Disphyma – Pflege, Vermehrung & Arten (aus eigener Kultur)

Disphyma – Botanische Illustration des Habitus

Allgemeine Infos über Disphyma

Disphyma ist eine robuste, bodendeckende Mittagsblumen-Gattung mit sukkulenten Blättern und leuchtenden Blüten, die sich für sonnige, trockene bis salzhaltige Standorte eignet.
  • Botanischer Name: Disphyma
  • Trivialname: Mittagsblume
  • Gattung: Disphyma
  • Familie: Aizoaceae
  • Ordnung: Caryophyllales
  • Herkunft: Südafrika sowie Australien und Neuseeland, oft an Küsten, Dünen oder offenen, sehr sonnigen Standorten.
  • Verwendungszwecke: Terrasse, Steingarten, Freiland, Bodenbedecker
  • Arten: 4
  • Preis: Meist günstiges bis mittleres Preisniveau.
  • Seltenheitsgrad: Verbreitet
  • Giftig: Nein

Wie sehen Disphyma aus?

Disphyma – Botanische Detailillustration
Disphyma – Botanische Illustration der Blüte
  • Blüte:

    Die Blüten sind strahlenförmig, auffällig und erscheinen meist in Rosa, Pink oder Purpur mit gelblicher Mitte.

  • Blütenfarben: Pink, Magenta, Violett
  • Blütezeit: Mai, Juni, Juli, August
  • Wuchsform: Bodendecker
  • Wuchsgeschwindigkeit: Mittel
  • Höhe: 12 cm – Disphyma bleibt flach und erreicht meist etwa 5 bis 12 cm Höhe.
  • Durchmesser: 80 cm – Als Bodendecker breitet sich Disphyma oft auf 40 bis 80 cm oder mehr aus.

Die Disphyma-Pflege in Kurzform

  • Licht (Sommer): Volle Sonne
  • Licht (Winter): Vollsonne
  • Temperatur (Sommer): Mild (18–24 °C)
  • Temperatur (Winter): Kalt (0–5 °C)
  • Substrat: Sukkulenten-/Kakteenmischung, Sandig
  • Gießen: Sparsam, gut abtrocknen lassen
  • Schwierigkeit: Leicht
  • Dünger (Häufigkeit): Monatlich
  • Dünger (Art): Flüssigdünger im Gießwasser
  • Vermehrung: Aussaat, Stecklinge, Teilung
  • Schädlinge: Wollläuse, Schnecken
  • Krankheiten: Wurzelfäule, Sonnenbrand, Pilzkrankheiten allgemein

Volle Sonne, sandig und gut drainiert. Mäßig gießen und lieber zu trocken als zu nass halten.

Die Disphyma-Pflege im Detail

Disphyma wächst am besten in voller Sonne auf sandigem bis kiesigem Untergrund. Im Freiland kommt die Gattung mit Trockenheit gut zurecht, im Topf sind gelegentliche Wassergaben in der Wachstumszeit sinnvoll. Staunässe sollte konsequent vermieden werden. Gedüngt wird nur sparsam. Rückschnitt fördert dichten Wuchs, und Stecklinge machen die Vermehrung ausgesprochen einfach. Kühlere Überwinterung ist möglich, solange die Pflanzen nicht dauerfeucht stehen.

Vermehrung von Disphyma

Disphyma lässt sich sehr leicht über Stecklinge vermehren. Kurze Triebstücke bewurzeln oft schon nach kurzer Zeit in sandigem, leicht angefeuchtetem Substrat. Auch Teilung größerer Polster ist problemlos möglich. Aussaat funktioniert ebenfalls, spielt aber in der Praxis eine geringere Rolle. Durch den bodendeckenden Wuchs lässt sich die Pflanze schnell verjüngen und flächig einsetzen.

Disphyma – Botanische Illustration der Vermehrung
Disphyma – Botanische Illustration von Frucht und Samen

Saison-Kalender

– = keine Aktivität · + = gering · ++ = aktiv/intensiv

Monat Gießen Düngen Umtopfen Sonne Blüte Winter Hinweise
Jan Sparsam Nein Nein Voll Nein Ruhiger Nur bei Trockenheit gießen
Feb Sparsam Nein Nein Voll Nein Ruhiger Nässe im Kaltbereich meiden
Mär Sparsam Nein Ja Voll Möglich Start Rückschnitt möglich
Apr Mäßig Leicht Ja Voll Ja Wachstum Wuchs startet
Mai Mäßig Ja Ja Voll Ja Wachstum Blühfreudig
Jun Mäßig Ja Nein Voll Ja Wachstum Luftig halten
Jul Sparsam Leicht Nein Voll Ja Wachstum Bei Topfkultur nicht vernässen
Aug Sparsam Nein Nein Voll Ja Wachstum Stecklinge leicht möglich
Sep Sparsam Nein Ja Voll Möglich Ausklang Teilung möglich
Okt Sparsam Nein Nein Voll Nein Ruhiger Wenig Wasser
Nov Sparsam Nein Nein Voll Nein Ruhiger Hell halten
Dez Sparsam Nein Nein Voll Nein Ruhiger Fast trocken

Meine Erfahrungen mit Disphyma

Disphyma ist deutlich unkomplizierter als viele empfindliche Sammler-Mesembs. Die Gattung verträgt Sonne, Wind und auch mageres Substrat erstaunlich gut. In Töpfen sollte man trotzdem auf gute Drainage achten, weil dauerfeuchte Wurzeln selbst robuste Küstenpflanzen unerquicklich finden. Im Freiland oder in großen Schalen entwickelt sich Disphyma besonders schön als dichter Teppich.

Beliebte Arten von Disphyma

Disphyma australe

Ist eine robuste Art aus Australien und Neuseeland mit bodendeckendem Wuchs.

Disphyma crassifolium

Wird häufig als salzverträgliche Küstenpflanze und Bodendecker beschrieben.

Disphyma papillatum

Ist eine seltenere Art mit sukkulentem, flachem Wuchs.

Disphyma – Botanische Illustration des natürlichen Lebensraums

Häufige Probleme & Lösungen

SymptomUrsacheLösung
Gelbe, weiche Triebe Staunässe oder verdichtetes Substrat Drainage verbessern und Wassergaben reduzieren Kahl werdende Mitte

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Nützliches Zubehör

Wird ähnlich gepflegt wie Disphyma

Häufige Fragen

Ist Disphyma winterhart?

Das hängt von Art und Standort ab, sicherer ist eine frostfreie bis kühle Überwinterung in Topfkultur.

Kann Disphyma im Freiland wachsen?

Ja, an sehr sonnigen, gut drainierten Plätzen eignet sich die Gattung gut als Bodendecker.

Wie oft soll ich Disphyma gießen?

Nur mäßig, besonders im Topf immer mit guten Trockenphasen.

Lässt sich Disphyma leicht vermehren?

Ja, Stecklinge und Teilung gelingen meist sehr einfach.

Braucht Disphyma viel Dünger?

Nein, sparsame Düngung reicht völlig aus.