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Herkunft und Lebensraum: Escobaria cubensis wurde zu Beginn des 20. Jahrhunderts in den trockenen Hügeln westlich der Stadt Holguin im nördlichen Teil Kubas entdeckt. Jahrhunderts in den trockenen Hügeln westlich der Stadt Holguin, im Norden Kubas, entdeckt und von N. L. Britton und seiner Frau auf dem Weg in die Camaguey-Ebenen gefunden und 1912 von Britton und seiner Partnerin Rose als Coryphantha cubensis beschrieben. Seitdem wurde die Pflanze irgendwann als Neobesseya, Neolloydia und Escobaria bezeichnet. Sie kommt an vier Standorten vor und kommt in einer Höhe von bis zu 280 Metern über dem Meeresspiegel vor. Das Ausmaß des Vorkommens wird auf etwa 900 km2 geschätzt. Die Pflanzendichte ist gering, etwa 35 Pflanzen/km2 . Die Population in Cerro de Galano beträgt etwa 100 Individuen.
Lebensraum und Ökologie: Diese Pflanze wächst in Mikrohabitaten auf nacktem, steinigem Boden im dornigen Dickicht auf Serpentinen mit 1-4 m hohen, immergrünen Sträuchern, seltenen, verstreuten Bäumen und etwas Gras (Frimbristylis dichotoma), das dort, wo es keine Kakteenkolonien gibt, häufiger vorkommt. Dies ist eine der reichsten Pflanzengemeinschaften der Karibik, und der Endemismus auf einigen dieser Gebiete erreicht 80-85 %. In diesen Gebieten gibt es viele sukkulente Pflanzen wie Agave sp., Furcrarea hexapetala und Kakteen (Melocactus sp. und Pilosocereus sp.). Die Pflanzen ahmen den Hintergrund nach und sind fast unsichtbar. Der Boden ist durch das Vorhandensein von viel Gestein gekennzeichnet. Es ist ein ferritischer Boden mit einem hohen Mangangehalt, der an der Oberfläche stark erodiert ist. Die Felsen in der Nähe der Pflanzen sind bläulich-grün mit weißen Flecken. Sie bilden gewöhnlich kleine und gehäufte Populationen an der Basis älterer Exemplare, da die jungen Sämlinge den Schutz einer Mutterpflanze benötigen, die für etwas Schatten und Schutz sorgt. Im Inneren der Blüten wurden Ameisen beobachtet, und es ist möglich, dass sie als Bestäubungsmittel wirken. Sie können bis zu einem gewissen Grad Schäden durch Feuer entgehen, weil sie sich in der Trockenzeit auf Bodenhöhe oder sogar darunter befinden. Diese kubanische Endemie ist durch den Verlust von Lebensraum und eine Verringerung der Lebensraumqualität aufgrund der Entwicklung von Forstplantagen und der Invasion des exotischen Strauchs Bell Mimosa (Dichrostachys cinerea) bedroht. Sie ist auch von der Holzkohleproduktion, dem Straßenbau und der Abfallentsorgung betroffen.

Beschreibung: Escobaria cubensis ist eine Zwergart mit sehr kleinen Blüten, sie ist eine der seltensten Kakteen und wird nur selten in spezialisierten Sammlungen gesehen (sie ist aus ihrem natürlichen Lebensraum praktisch unbekannt). Die Pflanzen erreichen nicht mehr als 20 mm über die Oberfläche, und im Habitat sind sie durch Felsbrocken getarnt. Die grünlich-gelben Blüten mit einem Durchmesser von etwa 16 mm werden aus den Achselhöhlen in der Nähe des Scheitels des Körpers gebildet, sind aber nicht sehr auffällig.
Stängel: Sehr klein, solitär, kugelig bis kugelförmig niedergedrückt, nicht mehr als 2,5 cm hoch und 4,5 cm im Durchmesser (aber am Standort sind die Pflanzen gewöhnlich halb so groß oder noch kleiner), hellgrün, gelblichgrün bis olivgrün.
Wurzeln: Die Wurzel der Pflanze ist sehr gut entwickelt. Es wurde ein Exemplar mit einer Hauptwurzel von 6,8 cm Durchmesser und Sekundärwurzeln von 3,4 cm und 2,5 cm Durchmesser gefunden, die fest mit Felsen verbunden sind. Das Wurzelsystem ist in der Lage, kleine Gesteinsbrocken zu zerbrechen. In Dürreperioden ziehen sich die Wurzeln zusammen, und die ganze Pflanze scheint unter der Bodenoberfläche zu verschwinden. Bei den Frühjahrsschauern kommt sie bald wieder mit neuer Kraft zum Vorschein.
Knollen: Schmal, 6-7 mm lang, nur halb so lang entlang der Bauchfläche gerillt.
Zentrale Stacheln: Nicht vorhanden.
Radiale Stacheln: 10-15, fein behaart, strahlenförmig, weiß, (2-)3-4(-6) mm lang.
Wurzeln: Sie hat eine starke Fettwurzel, die bis zu 7 cm lang ist.
Blüten: Blüten: An der Pflanzenspitze gelblich-grün, nicht mehr als 11 mm hoch und im Durchmesser.
Blütezeit: Die am Tag und am Standort geöffneten Blüten wurden zwischen 10.00 und 14.00 Uhr beobachtet, wobei sich dieser Prozess über einen Zeitraum von vier oder fünf aufeinanderfolgenden Tagen wiederholt. In der Zeit zwischen Juni und August blüht die Pflanze nie.
Die Früchte: Rundlich bis klavenförmig, weniger als 1,5 cm lang. Unreife Früchte sind grünlich-gelb und werden bei der Reife rosa bis rot und können bis zu 35 kleine schwarze Samen enthalten.

Pflegeaa und Vermehrung: Der Anbau ist keineswegs einfach, da er hohe Temperaturen, volle Sonne und ein sehr poröses entwässerndes Substrat benötigt.