Lasiurus – Pflege, Vermehrung & Arten (aus eigener Kultur)

Allgemeine Infos über Lasiurus

  • Botanischer Name: Lasiurus
  • Gattung: Lasiurus
  • Familie: Poaceae
  • Ordnung: Poales
  • Herkunft: Die Gattung reicht von der Sahara über die Arabische Halbinsel bis nach Nordwestindien.
  • Verwendungszwecke: Freiland, Steingarten, Felsengarten, Gewächshaus
  • Arten: 1 Art
  • Preis: Saatgut kann regional als Futter- oder Trockengebietsgras erhältlich sein; als Zierpflanze selten.
  • Seltenheitsgrad: Selten
  • Giftig: Nein

Wie sehen Lasiurus aus?

  • Blüte: Die Blütenstände sind borstige, helle bis bräunliche Ährenrispen, die an trockene Standorte angepasst sind.
  • Blütenfarben: Creme, Braun, Grün
  • Blütezeit: Mai, Juni, Juli, August, September
  • Wuchsform: Rasenbildend
  • Höhe: 100 cm – Lasiurus scindicus erreicht meist 40 bis 100 cm Höhe.
  • Durchmesser: 80 cm – Horste können etwa 40 bis 80 cm breit werden.
  • Nutzpflanze: Ja

Die Lasiurus-Pflege in Kurzform

    Lasiurus sollte passend zum natürlichen Standort kultiviert werden: volle Sonne, sehr sparsame bis mäßige Wassergaben und in sandig, mineralisch und arm. Entscheidend sind Luftbewegung, gute Drainage und ein zurückhaltender Umgang mit Dünger.

    Die Lasiurus-Pflege im Detail

    Lasiurus reagiert in Kultur vor allem auf das Zusammenspiel aus Licht, Substrat und Feuchtigkeit. volle Sonne fördert stabile Halme und kompakte Horste, während zu viel Schatten weiche, lagernde Triebe begünstigt. Das Substrat sollte sandig, mineralisch und arm sein und Wasser so führen, dass keine dauerhafte Staunässe entsteht. Im Winter gilt: warm, hell und trocken; frostempfindliche Herkünfte geschützt. Gedüngt wird nur schwach, weil viele Gräser bei zu viel Stickstoff instabil werden.

    Vermehrung von Lasiurus

    Die Vermehrung erfolgt meist über Aussaat und Teilung. Saatgut wird nur dünn bedeckt, gleichmäßig feucht gehalten und nach der Keimung deutlich luftiger kultiviert. Horste oder Rhizomstücke werden am besten zu Beginn der Wachstumsphase geteilt, damit neue Wurzeln schnell einwachsen. Bei seltenen Wildarten ist frisches, korrekt bestimmtes Material wichtiger als starke Düngung oder hohe Temperaturen.

    Saison-Kalender

    – = keine Aktivität · + = gering · ++ = aktiv/intensiv

    Monat Gießen Düngen Umtopfen Sonne Blüte Winter Hinweise
    Jan Nein Nein Nein Hell Nein Trocken Sehr trocken halten
    Feb Nein Nein Nein Hell Nein Trocken Sehr trocken halten
    Mär Sparsam Nein Möglich Vollsonnig Möglich Austrieb Langsam angießen
    Apr Sparsam Schwach Ideal Vollsonnig Möglich Wachstum Durchlässig pflanzen
    Mai Mäßig Nein Möglich Vollsonnig Möglich Wachstum Nicht überdüngen
    Jun Mäßig Schwach Nein Vollsonnig Häufig Wachstum Hitze ist unkritisch
    Jul Mäßig Nein Nein Vollsonnig Häufig Wachstum Bei Topfkultur prüfen
    Aug Mäßig Nein Nein Vollsonnig Möglich Ausreife Samenstände trocken halten
    Sep Sparsam Nein Möglich Vollsonnig Selten Reduziert Gießen senken
    Okt Sparsam Nein Nein Hell Nein Trocken Vor Kälte schützen
    Nov Nein Nein Nein Hell Nein Trocken Trocken überwintern
    Dez Nein Nein Nein Hell Nein Trocken Keine Winternässe

    Meine Erfahrungen mit Lasiurus

    In der Praxis ist Lasiurus vor allem dann überzeugend, wenn die Kultur nicht zu nährstoffreich geführt wird. Zu fette Erde erzeugt bei vielen Arten weiche Halme, während ein luftiger, standortnaher Aufbau stabilere Pflanzen ergibt. Bei seltenen Arten sollte man eher vorsichtig testen und kleine Bestände sichern, statt radikal umzupflanzen.

    Beliebte Arten von Lasiurus

    Lasiurus scindicus

    Ist ein wichtiges trockenheitsverträgliches Gras aus Wüsten- und Halbwüstenregionen.

    Häufige Probleme & Lösungen

    SymptomUrsacheLösung
    Wurzelfäule Staunässe in schwerem Substrat Sehr durchlässig setzen und Wassergaben reduzieren Vergilbte Halme

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    Nützliches Zubehör

    Wird ähnlich gepflegt wie Lasiurus

    Häufige Fragen

    Ist Lasiurus pflegeleicht?

    Lasiurus ist meist mittel, wenn Standort und Wasserhaushalt zum natürlichen Lebensraum passen.

    Wo wächst Lasiurus am besten?

    Die Gattung passt am besten zu volle Sonne, sandige Böden und trockene Wärme.

    Kann Lasiurus im Topf kultiviert werden?

    Eine Topfkultur ist möglich, braucht aber ein durchlässiges Substrat und angepasste Wassergaben.

    Wie wird Lasiurus vermehrt?

    Üblich sind Aussaat oder Teilung; bei Bambusarten wird eher über Rhizomteilung gearbeitet.

    Ist Lasiurus eine Zimmerpflanze?

    Nur tropische oder seltene Arten sind im geschützten Innen- oder Gewächshausbereich sinnvoll; die meisten Arten sind keine klassischen Zimmerpflanzen.