Geitonoplesium – Pflege, Vermehrung & Arten (aus eigener Kultur)

Allgemeine Infos über Geitonoplesium

  • Botanischer Name: Geitonoplesium
  • Gattung: Geitonoplesium
  • Familie: Asphodelaceae
  • Ordnung: Asparagales
  • Herkunft: Die Gattung ist von den Kleinen Sundainseln über Neuguinea und zahlreiche Pazifikregionen bis nach Ostaustralien verbreitet. Sie wächst in warmen, meist eher feuchten Wäldern und Waldrändern.
  • Verwendungszwecke: Wintergarten, Gewächshaus, Solitärpflanze
  • Arten: 1
  • Preis: Selten im Handel; meist 15 bis 35 € für junge Pflanzen.
  • Seltenheitsgrad: Selten
  • Giftig: Nein

Wie sehen Geitonoplesium aus?

  • Blüte: Die Blüten erscheinen in lockeren, verzweigten Blütenständen und sind klein, sternförmig bis glockig. Häufig sind helle Töne wie Weiß bis zartes Violett zu sehen.
  • Blütenfarben: Weiß, Violett, Lila
  • Blütezeit: Mai, Juni, Juli, August
  • Wuchsform: Kletternd
  • Höhe: 300 cm – Die rankenden Triebe können in Kultur meist 150 bis 300 cm Länge erreichen, mit viel Wärme und Platz auch mehr.
  • Durchmesser: 80 cm – Am Pflanzfuß bleibt Geitonoplesium relativ kompakt, mit einer Breite von etwa 40 bis 80 cm bei aufgeleitetem Wuchs.

Die Geitonoplesium-Pflege in Kurzform

    Hell bis halbschattig und warm kultivieren, mit lockerer humoser Erde und Rankhilfe. In der Saison regelmäßig gießen und schwach düngen. Im Winter kühler und sparsamer halten.

    Die Geitonoplesium-Pflege im Detail

    Geitonoplesium braucht viel Helligkeit, verträgt aber keine dauerhaft harte Mittagssonne im geschützten Topfstand. Das Substrat sollte locker, humos und zugleich drainiert sein. Während des aktiven Wachstums wird regelmäßig gegossen, ohne den Topf zu vernässen. Schwache Düngergaben während der Saison reichen meist aus. Im Winter wächst die Pflanze langsamer und sollte heller, etwas kühler und trockener stehen. Eine stabile Rankhilfe hilft, die Triebe sauber zu führen und den natürlichen Wuchs optimal zu nutzen.

    Vermehrung von Geitonoplesium

    Die Vermehrung gelingt über Samen oder über vorsichtige Teilung älterer Pflanzen. Samen werden in ein lockeres, humoses und gut drainiertes Aussaatsubstrat gelegt und warm gehalten. Eine gleichmäßige, aber nicht übertriebene Feuchtigkeit ist wichtig. Bei Teilungen sollten ausreichend Wurzeln und Triebansätze vorhanden sein, damit die Stücke schnell wieder anwachsen. Rankende Triebe allein bewurzeln nicht immer zuverlässig, deshalb ist die Teilung kräftiger Horste oft die bessere Methode.

    Saison-Kalender

    – = keine Aktivität · + = gering · ++ = aktiv/intensiv

    Monat Gießen Düngen Umtopfen Sonne Blüte Winter Hinweise
    Jan Sparsam Nein Nein Hell indirekt Nein Kühl bis mild und trockener Nicht vernässen
    Feb Sparsam Nein Nein Hell indirekt Nein Kühl bis mild und trockener Viel Licht ohne harte Sonne
    Mär Mäßig Leicht Ja Hell bis halbschattig Nein Austrieb prüfen Rankhilfe prüfen
    Apr Mäßig Leicht Ja Hell bis halbschattig Möglich Wachstumszeit Bei Bedarf umtopfen
    Mai Regelmäßig Monatlich Ja Hell bis halbschattig Ja Wachstumszeit Gleichmäßige Feuchte
    Jun Regelmäßig Monatlich Nein Hell bis halbschattig Ja Wachstumszeit Schwach düngen
    Jul Regelmäßig Monatlich Nein Hell bis halbschattig Ja Wachstumszeit Triebe anbinden
    Aug Regelmäßig Monatlich Nein Hell bis halbschattig Ja Wachstumszeit Auf Schädlinge achten
    Sep Mäßig Leicht Nein Hell bis halbschattig Möglich Wasser reduzieren Düngung einstellen
    Okt Mäßig Nein Nein Hell Nein Ruhiger halten Wassermenge senken
    Nov Sparsam Nein Nein Hell Nein Ruhiger halten Nicht kalt nass halten
    Dez Sparsam Nein Nein Hell Nein Ruhiger halten Nur leicht feucht halten

    Meine Erfahrungen mit Geitonoplesium

    Geitonoplesium wirkt robust, wenn der Wurzelraum luftig bleibt und die Pflanze hell steht. Die Gattung ist als Kletterpflanze angenehmer in der Kultur, als der exotische Name vermuten lässt. Probleme entstehen vor allem durch Lichtmangel oder dauerhaft nasses Substrat. Wer eine Rankhilfe und einen warmen, geschützten Platz anbieten kann, bekommt meist einen gesunden, dekorativen Wuchs.

    Beliebte Arten von Geitonoplesium

    Geitonoplesium cymosum

    Ist die einzige allgemein akzeptierte Art der Gattung und wächst als rankende Staude mit lockeren Blütenständen.

    Häufige Probleme & Lösungen

    SymptomUrsacheLösung
    Lange, vergeilte Triebe Zu dunkler Standort Heller stellen und Triebe an eine Rankhilfe führen Gelbe Blätter und schwache Wurzeln

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    Nützliches Zubehör

    Wird ähnlich gepflegt wie Geitonoplesium

    Häufige Fragen

    Ist Geitonoplesium winterhart

    Nein, für die meisten Regionen in Deutschland ist ein geschützter, frostfreier Standort sicherer.

    Braucht Geitonoplesium eine Rankhilfe

    Ja, die Pflanze wächst deutlich schöner, wenn die Triebe aufgeleitet werden.

    Wie oft muss man Geitonoplesium gießen

    In der Wachstumszeit regelmäßig, im Winter deutlich sparsamer.

    Warum wächst Geitonoplesium vergeilt

    Zu wenig Licht ist die häufigste Ursache.

    Wie vermehrt man Geitonoplesium

    Über Samen oder vorsichtige Teilung kräftiger Pflanzen.