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Herkunft und Lebensraum: Aloe haemanthifolia (syn: Kumara haemanthifolia), ist im Westkap, Südafrika, endemisch.
Habitat und Ökologie: Diese Art kommt an sehr feuchten Stellen in feuchtem Gras und moosbedecktem Boden auf den nach Süden und Südosten ausgerichteten Sandsteinklippen des Tafelbergs im Kapfaltengebirge vor. Die Winterregenfälle liegen in der Größenordnung von 1.000 mm bis 2.100 mm pro Jahr und die Berge sind häufig in starken Nebel gehüllt. Er wächst in Felsspalten und auf Felsvorsprüngen in sauren, torfigen Böden. Eine Population befindet sich in der Gischt eines Wasserfalls und hat zumindest für einen Teil des Jahres Wasser, das durch die Rosettenbüschel herunterläuft. Die umliegende Vegetation ist fynbosartig. Im Sommer sind die Temperaturen moderat bis kühl und die Pflanzen erhalten Wasser aus feuchtigkeitsbeladenen Südostwinden. Im Winter kann es sehr kalt sein und die Pflanzen können manchmal unter Schnee stehen. Die Aloe haemanthifolia ist in der Kapprovinz geschützt und schwer zu bekommen, da ein Großteil der Samen von Pavianen zerstört wird, bevor sie gereift ist, und die Anzahl der Pflanzen durch “Sammler” stark reduziert wurde. Aufgrund der limitierenden Faktoren, unter denen die Art wächst, kommen die Pflanzen nur in kleinen, isolierten Flecken vor und blühen nicht aus ihrem natürlichen Lebensraum heraus. Blütezeit September bis Dezember.

Beschreibung: Aloe haemanthifolia (syn: Kumara haemanthifolia), ist eine mehrjährige sukkulente Art von etwa 38 cm Höhe, die meist frei saugend und in dichten Gruppen von bis zu 20 Pflanzen wächst, und selten einzeln wächst. Die großen, distichonischen, ledrigen, linearen, stumpfblättrigen Blätter, der stiellose Wuchs und die kopfbildenden Trauben mit langen Perianthen und eingearbeiteten Staubbeuteln und Stilen unterscheiden diese Art von allen anderen der Gattung Aloe. Die im Vergleich zu den anderen Aloe-Arten vergleichsweise dünneren Blätter sind eine Anpassung an die feuchten Standorte, an denen diese Art wächst.
Ableitung des spezifischen Namens. Wie der Name schon sagt, hat diese sehr charakteristische Aloe riemenförmige Blätter, die einigen Arten der Haemanthus ähneln.
Stängel: Stiellos.
Blätter: 10 bis 16 hell- bis dunkelgrüne bis graugrüne, fleckenlose, blau gefärbte Blätter, die sich gegenüberliegend in einem 2-stufigen Fächer angeordnet sind), länglich (riemenförmig), ledrig, fleischig und basal ummantelt, bis 18 cm lang und bis 8 cm breit und ähneln in gewisser Weise denen der viel größeren Pflanze Aloe plicata . Das Oberteil ist leicht geriffelt. Der Rand ist rosa-rot und ohne Zähne. Die Spitze ist abgerundet, aber durch eine charakteristische Kerbe gekennzeichnet. Der Blattsaft ist klar und nicht wie bei den meisten Aloen bitter schmeckend.
Der Blütenstand: Einfach und bei großen Exemplaren bis zu 45 cm hoch. Die scharlachrote Traube ist kopfbildend, kurz, dicht mit spitzen Hüllblättern. Die Knospen sind aufrecht, die offenen Blüten hängend.
Blüht: 38 mm lang, orange bis scharlachrot, zylinderförmig, am Mund breiter werdend. Die äußeren Segmente der Blütenhülle sind fast bis zum Grund frei. Die Blütenhülle ist etwas klavenförmig, d.h. keulenförmig. Staubbeutel und Stile sind enthalten.

Noten: Sowohl die baumartige Aloe plicatilis als auch die für Aloe-Arten eher seltene niedrig wachsende Aloe haemanthifolia haben zungen- oder riemenförmige, fächerförmig angeordnete Blätter, die sich aber in Wuchsform und Höhe deutlich voneinander unterscheiden. A. plicatilis ist ein verzweigter Baum, der seine Rosetten an den Zweigspitzen trägt. A. haemanthifolia hingegen ist ein niedrig wachsendes, mehr oder weniger stammloses Kraut. A. haemanthifolia ist eine von zwei Aloe-Arten (die andere ist Aloe fibrosa aus Kenia), die unterschiedliche Fasern in den Blättern haben.

Kultivierung und Vermehrung: Kumara ist ein niedrig wachsendes, mehr oder weniger stammloses Kraut, das, wie Aloe polyphylla, den Anbau nicht gut verträgt und selbst in Kapstadt nicht lange überleben kann.