Lindsayomyrtus – Pflege, Vermehrung & Arten (aus eigener Kultur)

Allgemeine Infos über Lindsayomyrtus

  • Botanischer Name: Lindsayomyrtus
  • Trivialname: Daintree-Penda
  • Gattung: Lindsayomyrtus
  • Familie: Myrtaceae
  • Ordnung: Myrtales
  • Herkunft: Die Gattung kommt in den Regenwäldern Nordost-Queenslands sowie in Malesien und Neuguinea vor. Typisch sind warme, luftfeuchte Standorte in Tieflandregenwald und in der Nähe von Wasserläufen.
  • Verwendungszwecke: Gewächshaus, Wintergarten, Solitärpflanze
  • Arten: 1 Art.
  • Preis: In Mitteleuropa kaum erhältlich; am ehesten als botanische Spezialität oder Saatgut aus tropischen Sammlungen.
  • Seltenheitsgrad: Kaum erhältlich
  • Giftig: Nein

Wie sehen Lindsayomyrtus aus?

  • Blüte: Die Blüten erscheinen in reicheren Blütenständen, sind cremefarben bis weißlich und besitzen auffällige gelbliche Staubblätter. Der junge Austrieb kann deutlich rötlich bis purpurfarben wirken.
  • Blütenfarben: Weiß, Creme, Gelb
  • Blütezeit: Januar, Februar, März, April, Mai, Juni, Juli, August, September, Oktober, November, Dezember
  • Wuchsform: Baumförmig
  • Höhe: 3000 cm – Am Naturstandort kann die Art zu einem großen Baum bis etwa 3000 cm Höhe heranwachsen; im Kübel bleibt sie deutlich kleiner.
  • Durchmesser: 1200 cm – Die Krone kann im Freiland mehrere Meter breit werden; im Kübel bestimmt der Schnitt den Durchmesser.

Die Lindsayomyrtus-Pflege in Kurzform

    Lindsayomyrtus braucht Wärme, hohe Luftfeuchte, hellen Halbschatten und gleichmäßige Feuchtigkeit. Für normale Fensterbankkultur ist die Gattung nur bedingt geeignet.

    Die Lindsayomyrtus-Pflege im Detail

    Kultiviert wird Lindsayomyrtus am besten in einem warmen Gewächshaus oder sehr hellen Wintergarten ohne kalte Zugluft. Das Substrat sollte humos, locker und wasserhaltend, aber trotzdem gut drainiert sein. Gegossen wird regelmäßig mit kalkarmem Wasser, wobei der Ballen nie dauerhaft sumpfig stehen darf. Eine leichte organische Düngung während der Wachstumszeit unterstützt den Austrieb. Unter trockener Heizungsluft sind Schildläuse, Thripse und Blattspitzennekrosen wahrscheinlicher.

    Vermehrung von Lindsayomyrtus

    Die Vermehrung erfolgt vor allem über frisches Saatgut, das in humosem, warmem Substrat ausgesät wird. Die Keimung ist bei gleichmäßiger Feuchte und hoher Temperatur deutlich zuverlässiger als bei kühler Kultur. Stecklinge können versucht werden, brauchen aber gespannte Luft, sauberes Material und eine warme Bewurzelungszone. Jungpflanzen dürfen nie kalt oder trocken stehen und sollten erst nach stabiler Durchwurzelung vorsichtig stärker belichtet werden.

    Saison-Kalender

    – = keine Aktivität · + = gering · ++ = aktiv/intensiv

    Monat Gießen Düngen Umtopfen Sonne Blüte Winter Hinweise
    Jan Sparsam Nein Möglich Hell Möglich Warm und hell Nicht kalt stellen
    Feb Sparsam Nein Möglich Hell Möglich Warm und hell Nicht vernässen
    Mär Mäßig Leicht Gut Hell Möglich Übergang Langsam steigern
    Apr Mäßig Mäßig Gut Hell bis halbschattig Möglich Übergang Mehr Licht geben
    Mai Regelmäßig Mäßig Gut Hell bis halbschattig Möglich Sommerkultur Gute Luftbewegung
    Jun Regelmäßig Mäßig Möglich Halbschattig Möglich Sommerkultur Keine Staunässe
    Jul Regelmäßig Mäßig Möglich Halbschattig Möglich Sommerkultur Mittagssonne filtern
    Aug Regelmäßig Mäßig Möglich Halbschattig Möglich Sommerkultur Gleichmäßig pflegen
    Sep Mäßig Leicht Gut Hell Möglich Übergang Düngung reduzieren
    Okt Mäßig Nein Gut Hell Möglich Übergang Vor Kälte schützen
    Nov Sparsam Nein Möglich Hell Möglich Warm und hell Weniger gießen
    Dez Sparsam Nein Möglich Hell Möglich Warm und hell Hell halten

    Meine Erfahrungen mit Lindsayomyrtus

    Diese Gattung ist für normale Zimmerkultur nur eingeschränkt geeignet, weil sie Wärme, Luftfeuchte und viel Platz verlangt. Als Kübel- oder Gewächshauspflanze braucht sie ein gleichmäßiges Wasserangebot und darf nicht kalt stehen.

    Beliebte Arten von Lindsayomyrtus

    Lindsayomyrtus racemoides

    Bildet große tropische Bäume mit purpurnem Neuaustrieb und cremefarbenen Blüten.

    Häufige Probleme & Lösungen

    SymptomUrsacheLösung
    Blattfall Zu kalter Stand, Trockenstress oder abrupte Standortwechsel Warm und gleichmäßig feucht halten und Standortwechsel langsam durchführen Braune Blattspitzen

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    Nützliches Zubehör

    Wird ähnlich gepflegt wie Lindsayomyrtus

    Häufige Fragen

    Ist Lindsayomyrtus winterhart?

    Lindsayomyrtus ist nicht winterhart und sollte ganzjährig warm bis mild stehen.

    Kann Lindsayomyrtus im Kübel wachsen?

    Ja, aber nur mit ausreichend Wärme, Luftfeuchte, Licht und Platz.

    Welche Erde eignet sich für Lindsayomyrtus?

    Geeignet ist ein humoser, lockerer und gut drainierter Mix mit gleichmäßiger Feuchtigkeit.