Huerniopsis kaufen?

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Herkunft und Lebensraum: Botswana, Namibia, Republik Südafrika (Nordkap)
Habitat und Ökologie: Huerniopsis decipiens ist eine Subkanopenart, die im Akazienwald auf flachen, steinigen Böden vorkommt. Andere Stapeliae (Asclepiadaceae), nämlich Orbeopsis knobelii und Pachycymbium lugardii sind weitgehend auf die Region beschränkt.
Beschreibung: Huerniopsis decipiens, in der Kultur am besten bekannt als Piaranthus decipiens, ist eine ausgeprägte Stapeliade, die sich durch Blüten von aufwendiger Zeichnung und Schönheit auszeichnet, die in einer Vielzahl von Farben, entweder in einheitlichen Schattierungen von rötlich, braun, kastanienbraun oder schwach grün mit weiß oder mit einer variierenden Menge an gelblichen Flecken, angeboten werden. In der Kultur geben die Blüten ihren sehr süßlich-hässlichen Geruch am stärksten am Abend ab, am nächsten Morgen ist er fast verschwunden, so dass diese Pflanze wahrscheinlich von einem spät fliegenden Insekt befruchtet wird. Die Korona-Lappen scheiden auf dem Rücken und an den Seiten reichlich süßliche Flüssigkeit aus. Die Blüten öffnen sich gleichzeitig oder mit langen Intervallen im Spätsommer oder Herbst.
Stängel: Liegend, mehr oder weniger klavenförmig, 2-7,5 cm lang, 8-13 mm dick, stumpfwinklig, mit 2-3 mm langen Spreizzähnen, kahl, stumpfgrün oder violett gefärbt; Zähne mit einem winzigen Zahn auf jeder Seite an der Basis der letztlich marzigen Spitzen.
Blüten: 2-4 zusammen in der Mitte oder zur Spitze der jungen Stängel, die sich nacheinander öffnen. Blütenstiele 2-6 mm lang, 2 mm Durchmesser, stämmig, kahl. Kelchblätter 5-8 mm lang, lanzettlich, subtil, spitz zulaufend, unbehaart. Blumenkrone in der Knospe kahl, ellipsoid, zugespitzt, 5-winklig, im ausgebreiteten Zustand ca. 20-25 mm Durchmesser, außen und innen kahl, an der Basis der Lappen mit einigen vibrierenden dunkelvioletten Haaren gefranst1 – 2,5 mm lang, außen blassgrüngrau, oft mit purpurgrauer, innen bräunlich-roter oder satter bräunlich-karminroter Zeichnung, mehr oder weniger gelb gesprenkelt, wobei die Intensität der Farbe auch bei Blüten desselben Büschels variiert. Die Röhre ist 8-10 mm lang und ebenso groß im Durchmesser, flach bis tief glockenförmig. Lappen 8-12 mm lang, 6-8 mm breit am Grund, deltaförmig-eiförmig, spitz oder sehr spitz, am Grund eingedrückt, fast aufrecht, dann zunehmend zurückgebogen, innen samtig. Kronencreme bis hellbraun, manchmal rotbraun gefleckt, kegelförmig, fleischig. Korona-Lappen etwa 5 mm lang, sehr kräftig, im Querschnitt am unteren Teil der Adnate fast quadratisch, mit subtilen, spitz zulaufenden, die Antheren weit überragenden, konvexen Spitzen, auf dem Rücken und an der Spitze purpurrot, an den leicht konkaven Seiten unterhalb der Mitte gelblich.
Früchte: 12-18 cm lang, 0,5-0,6 cm breit.
Samen: Etwa 6 x 4 mm, hellbraun.
Anmerkung zur Taxonomie: Die Gattung Huerniopsisis unterscheidet sich von ihren nahen Verbündeten Huernia und Piaranthus; von der ersteren durch das Fehlen einer äußeren Krone und das Fehlen von Zähnen zwischen den Kronlappen, und von der letzteren durch die röhrenförmige Krone und das Fehlen einer Rückenkrone.

Kultivierung und Vermehrung: Huerniopsis decipiens ist eine leicht diensteifrige blühende Pflanze, die in jedem durchschnittlichen Sukkulentenhaus glücklich ist. Diese Pflanze ist üblich, um jede Beschreibung zu rechtfertigen, es genügt zu sagen, dass diese Pflanze leicht zu züchten und zu blühen ist, und dass sie die meisten Böden und Wachstumsbedingungen verträgt.
Erde: Da die Wurzeln recht flach sind, verwenden Sie eine Kaktusmischung oder geben Sie extra Perlit oder Bimsstein in die normale Blumenerde. Eine kiesige, sehr gut entwässernde Komposterde ist geeignet, und Tontöpfe helfen den Pflanzen, zwischen dem Gießen auszutrocknen.
Gießen: Sie müssen während der gesamten Vegetationsperiode mäßig gegossen werden, genießen aber bei heißem Wetter viel Wasser und etwas Dünger, was ihnen hilft, frei zu blühen. Im Winter gießt man je nach Temperatur sparsamer. Aber, wie bei den meisten Asclepiaden, ist es unklug, sie bei kaltem Wetter nass zu lassen.
Zähigkeit: Die Winterpflege ist bei 5°C mit viel Licht kein Problem.
Sonneneinstrahlung: Teilweise Sonne oder leichter Schatten.
Schädlinge und Krankheiten: Sie sind im Allgemeinen ziemlich einfach zu züchten, besonders wenn sie schädlingsfrei gehalten werden. Sie sind anfällig für Stängel- und Wurzelmehlwanzen, und Schäden durch diese können durchaus Pilzbefall auslösen. Wenn Sie Probleme mit einem Stängel oder mit der Grundfäule haben, können Sie die gesunden Teile zuverlässig isolieren, trocknen und in feuchtem Kompost umwurzeln.
Kulturelle Praktiken: Alle 2 Jahre umtopfen.
Vermehrung: Am einfachsten mit Stängel-Stecklingen. Lassen Sie die Stecklinge einen Tag vor dem Einpflanzen trocknen. Die Stängel müssen (nicht vergraben) auf kiesigen Kompost gelegt werden und wurzeln dann von der Unterseite der Stängel. Sie kann auch durch Aussaat im Frühjahr in feuchtes, sandiges Torfmoos vermehrt werden. Samen kaum bedecken.