Eriospermum kaufen?

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Herkunft und Lebensraum: Südafrika, Westkap (Vredendal bis Bitterfontein).
Lebensraum und Ökologie: Sukkulente Karoo (Knersvlakte Quartz Vygieveld, Knersvlakte Shale Vygieveld). Eriospermum wächst im Freiland, auf Quarzflächen an sanften Hängen niedriger Koppies, zwischen weißlichen Steinen, die stark zersetzten Sandstein überlagern, und auf Schieferflächen an der Knersvlakte in trockenen Winterregengebieten, die mehr oder weniger frei von anderer Vegetation sind, außer rotblütigen Gladiolen und einigen wenigen sukkulenten Sträuchern. Diese Art ist örtlich recht häufig und wurde an vier Standorten erfasst, aber schwer zu sehen. Sie ist potentiell durch Überweidung und Bergbau bedroht. Die Populationsentwicklung ist stabil.

Beschreibung: Eriospermum ist eine zwergenhafte, winterfeste, knollenförmige Pflanze mit einem einsamen, hysteranthischen Blatt (das sich nach dem Öffnen der Blüten ausdehnt). Das kleine Blatt ist sehr eigentümlich, mit scharfem Rand, der mit silbrigen Knollen bedeckt ist, wie bei der Gattung Titanopsis (daher der spezifische Name). Der Stiel und der Blütenstand sind besonders klein (weniger als 30 mm) und die weißen Tepalen sind nicht so offensichtlich dimorph wie bei den meisten anderen Mitgliedern der Untergattung Eriospermum.
Knolle: Klein, einzeln, länglich, mehr oder weniger unregelmäßig in der Form, bis 15 mm lang, 10 mm im Durchmesser. Die Haut ist dünn, das Innere ist rosa. Die Wuchsstelle ist basal mit einer seitlichen Rille. Die alten Blattscheiden sind weniger als 25 mm lang und 1,5 mm Durchmesser.
Die Blätter: Hysterantisch, einsam, moderne Blattscheide kaum ausgebreitet. Lamellen liegend, aber nicht bis zum Boden eingedrückt, eiförmig, 9-20 mm lang und 5-12 mm breit, gefaltet, saftig, beide Oberflächen eisig, Rand gedehnt, tief gewellt und evolventisch und faltig, Epidermis mit Glaspapillen bedeckt, Basis subpeltat, Spitze stumpf.
Infloreszenz: Stiel bis 12 mm Länge und 1 mm Durchmesser, sehr hellgrün, kahl. Deckblatt stumpf, nicht ausgezogen. Die Traube ist breit kegelförmig bis subcorymbos, bis zu 18 mm lang und 25-30 mm im Durchmesser. Deckblätter schmal dreieckig, p 1,5 mm lang, stielansatznah, hellgrün mit feinen roten Punkten. Blütenstiele bis zu 12 mm lang, hellgrün bis weiß.
Blüte: Aufsteigend, fast dreieckig im Umriss, nicht voll ausgebreitet, weiß mit grünen Mittelstreifen, bis 9 mm Durchmesser. Die Blütenhülle ist dimorph, weiß mit einer hellgrünen Mittelnervenzone und zur Spitze hin sehr schwach rot, an der Basis ca. 1 mm lang verzweigt. Äußere Tepalen elliptisch bis länglich bis 5,5 mm lang, 1,5-2 mm breit mit leicht nach innen gebogenen Seiten. Die inneren Tepalen sind aufrecht, verdecken aber nicht die Staubblätter, zum Scheitelpunkt hin breiter werdend, 5 mm lang, 2 mm breit. Die Fäden verbinden sich bis zu 1 mm mit der Basis der Tepalen, eiförmig bis dreieckig-länglich, fleischig, weiß, ca. 2 mm lang und 1 mm an der Basis allmählich zur Anthere hin verjüngt, die äußeren etwas breiter, die inneren etwas länger. Staubbeutel oval, 0,8 mm lang, gelb. Eiförmig eiförmig, 2 mm Durchmesser, blassgrün mit roten Punkten. Stil bis 1,8 mm Länge weiß, zur Narbe hin hellgelb werdend.

Kultivierung und Vermehrung: Eriospermum ist ein besonderer Favorit der Liebhaber von caudiciformen Pflanzen. Der Anbau dieser Pflanze ist ähnlich wie bei den winterfesten Sukkulenten, wie Othonna, Tylecodon, Conophytum, aber sie ist nicht die einfachste aller caudiciformen Pflanzen. Sie ist besonders anfällig für Fäulnis, wenn sie in der Ruhephase kalt und feucht gelassen wird. Sie ist auch eine gute Begleitpflanze für einen Steingarten, wenn sie mit Gräsern durchsetzt ist. Im Winter trocken halten.
Wachstumsrate: Es ist eine langsam wachsende Art und die Knollen brauchen viele Jahre, um sich zu vergrößern.
Caudex-Exposition: Der bemerkenswerte Knollenwurzelstock (Caudex) wird normalerweise über die Bodenlinie angehoben, damit man ihn sehen und besser schätzen kann. Um beste Ergebnisse zu erzielen, darf die Knolle erst ausgesetzt werden, wenn die Pflanzen reif genug sind, normalerweise nach mehreren Jahren unterirdischen Wachstums.
Erde und Töpfe: Sie mag Töpfe mit großzügigen Ablauflöchern, benötigt ein sehr luftiges Topfsubstrat, das hauptsächlich aus nicht organischem Material wie Ton, Bimsstein, Lavagrün und nur wenig Torf oder Blattschimmel besteht, da der Hauptstamm mit dem Großteil der Wurzeln unterhalb der Caudexlinie gepflanzt wird. Es ist selten, dass er das obere Drittel seines Bodens nutzt und oft dient dieser Bereich wie ein Mulch oder eine Stütze für den Stamm.
Die Düngung: Die Eriospermie scheint einen geringen Bedarf an Mineralstoffen zu haben; einige wenige Dosen eines ausgewogenen, wasserlöslichen Düngers in halber Stärke über die gesamte Vegetationsperiode sind ausreichend.
Belichtung: Diese Pflanze hat eine ausgezeichnete Hitzetoleranz und braucht volle Sonne bis hin zu leichten Schattenbelichtungen, kann aber auch Schatten vertragen.
Gießen: Während der aktiven Vegetationsperiode regelmäßig gießen. Die Eriospermum-Knollen ruhen im Sommer, dann können die Töpfe außerhalb der direkten Sonne gelagert werden und nur leicht gegossen werden, wenn der Boden knochentrocken ist. Die Pflanzen beginnen in unserer Herbstsaison zu wachsen, wenn das Tageslicht zu kurz wird, sollten sie tiefer gegossen werden, um sie zum Aufwachen zu animieren.
Widerstandsfähigkeit: Zart. Ohne viel Wärme und Sonne kann es schwierig sein, diese Pflanze zum besten Aussehen zu bringen. Halten Sie die Pflanze im Winter kühler, aber halten Sie das Licht so hell wie möglich, damit das Wachstum, das sie zu dieser Zeit produziert, nicht verkümmert. In den Sommermonaten kann die Pflanze im Freien angebaut werden, um von der direkten Lichteinwirkung und insbesondere von den hohen Sommertemperaturen zu profitieren. Der Schutz in einem warmen Gewächshaus oder sogar in einer Garage für ein oder zwei Monate mitten im Winter erhöht die Überlebensrate erheblich.
Fäulnis: Fäulnis ist nur ein kleines Problem, wenn die Pflanzen richtig gegossen und “gelüftet” werden. Wenn sie es nicht sind, helfen Fungizide nicht viel. Es ist sehr unwahrscheinlich, dass diese Pflanze durch Wurzelfäule durch zu viel Wasser verloren geht.
Pflege: Alle zwei Jahre neu eintopfen und die abgestorbenen ‘Arme’ abschneiden.
Vermehrung: Vermehrung: Die Pflanze kann durch Samen vermehrt werden. Das Saatgut verliert bei der Lagerung seine Lebensfähigkeit und ist im folgenden Jahr möglicherweise nicht mehr lebensfähig, daher sollte das Saatgut so bald wie möglich nach der Ernte gepflanzt werden. Die Vermehrung des Saatguts erfolgt ohne allzu große Schwierigkeiten. Frisches Saatgut keimt schnell und vollständig, wenn es knapp unter der Bodenoberfläche ausgesät und feucht gehalten wird. Im Frühherbst an einem schattigen und hellen Ort pflanzen, neue Pflanzen werden in ein bis zwei Wochen ausgesät. Die Sämlinge müssen in der ersten Saison gleichmäßig feucht, aber nicht gesättigt gehalten werden, alle paar Wochen verdünnt gedüngt werden und so viel Licht und frische Luft bekommen, wie die erwachsenen Pflanzen brauchen. Nicht vor 2-3 Jahren umpflanzen.