Ipomoea / Prunkwinde kaufen?

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Herkunft und Lebensraum: Ipomoea lapathifolia ist weit verbreitet von Tansania, Uganda, Demokratische Republik Kongo, Sambia, Malawi, Simbabwe, Namibia und Mosambik bis nach Nord-Botswana, Swasiland, Südafrika (KwaZulu-Natal, Limpopo, Mpumalanga).
Höhenbereich: Hauptsächlich zwischen 155 und 610 Metern über dem Meeresspiegel.
Lebensraum und Herkunft: Die Art wächst in Feuchtgebieten in Wäldern, Savannen und Auengrasgebieten auf schweren schwarzen Lehmböden, auch an Wegrändern und an gestörten Stellen.

Beschreibung: Ipomoea lapathifolia ist ein mehrjähriges Kraut mit bis zu 3 m langen, sich windenden oder halbverdickten Stängeln aus einer dünnen sukkulenten Pfahlwurzel. Es zeichnet sich durch seine leicht fleischigen Blätter, eng doldenförmige Zwergzapfen und Blumenkronen mit langen, zylindrischen, weißen bis malvenfarbenen Röhren aus.
Knollenförmige Pfahlwurzel: Dünn spindelförmig.
Einjährige Stängel: Mehrere, schlanke, bis zu 3 m lange, aber meist kurze, wenig verzweigte, kahle bis behaarte, pubertäre oder manchmal behaarte und gezähnte Stängel.
Die Blätter: Krautartig, leicht fleischig, papierartig trocknend, meist ganz, variabel in der Form. Blattspreite breit eiförmig, lanzettlich oder sehr schmal linealisch, (4-)6,5-12,5(-18) cm lang, (0,5)2,5-5,5(-7) cm breit, auf beiden Seiten dunkel behaart, Basis keilförmig abgerundet bis stumpf, grob sinuat-zähnig oder kleinlappig. Apex spitz, stumpf bis subakut, oben grün, unten heller, kahl bis dünn behaart, Rand ganz oder mehr oder weniger gewunden. Blattstiel (5-)10-40(-70) mm lang, winzig schorfig bis behaart.
Blüht: Wenige bis viele (3-12) in einem doldenförmigen, dichten Trugdolden-Zimt. Blütenstiel (10-)35-11(-150) mm lang. Deckblätter 1-3 mm lang, winzig klein, früh kadukös oder mehr oder weniger ausdauernd, eiförmig oder lanzettlich. Blütenstiele höchstens 20 mm lang. Kelch kahl, ca. 6 mm lang. Die Kelchblätter sind ungleichmäßig, subkorporal, die äußeren dreieckig bis länglich, 6-7 mm lang, auf dem Rücken fein mausartig oder verrukziert; die inneren länglich bis eiförmig, 7-8 mm lang, glatt, mit breitem, hyalinem Hautrand; alle leicht akzentuiert und kahl. Die Blumenkrone ist kahl, weiß, 3-4,5 cm lang. Kronröhre subzylindrisch 20-40 mm lang, außen malvenfarben mit feinen violetten Streifen, innen magentafarben bis auf eine weiße Zone unterhalb des Staubgefäßes. Expandierte Gliedmaßen trichterförmig, 25-35(-40) mm Durchmesser, reinweiß mit gelbgrünen, gut abgegrenzten Mittelpetallflächen, flach. Filamente und Stil weiß, Staubbeutel und Narben rosa.
Früchte (Kapseln): kugelförmig, kahl, 6 mm Durchmesser.
Blütezeit: Die Blüten öffnen nachts im Dezember bis Februar und sind kurzlebig.
Samen: Kahl, kahl, braun, 3 mm lang.

Anbau und Vermehrung: Ipomoea lapathifolia ist leicht zu züchten und zeigt sich phantasievoll, aber sie braucht Jahre, um sich zu entwickeln und ist keine Pflanze für den ungeduldigen Gärtner.
Lichtbedarf:* Geben Sie ihr viel Sonne oder hohe Innenbeleuchtung und frei zirkulierende Luft, aber halten Sie die Caudex-Knollektion im Schatten.
Erde: Sie benötigt eine gut durchlässige Erdmischung (z.B. Mischung für Kaktus + normale Blumenerde), wobei der Caudex weitgehend über der Bodenoberfläche gepflanzt werden sollte. Am besten ist ein Tontopf. Er kann “auf” den Boden gepflanzt werden, er wird bald wurzeln, und die Chancen, dass er verfault, sind auf diese Weise geringer als bei einer Pflanzung unter der Erde (obwohl er langsamer wächst).
Wasserbedarf: Während der aktiven Wachstumssaison muss sie regelmäßig gegossen werden, ohne dass sie zu viel Wasser bekommt. Lassen Sie den Boden eher trocken werden, bevor Sie wieder gießen. Wenn der Stiel nach der Blüte im Sommer austrocknet, sollte das Gießen allmählich eingestellt werden, da sonst der Caudex verfaulen kann. In den Wintermonaten wird die Pflanze alle Blätter abwerfen und in dieser Zeit sollte nicht gegossen werden. Beginnen Sie zu gießen, wenn der Stiel im späten Winter wieder zu wachsen beginnt.
Düngung: Falls Dünger verwendet wird, sollte dieser auf ¼ (ein Viertel) in der auf dem Etikett empfohlenen Menge verdünnt werden.
Winterhärte:* Es handelt sich um eine frostgefährdete Art, die im Gewächshaus über den Winter geschützt werden muss (Vermeiden Sie jeglichen Frost!). Wenn sie in der häuslichen Umgebung angebaut wird, sollten die idealen Temperaturen zwischen 20° bis 30° C liegen, wobei die Temperaturen im Winter um 10°C liegen sollten. Im Sommer vor Hitze schützen.