mai, Juni, Juli, August, September
  • Wuchsform: Strauch, Baumförmig
  • Höhe: 250 cm – Carissa wächst im Kübel meist als dorniger Strauch von etwa 100 bis 250 cm Höhe.
  • Durchmesser: 180 cm – Ältere Pflanzen können bei freiem Stand etwa 120 bis 180 cm breit werden.
  • Nutzpflanze: Ja

Die Carissa-Pflege in Kurzform

    Carissa hell, warm und luftig halten. Gleichmäßig gießen, Staunässe vermeiden und im Sommer schwach düngen.

    Die Carissa-Pflege im Detail

    Carissa benötigt einen hellen, warmen und luftigen Standort mit lockerem, humosem Substrat. Während der Wachstumszeit wird gleichmäßig, aber nie nass gegossen und schwach gedüngt. Kletternde Arten brauchen früh eine Rankhilfe; im Winter reduziert man Wasser und Dünger deutlich.

    Vermehrung von Carissa

    Carissa lässt sich meist durch frisches Saatgut oder halbverholzte Stecklinge vermehren. Samen keimen warm und gleichmäßig feucht, während Stecklinge ein luftiges Substrat und gespannte, regelmäßig gelüftete Luft benötigen. Wegen des Milchsafts sollte man beim Schneiden Handschuhe tragen.

    Saison-Kalender

    – = keine Aktivität · + = gering · ++ = aktiv/intensiv

    Monat Gießen Düngen Umtopfen Sonne Blüte Winter Hinweise
    Jan Sparsam Nein Nein Hell Selten Warm Nicht nass
    Feb Sparsam Nein Nein Hell Selten Warm Nicht düngen
    Mär Mäßig Nein Möglich Hell Möglich Übergang Angießen
    Apr Mäßig Schwach Ideal Hell Möglich Wachstum Luftig
    Mai Regelmäßig Monatlich Möglich Hell Typisch Warm Rankhilfe
    Jun Regelmäßig Monatlich Möglich Hell Typisch Warm Luftig
    Jul Regelmäßig Monatlich Möglich Schattieren Typisch Warm Kontrolle
    Aug Regelmäßig Monatlich Möglich Schattieren Typisch Warm Luftig
    Sep Mäßig Schwach Nein Hell Möglich Reduzieren Wasser senken
    Okt Mäßig Nein Nein Hell Selten Trockener Schädlinge prüfen
    Nov Sparsam Nein Nein Hell Selten Warm Keine Kälte
    Dez Sparsam Nein Nein Hell Selten Warm Keine Zugluft

    Meine Erfahrungen mit Carissa

    Carissa ist meist selten in Kultur und reagiert empfindlich auf kalte Nässe. Sicherer ist eine warme, helle Kultur mit guter Luftbewegung und vorsichtigem Rückschnitt.

    Beliebte Arten von Carissa

    Carissa macrocarpa

    Als Natalpflaume bekannte Art mit essbaren reifen Früchten.

    Carissa spinarum

    Dorniger Strauch mit weißen duftenden Blüten und kleinen reifen Früchten.

    Carissa carandas

    In Asien als Frucht- und Heckenpflanze genutzte Art.

    Häufige Probleme & Lösungen

    SymptomUrsacheLösung
    Gelbe Blätter Zu wenig Licht, Staunässe oder Nährstoffmangel Heller stellen, Wurzeln prüfen und schwach düngen Braune Blattspitzen

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    Nützliches Zubehör

    Wird ähnlich gepflegt wie Carissa

    Häufige Fragen

    Ist Carissa giftig?

    Ja, die Gattung kann wie viele Hundsgiftgewächse giftigen Milchsaft oder giftige Pflanzenteile enthalten.

    Eignet sich Carissa für die Wohnung?

    Nur bedingt, besser sind sehr helle, warme Plätze oder ein Gewächshaus.

    Wie wird Carissa überwintert?

    Frostfrei, hell und deutlich trockener als im Sommer.