Frerea – Pflege, Vermehrung & Arten (aus eigener Kultur)

Frerea – Botanische Illustration des Habitus

Allgemeine Infos über Frerea

Frerea ist eine seltene, sukkulente Gattung mit niedrigen, gegliederten Trieben und markanten sternförmigen Blüten. Die Pflanzen wirken wie eine Mischung aus Stapelienverwandter und Minikakteen-Matte und sind vor allem bei Sammlern begehrt.
  • Botanischer Name: Frerea
  • Trivialname: Indische Stapelienverwandte
  • Gattung: Frerea
  • Familie: Apocynaceae
  • Ordnung: Gentianales
  • Herkunft: Die Gattung stammt aus Indien und wächst dort in felsigen, saisonal trockenen Habitaten.
  • Verwendungszwecke: Fensterbank, Wohnraum, Gewächshaus
  • Arten: Die Gattung ist sehr klein und wird im Wesentlichen durch Frerea indica repräsentiert.
  • Preis: Die Gattung ist selten und meist nur bei spezialisierten Anbietern erhältlich.
  • Seltenheitsgrad: Kaum erhältlich
  • Giftig: Ja

Wie sehen Frerea aus?

Frerea – Botanische Detailillustration
Frerea – Botanische Illustration der Blüte
  • Blüte:

    Die Blüten sind sternförmig, relativ groß im Verhältnis zur Pflanze und meist cremefarben bis gelblich mit roten oder braunen Zeichnungen. Sie erscheinen nahe der Triebspitzen und wirken sehr dekorativ.

  • Blütenfarben: Gelb, Rot, Braun, Creme, Gepunktet
  • Blütezeit: Juni, Juli, August, September
  • Wuchsform: Polster, Hängend
  • Wuchsgeschwindigkeit: Langsam
  • Höhe: 8 cm – Frerea bleibt sehr niedrig und erreicht meist nur etwa 3 bis 8 cm Höhe.
  • Durchmesser: 20 cm – Die Triebe breiten sich eher flächig aus und bilden mit der Zeit Polster von etwa 10 bis 20 cm oder mehr.

Die Frerea-Pflege in Kurzform

  • Licht (Sommer): Volle Sonne
  • Licht (Winter): Vollsonne
  • Temperatur (Sommer): Warm (24–30 °C)
  • Temperatur (Winter): Mild (10–15 °C)
  • Substrat: Rein mineralisch, Sukkulenten-/Kakteenmischung, Sandig
  • Gießen: Sparsam, gut abtrocknen lassen
  • Schwierigkeit: Mittel
  • Dünger (Häufigkeit): Monatlich
  • Dünger (Art): Flüssigdünger im Gießwasser
  • Vermehrung: Aussaat, Stecklinge
  • Schädlinge: Wollläuse, Schildläuse, Spinnmilben
  • Krankheiten: Wurzelfäule, Stamm-/Kronenfäule, Pilzkrankheiten allgemein

Hell bis sonnig, warm und sehr luftig kultivieren. Nur mäßig gießen und Staunässe strikt vermeiden.

Die Frerea-Pflege im Detail

Frerea braucht einen sehr hellen, warmen Standort und ein schnell abtrocknendes, mineralisch geprägtes Substrat. Während des Wachstums wird mäßig gegossen, danach sollte das Substrat klar abtrocknen. Im Winter wird deutlich sparsamer gegossen, ohne dass die Pflanze kalt und nass steht. Gute Luftbewegung und zurückhaltende Düngung fördern gesunde Triebe und Blüten.

Vermehrung von Frerea

Frerea wird meist über Stecklinge vermehrt, die nach kurzem Antrocknen in sehr luftiges Substrat gesetzt werden. Auch Aussaat ist möglich, aber seltener. Da die Gattung langsam wächst und selten ist, werden gesunde Mutterpflanzen meist vorsichtig und nur bei Bedarf vermehrt.

Frerea – Botanische Illustration der Vermehrung
Frerea – Botanische Illustration von Frucht und Samen

Saison-Kalender

– = keine Aktivität · + = gering · ++ = aktiv/intensiv

Monat Gießen Düngen Umtopfen Sonne Blüte Winter Hinweise
Jan Sehr wenig Nein Nein Hell Nein Warm und fast trocken Kälte vermeiden
Feb Sehr wenig Nein Nein Hell Nein Warm und fast trocken Sehr luftig halten
Mär Wenig Nein Ja Hell Nein Langsam anfeuchten Substrat erneuern bei Bedarf
Apr Wenig Leicht Ja Hell bis sonnig Nein Leicht aktiv Nicht zu früh stark gießen
Mai Mäßig Leicht Nein Hell bis sonnig Nein Wachstum beginnt Leichte Düngung reicht
Jun Mäßig Monatlich Nein Hell bis sonnig Ja Normal pflegen Staunässe gefährlich
Jul Mäßig Monatlich Nein Hell bis sonnig Ja Normal pflegen Gute Luftbewegung
Aug Mäßig Leicht Nein Hell bis sonnig Ja Nicht vernässen Blühphase beachten
Sep Wenig Nein Nein Hell Ja Wassergaben senken Stecklinge möglich
Okt Wenig Nein Nein Hell Nein Ruhiger halten Weniger gießen
Nov Sehr wenig Nein Nein Hell Nein Fast trocken Warm halten
Dez Sehr wenig Nein Nein Hell Nein Fast trocken Nicht nass kalt

Meine Erfahrungen mit Frerea

Meine Erfahrungen mit Frerea sind, dass sie optisch spektakulär, aber kulturtechnisch etwas sensibler als Standardstapelien ist. Sie mag Wärme, Licht und ein sehr luftiges Substrat, verzeiht aber Staunässe nur schlecht. Besonders kritisch sind kühle, feuchte Phasen. Wenn die Wurzeln gesund bleiben, wächst sie langsam, aber stetig und belohnt mit außergewöhnlichen Blüten, die wie kleine botanische Sci-Fi-Sterne wirken.

Beliebte Arten von Frerea

Frerea indica

Die zentrale und bekannteste Art der Gattung mit sternförmigen, gezeichneten Blüten.

Frerea – Botanische Illustration des natürlichen Lebensraums

Häufige Probleme & Lösungen

SymptomUrsacheLösung
Triebe werden weich Zu viel Wasser oder schlechte Belüftung Sofort trockener halten und in luftigeres Substrat setzen. Schwarze Stellen an der Basis

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Nützliches Zubehör

Wird ähnlich gepflegt wie Frerea

Häufige Fragen

Ist Frerea eine Stapelie?

Sie gehört zu den stapelienverwandten Sukkulenten innerhalb der Apocynaceae.

Warum ist Frerea selten?

Die Gattung ist sehr klein, wächst langsam und ist nur begrenzt im Handel verfügbar.

Wie wird Frerea gegossen?

Mäßig in aktiver Phase, mit klaren Trockenzeiten dazwischen.

Kann Frerea kalt überwintert werden?

Nein, eher mild bis warm und trocken.

Wie vermehrt man Frerea?

Am einfachsten über Stecklinge.