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Cyphostemma – Allgemeine Informationen

Manche Arten der Gattung Cyphostemma werden in Deutschland schon seit mehr als 400 Jahren kultiviert. Die mittelgroßen bis großen Sukkulenten haben einen knolligen, nicht verholzenden Stamm, aus dem im Sommer – manchmal recht spät – beblätterte Sprosse treiben. Nach 10-20 Jahren erscheinen an den Triebspitzen kleine grüngelbe Blütenstände. Dann bringen diese afrikanischen Verwandten des Weins ungenießbare, traubenähnliche Früchte hervor. Viele der ca. 20 langsam wachsenden, lichthungrigen Cyphostemma sondern an der Blattunterseite weiße Latex-Tröpfchen ab, die fälschlicherweise für Schädlingsbefall gehalten werden.

Cyphostemma – Die richtige Pflege

Cyphostemma ist leicht zu pflegen, wächst im richtigen Klima gut im Freiland und bildet ein beeindruckendes Exemplar, wenn auch ziemlich langsam. Sie sind auch für die Kultur im Gewächshaus oder der Fensterbank geeignet. Nasse Winter gefallen ihnen nicht, jedoch werden sie es überleben.
Substrat: Beim Eintopfen sollte eine schnell trocknende, reichhaltige, gut durchlässige Kakteenerde verwendet werden. Im Freien pflanzt du den Cyphostemma in einen lehmigen oder sandigen Boden mit optimaler Drainage.
Gießen: Cyphostemma ist trockenheitstolerant, schätzt aber reichlich Wasser und auch etwas Dünger während der Sommermonate. Im Winter hält man den Cyphostemma trocken, um Fäulnis zu vermeiden. Wie bei allen Sukkulenten muss man aufpassen, dass man nnicht zu viel gießt. Diese Sukkulenten können mit sehr wenig Wasser überleben und sterben zu oft an den Folgen von zu viel Wasser. Obwohl Cyphostemma aus Gebieten kommt, die im Winter trocken sind, kann er sich an feuchte Wintergebiete wie die kalifornische Küste anpassen. Wenn man in einem sehr feuchten Gebiet lebt, ist es am besten, die Pflanzen in großen Töpfen zu pflegen, sodass man sie im Winter schnell an einen geschützten Ort bringen kann.
Standort: Cyphostemma liebt ganzjährig viel Sonne oder wenigstens helles Licht.
Temperatur: Ausgewachsene Cyphostemma sind winterhart bis -3° C (oder weniger). Wir empfehlen jedoch, Frosttemperaturen zu vermeiden, besonders wenn die Pflanzen jung sind. Diese Gattung stammt aus den heißen, trockenen Gebieten des südlichen Afrikas, sodass sie kein Problem mit Temperaturen von bis zu 40°C hat. In diesen wirkliche heißen Klimazonen kann etwas Schatten während der Mittagssonne jedoch nicht schaden, um Blattverbrennungen zu vermeiden.
Verwendung im Garten: Cyphostemma sind sehr begehrte Pflanzen für den Garten, ebenso wie andere caudiciforme Gattungen wie Adansonia, Adenium und Tylecodons. Sie eignen sich hervorragend als tolle Kübelpflanzen oder auch als Solitär im und um den Garten oder Innenhof herum. Sie sind ideale Akzentpflanzen für einen Steingarten und können in einem großen Behälter auf einer sonnigen, geschützten Terrasse problemlos kultiviert werden.
Traditionelle Anwendungen: Ureinwohner im südlichen Afrika verwenden den Saft von Cyphostemma, um die Spitzen ihrer Pfeile zu vergiften. Die glatte, papierartige Rinde löst sich in relativ großen Streifen und wurde vor Ort zum Transport von Bienenwaben verwendet, die von Sammlern aus den Bienennestern geholt wurden.

Warnung: Die traubenartigen Beeren sind sehr dekorativ, sind aber im Gegensatz zu den essbaren Trauben giftig.

cyphostemma bainesii
Cyphostemma bainesii
cyphostemma juttae
Cyphostemma juttae
Cyphostemma betiforme
Cyphostemma betiforme

Cyphostemma – Vermehrung

Die Cyphostemma lässt sich in der Regel aus Samen vermehren, die vorbereitet, gealtert und vertikutiert werden müssen. Selbst dann ist die Keimung unsicher und langwierig. Einfacher ist die Vermehrung durch Stecklinge. Die frischen Samen im Winter 1-2 cm tief in feuchtes, steriles Anzuchtsubstrat pflanzen. Die Bodentemperatur sollte konstant bei 20-30° C gehalten werden, mit einigen Tagen/Variationen in diesem Bereich. Kühlere Bodentemperaturen verzögern die Keimung des Saatguts erheblich, wenn sie die Keimung nicht ganz verhindern. Da Samen eine sehr lange Zeit für die Keimung benötigen, sollte darauf geachtet werden, möglichst sterilen Boden zu verwenden. Bitte kein Second-Hand-Substrat von anderen Pflanzen für die Vermehrung verwenden. Es wird auch empfohlen, das Saatgut in einer Umgebung mit hoher Luftfeuchtigkeit zu säen, sodass eine ständige Bewässerung nicht notwendig ist. Entweder keimen die Samen in einem kleinen Gewächshaus oder die Anzuchtschalen und Töpfe werden mit transparenter Folie bedeckt, um die nötige Luftfeuchtigkeit zu gewährleisten und gleichzeitig die Austrocknung des Substrats zu verhindern. Überwache das Substrat auf etwaiges Pilzwachstum und lüfte den Topf regelmäßig alle paar Tage. Die Keimung kann sehr langsam und unregelmäßig sein. 6-12 Monate, manchmal bis zu 24 Monate können bis zum Keimung vergehen. Die Vermehrung der Cyphostemma kann auch durch Stecklinge erfolgen. Stecklinge oder Äste können in grobem Flusssand bewurzelt werden. Auch hier ist es wichtig, mit Vorsicht zu gießen, besonders wenn die Stecklinge verwurzelt sind.

Beliebte Cyphostemma Arten im Detail

Cyphostemma juttae

Herkunft: Cyphostemma stammt aus Namibia von Walvis Bay nach Norden bis zum Kunene River und weiter nach Osten, bis nach Windhoek und in die Otavi Mountains. Diese Art ist an mindestens 20 Standorten bekannt, mit einer Verbreitung von etwa 20.000 km².
Lebensraum: C. juttae wächst in felsigen, trockenen und heißen Gebieten, die von offenen, halbtropischen Wäldern bedeckt sind. Hier sind sie stets heißen Bedingungen ausgesetzt. Sie scheinen Dolomit zu bevorzugen. Bei besonders extremen Bedingungen verliert Cyphostemma alle seine Blätter, da diese wegen ihrer Größe viel Wasser verdunsten lassen. Der beißende Geschmack und die giftigen Eigenschaften der Pflanze halten hungrige Tiere und Schädlinge fern. Man vermutet, dass die Population vom Cyphostemma durch illegales Sammeln schrumpft. Dies trifft leider auf viele Pflanzenarten im südlichen Afrika zu.
Beschreibung: Cyphostemma juttae, wahrscheinlich die häufigste Art dieser Gattung, ist ein langsam wachsender, sukkulenter Zierbaum mit entweder mehreren riesigen, geschwollenen, flaschenförmigen Stämmen oder einem dicken Stamm, der eine ausladende Astkrone bildet. Die breiten, gezackten, blaugrünen Blätter bilden einen bizarren, kompakten Baldachin an der Spitze. Jeden Winter verliert Cyphostemma all diese saftigen Blätter und hinterlässt nur den geschwollenen Stamm. Die im Frühsommer erscheinenden Blüten sind recht unscheinbar, aber die traubenartigen Früchte in rot-violett ziehen Aufmerksamkeit auf sich.
Triebe: Der dicke geschwollene Stamm oder Caudex (der diese Pflanze zu einer caudiciform macht) wird normalerweise bis zu 2 m hoch und 1 m dick (gelegentlich bis zu 4 m hoch) und dient in harten Trockenzeiten als Wasserspeicher. Die Äste sind wenig aufrecht wachsend und fast so dick wie der Hauptstamm, sich zum Triebende verjüngend. Der Stamm und die Äste sind dick, holzig gelb-grün mit einer weißen, schälenden, papierartigen Rinde, die sehr typisch für diese Art ist. Im Sommer hilft diese Rinde zum Reflektieren des Sonnenlichts, um die Sukkulente kühl zu halten.
Blätter: Immergrüne Blätter, die in jedem Frühjahr an den Astspitzen auftauchen, aber in den Wintermonaten abfallen. Sie sind dick, fleischig, ledrig und dimorph: Jungpflanzen haben einfache, aber tief gelappte Blätter. Nach der Reifung können sie dreiblättrig werden und entwickeln einen charakteristischen geflügelten Blattstiel. Die Blattlappen sind samtig blaugrün, glänzend, ca. 15 cm lang mit gezahnten Kanten. Vorsicht: Durch einfaches Berühren können die Blätter schon sehr leicht brechen. Die Blätter haben beim Erscheinen eine attraktive violette Farbe.
Blüte: Die im Sommer  an den Astspitzen auftretenden Blüten der Cyphostemma sind unauffällig und haben etwa die gleiche Farbe wie das Laub, vielleicht etwas mehr cremig-gelb.
Früchte: Zu Beginn grün, werden mit der Zeit gelb oder weinfarben und schließlich fast schwarz. Das leckere Aussehen täuscht, denn sie enthalten sehr giftige Tannine. Die Früchte dürfen also nicht gegessen werden.

Cyphostemma bainesii

Der konische, nahezu flaschenförmige Stamm der Cyphostemma bainesii wird im hohen Alter meist knollig-dick und verzweigt sich zudem kaum. Die fleischigen Blätter sind dreigliedrig unterteilt, haben wie die C. juttae tief gezahnte Blattränder und erinnern an Kohl. Jung sind sie silbrig-grün. Diese Sukkulente kann in der Pflege etwas anspruchsvoller sein, da sie bei verhältnismäßig viel Feuchtigkeit schnell zu faulen beginnt. Die grüne Frucht wird bei Reife rot. Die trockene Rinde des Stammes schält sich regelmäßig selbst ab. Die Temperatur sollte auch in der Ruhezeit 10°C nicht unterschreiten.

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