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Herkunft und Lebensraum: Südafrika, Nordkap (Calvinia) und Westkap ( Ceres, Sutherland)
Höhenunterschied: 600-700 Meter über dem Meeresspiegel.
Habitat und Ökologie: Hammeria meleagris wächst in feinkörnigen Ecca-Schiefern oder in gröberen Schiefern. Niederschlag: weniger als 100 mm pro Jahr. Die Population ist stabil und nicht bedroht.
Beschreibung: Hammeria meleagris, im Anbau am besten bekannt als Ruschia salteri, ist eine niedrig wachsende, mehrjährige Sukkulente, bis zu 6 cm hoch und 1 Meter im Durchmesser. Die Pflanzen wachsen in der Jugend eher kompakt, verlieren aber mit dem Alter ihre Form und produzieren einige niedere bis kriechende Langtriebe mit wenig belaubten Kurztrieben und etwas heterophyll (mit verschiedenen Blatttypen).
Anmerkung zur Taxonomie: Die Gattung Hammeria wurde hauptsächlich für die Art Ruschia salteri gegründet, die aus Ruschia ausgeschlossen werden musste, weil sie keine Schließkörper hat und breite Klappenflügel besitzt. In der Kursstudie in Lampranthus konnte Klak (2000: 38-39) die Arten von drei Arten als zu H. salteri gehörend identifizieren, eine davon älter und damit die Grundlage des gültigen Namens: H. meleagris.
Stämme: Über 50 cm lang, niederliegend. Die 20-35 mm langen Internodien verbinden Blattbüschel, der Stängel wurzelt in Abständen.
Die Blätter: Bis 15 mm lang, bis 5 mm breit, bis 8 mm im Durchmesser, dreieckig im Querschnitt, in der Seitenansicht lunat, aber der Kiel abgerundet, an einigen Blattpaaren die Epidermis mit Erhebungen, die sich entlang des Kiels und der Ränder zu Zähnen verlängern, im Ruhezustand die oberen Blattflächen zusammengedrückt, bei Nässe ausgebreitet
Blumen: Einsam, gänseblümchenartig, rosa. Blütenblätter, 7-13 mm lang, bis 2 mm breit. Fädrige Staubfäden wenige, blass. Die Staubfäden sind apikal violett. Staubbeutel und Pollen weiß. Die Blütenstiele sind aufrecht, werden mit der Reife der Frucht S-förmig und liegend.
Früchte (Kapseln): Sehr kurze, trichterförmige, oben fast flache, 65-70 mm breite Früchte mit 5 Schuppen, ohne Verschlusskörper, mit breiten Ventilflügeln, die die Membranen fast vollständig bedecken, aber dünn und flexibel sind und wie bei den Früchten des Titanopsis-Typs in die Schuppen fallen, wenn die Kapseln leer sind, keine distale Verschlussvorrichtung. Die Ausbreitung der Samen ist eng mit der Öffnung der Kapsel durch Feuchtigkeit verbunden. Die Samen werden, ausgelöst durch Regen, aus den Lokula ausgetrieben, wenn die Bedingungen für die Keimung der Sämlinge günstig sind. Stiel hartnäckig S-förmig,
Samen: ca. 1 mm breit.

Kultivierung und Vermehrung: Hammeria meleagris ist im Winter am aktivsten, aber unter günstigen Wachstumsbedingungen hält sie auch im Sommer durch und braucht keine besondere Pflege. In der Kultur scheint sie im Winter eine ziemlich trockene Ruhezeit zu bevorzugen, wächst aber immer dann, wenn sie gegossen wird. In sehr trockenen, warmen Regionen bilden diese Sukkulenten sehr beeindruckende Bodendecker im Freien. Die Blüten der Ponk-Blüten ziehen beim Öffnen der Blüten Insekten an.
Wuchsgeschwindigkeit: Sie ist kräftig und schnell wachsend, bildet schnell Seitentriebe und niedrige Matten.
Boden: Benötigt eine gute Drainage, da er zu Wurzelfäule neigt. Sie kann im Freien in sonnigen, trockenen Felsspalten wachsen (Schutz vor Nässe im Winter erforderlich). Sie kann auch im alpinen Haus, in armen, drainierten Böden kultiviert werden.
Düngung: Füttern Sie sie einmal während der Wachstumssaison mit einem speziell für Kaktus-Sukkulenten (stickstoffarm) formulierten Dünger, der alle Mikronährstoffe und Spurenelemente in der auf dem Etikett empfohlenen Stärke auf ½ verdünnt enthält. Sie gedeiht auf schlechten Böden und benötigt nur eine begrenzte Menge an Dünger, um zu verhindern, dass die Pflanzen eine übermäßige Vegetation entwickeln, die leicht von Pilzkrankheiten befallen werden kann.
Gießen: Sie sind überhaupt nicht empfindlich und können das ganze Jahr über Wasser aufnehmen. Gießen Sie nur minimal im Winter, nur wenn die Pflanze anfängt zu schrumpfen, gießen Sie reichlicher, wenn sie im Frühjahr wachsen, aber lassen Sie die Erde zwischen den Einweichungen trocknen. Im Sommer brauchen sie immer noch etwas Wasser, auch wenn sie etwas ruhend sind. Wenn sie in einem Gefäß angebaut werden, wird eine Bodenbewässerung durch Eintauchen des Gefäßes empfohlen. Es muss eine sehr trockene Atmosphäre haben.
Licht: Im Winter braucht sie eine helle, sonnige oder leicht schattige Belichtung, im Sommer aber kühl und teilweise schattig bleiben.
Widerstandsfähigkeit: Sie bevorzugt eine sehr helle Lage und benötigt eine Mindesttemperatur von 5°C, kann aber im Winter kühl bis kalt und trocken sein. Je früher im Jahr sie gepflanzt werden, desto besser sind die Überlebenschancen im Winter. Das gilt für viele der Mesembryanthemaceae.
Die Pflege: Zwicken Sie verbrauchte Blüten ab, um mehr Blüten zu fördern.
Verwendung: Diese beliebte, wassersparende Gartenpflanze ist eine ausgezeichnete Pflanze für die Kübelzucht. Sie sieht immer gut aus und bleibt klein. Sie sieht gut aus in einem kalten Gewächshaus und Rahmen oder draußen in einem Steingarten. Im Garten wird diese Pflanze am besten mit anderen Sukkulenten wie Cotyledon orbiculata (Schweinsohren), Dorotheanthus bellidiformis (Bokbaai vygies) und Cheiridopsis acuminata verwendet, was eine auffällige Darstellung darstellt.
Schädlinge und Krankheiten: Hammeria meleagris kann für eine Vielzahl von Insekten attraktiv sein, aber Pflanzen in gutem Zustand sollten nahezu schädlingsfrei sein, besonders wenn sie in einer mineralischen Topfmischung mit guter Belichtung und Belüftung angebaut werden. Dennoch gibt es mehrere Schädlinge, auf die man achten muss:
– Rote Spinnen: Rote Spinnen können durch tägliches Beschlagen der Pflanzen effektiv aufgerieben werden.
– Mehlige Wanzen: Mehlige Wanzen entwickeln sich gelegentlich luftig in die neuen Blätter und Blüten mit entstellendem Ergebnis, aber die schlimmsten Arten entwickeln sich unterirdisch an den Wurzeln und sind außer durch ihre Wirkung unsichtbar.
– Die Sciara fliegt: Die Ischiasfliegen sind eines der größten Probleme für Sämlinge. Es ist eine gute Praxis, die Sämlinge mit einer Schicht von Kies zu mulchen, was die Fliegen stark abschreckt.
– Schildläuse, Thripse und Blattläuse: Diese Insekten stellen selten ein Problem dar.
– Fäulnis: Sie scheinen bei feuchteren Bedingungen anfälliger für Schimmel zu sein als die meisten anderen Arten der Gattung.
Vermehrung: Die Vermehrung: Die Vermehrung erfolgt sehr schnell und einfach über Samen oder Stecklinge. Die Samen keimen im Frühjahr bei 21°C in 7-14 Tagen. Um einen Schnitt zu machen, drehen Sie einen Zweig mit mindestens einem Teil der Wurzeln ab und lassen Sie ihn einige Tage austrocknen, legen Sie ihn auf den Boden und stecken Sie das Stielende teilweise in die Erde. Versuchen Sie, den Schnitt etwas aufrecht zu halten, damit die Wurzeln nach unten wachsen können. Um den Bewurzelungserfolg zu verbessern, verwenden Sie ein Wurzelhormonpulver.