Cussonia kaufen?

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Herkunft und Lebensraum: Südafrika (von den Bergen der Karoo und des Ostkaps über KwaZulu-Natal und Free State nach Gauteng und weiter nördlich. Es kommt häufig in der Nähe von Johannesburg und Pretoria vor.) und Botswana. Der kleinere Bergkohlbaum C. paniculata subsp. paniculata hat Flugblätter ohne Lappen und hat eine begrenzte Verbreitung im Ostkap. C. paniculata subsp. sinuata bildet einen größeren Baum mit tief gelappten Blättern und ist weiter verbreitet.
Höhenbereich: Sie wächst in Höhen bis zu 2100 Metern.
Lebensraum und Ökologie: Cussonia paniculata kommt in offenem Buschland, bewaldetem Grasland, geschützten und exponierten felsigen Hängen und auf Felsen im offenen Grasland, in allen Ökozonen, hauptsächlich in Spalten, die mit natürlichem organischem Humus und Kompost gefüllt sind, vor. Die Blüten werden von einer Vielzahl von Insekten bestäubt, die Flügel haben, z.B. Bienen, Wespen, Fliegen. Wenn sie in voller Blüte sind, klingt es wie ein Bienenstock. Die Fliegen und Insekten werden vom stinkenden Nektar der Blumen angezogen. Die Blüten können auch viel Pollen enthalten. Die Samen werden nicht so leicht von Schädlingen parasitiert wie Akazien- und Rhusarten. Die Vögel ernähren sich von dem reifen, schwarzen Samen. Es ist frostbeständig und trockenheitsresistent.

Beschreibung: Cussonia paniculata ist ein einstämmiger, hochverzweigter, immergrüner Baum von 3-5 Metern Höhe, mit handgeformten Blättern, die eine abgerundete Krone an den Enden dicker, stoßartiger Äste bilden. Die Blüten sind in einer verzweigten Rispenform aus Stacheln zusammengefasst, grünlich-gelb. Die Frucht ist eine kugelförmige, fleischige Steinfrucht von der Größe einer Erbse, lila. Diese Pflanze gilt aufgrund ihres geschwollenen Stammbodens oder der Knolle, die sich früh in Pflanzen bildet, die aus Samen gezüchtet werden, als Pachycaul saftig. Normalerweise bildet diese Pflanze keinen Caudex, wenn sie erwachsen ist, nur wenn sie klein ist.
Ableitung des spezifischen Namens: Der spezifische Name bezieht sich auf die Rispen- oder verzweigte Blütenstände.
Stängel: Stamm kräftig, dick und gedrungen, spärlich verzweigt. Die Rinde ist tief zerklüftet und korkig.
Wurzeln: Dick und geschwollen.
Blätter: Digital zusammengesetzt (handförmig) mit 7-9(-13) tief gelappten Blättern. Stiel sehr lang bis 25(-50) cm lang. Faltblätter lanzettlich-akkuminiert, nicht unterteilt, 15-20(-27) cm lang und 2,5-4,5 breit, festsitzend oder in einem kurzen Stiel gedämpft. Rand sehr variabel oft ganz oder mit wenigen scharfen Zähnen, selten tief eingeschnitten oder gefiedert, wobei sich der Sinus manchmal fast bis zur Mittelrippe erstreckt, oder gewellt in Untersp. sinuata (in mittleren und nördlichen Teilen des Verbreitungsgebietes zu finden), ganz oder spärlich gezähnt in Untersp. paniculata (hauptsächlich südliche Karoo und Ostkap) und das obere Faltblatt ternat. Die Lappen sind ebenfalls in der Breite variabel und haben einen rotierenden Rand. Apex breit akut mit einem kurzen terminalen Mukro. Die Blattfarbe ist zum Teil auf die dicken wachsartigen Schichten auf den Blättern zurückzuführen, die sie vor starkem Frost schützen können. Neue Blätter sind heller grün und entstehen im Frühjahr bündig an den Enden der Äste.
Blütenstand: Rispen (oder Trauben) aggregiert, 30-35 cm oder länger, auf verzweigten Stängeln. Hauptachsen bis 35 cm. lang, kahl, fein, aber deutlich gerillt. Die Äste oder Stiele spreizen sich, 2,5-5 cm lang an der Basis, mit kurzen Grundblättern. Spikes 2,5-5 cm lang, dicht. Die Blütenblätter sind winzig, mehr oder weniger lanzettlich.
Blumen: Grünlich-gelb, sesselfarben, Kelch fast ganz; Fruchtklumpen; Stile 2.
Blütezeit (im Lebensraum): Januar bis April.
Obst: Subglobose, deutlich fleischig und etwa erbsengroß (ca. 6 mm Durchmesser), lila, beerenartig (zeigt im trockenen Zustand deutlich die 2 Fruchtblätter) mit den Spreizstilen und dicht gedrängt in Stacheln, reifend im Mai-Juni. Reife Früchte setzen sich manchmal nur unregelmäßig auf die Stacheln, mit vielen unfruchtbaren Blüten.

Kultivierung und Vermehrung: Cussonia paniculata ist ein schöner Strauch, der unter schwierigen Wachstumsbedingungen einen Caudex produziert. In der Jugend wird die Basis des Stunks fett (caudiciform), mit verzerrten Zweigen. Die Pflanzen mit Caudexen sind diejenigen, die in den Trockengebieten wachsen, wo sie verkümmert bleiben und wo Caudex nie verschwindet. Wenn die Pflanze im Boden (auf reichem Lehmboden) kultiviert wird, verschwindet der Caudex und die Kussonia wird zu einem Baum. Wenn wir wollen, dass die Pflanze alle ihre charakteristischen Eigenschaften behält, kann sie auf die Art und Weise des Bonsais angebaut werden. Gärtner und vorsichtige Liebhaber bevorzugen sie wegen ihres einzigartigen Aussehens. Der Baum wächst langsam und ist frostbeständig.
Boden: In einer reichen, aber gut durchlässigen Mischung aufbewahren.
Bewässerungen: Sie können reichlich gegossen werden, solange das Medium offen und gut entwässert ist. Wie bei jeder normalen Pflanze beim Gießen ist es am besten, dies gründlich zu tun, bis etwas Wasser durch die Ablauflöcher austritt. Lassen Sie das Medium zwischen den Gießen etwas austrocknen. Reduzieren Sie die Bewässerung im Winter auf einmal alle 1 Monat. Stoppen Sie das Wasser um zehn Grad. Platzieren Sie Pflanzen im Abstand, um die Luftbewegung zwischen Zweigen und Blättern zu ermöglichen. Dies hilft bei der Verdunstung von zusätzlichen Wassertropfen, die während des Gießens gesammelt werden.
Exposition: Es braucht nicht viel Sonne.
Gartennutzung: Dieser Baum ist ein schöner Mittelpunkt in einem Garten, da er eine ungewöhnliche Form, interessante knorrige Rinde und atemberaubende, große, graugrüne Blätter hat. Pflanzen zeigen sich besonders gut in einem Layout, in dem Steine verwendet werden.
Traditionelle Anwendungen: Das Holz ist weich und leicht und wurde für die Bremsbeläge von Waggons verwendet. Die Blätter sind ein gutes Futter für den Viehbestand und der Name Zulu bezieht sich auf diesen Baum als Ziegenfutter. Die dicke Wurzel kann geschält und roh als Nahrung oder als Wasserquelle verzehrt werden. Es wurde traditionell zur Behandlung von Infektionen, Entzündungen und Malaria eingesetzt.
Ausbreitung: Saatgut, kann aber auch durch Stamm- oder Wurzelschnitte vermehrt werden. Säen Sie Saatgut, das aus frischen, reifen Früchten geerntet wird, so schnell wie möglich, wenn es innerhalb von 3 Monaten viel von seiner Lebensfähigkeit verliert. Allerdings keimt das in den Sommermonaten ausgesäte Saatgut schneller (in etwa 4 Wochen) als das im Winter ausgesäte Saatgut (7 Wochen bis zur Keimung). Achten Sie darauf, dass die Saatgutbehälter mindestens 15 cm tief sind, damit sich die kleinen Knollen bilden können. Lassen Sie nicht zu, dass das Saatgut mit Wasser bedeckt wird oder austrocknet. Bewahren Sie Saatgut und Setzlinge in einem halbschattigen Bereich auf. Sämlinge können nach ca. 4 Monaten verpflanzt werden, aber achten Sie beim Verpflanzen darauf, die fleischigen Wurzeln nicht zu beschädigen. Man kann Cussonia paniculata aus einem Schnitt heraus züchten, aber das ist nicht ratsam, da es nicht den richtigen, fleischigen, unterirdischen Wurzelstock bildet, den es beim Anbau aus Samen bildet. Die Mikropropropagation dieser Art ist besonders vorteilhaft, um Formen mit bunten Blättern als Zierpflanzen zu vermehren.