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Herkunft und Lebensraum: Matelea cyclophylla hat ein breites Verbreitungsgebiet im Westen Mexikos, von Jalisco (im Norden) über Oaxaca und Guerrero bis hinunter nach Chiapas (im Süden). Matelea cyclophylla ist eine schwer zu fassende Pflanze mit spärlichen Beständen.
Höhenunterschied: 500-1000 Meter über dem Meeresspiegel.
Lebensraum und Ökologie: Tropische Laubwälder und subdeciduos im Schatten von Felsen und umgestürzten Baumstämmen in Verbindung mit Mammillaria tolimanensis und Mammillaria albilanata. Diese Art kommt auf Kalksteinfelsen und in der Schlucht El Huisichi bei Tolimán sowie in Jalisco auf Vulkanklippen vor. Die Unsichtbarkeit solcher Pflanzen in ihrer Heimat ist wirklich bemerkenswert und in der Trockenzeit tarnen sie sich so sehr, dass sie nur vom schärfsten Auge entdeckt werden können.

Beschreibung: Matelea cyclophylla ist eine seltene und ungewöhnliche sommergrüne mexikanische kaudikiforme Weinbergschnecke, die vor allem wegen ihres bis zu 15 cm breiten Kaukasus kultiviert wird und die einer kleinen Dioscorea macrostachya (ebenfalls aus Mexiko) oder Dioscorea elephantipes (aus Südafrika) ähnelt, die mit eckigen, weichen, korkigen Knollen bedeckt ist. Aber der Weinstock, der während der Regenzeit und kurz danach aus dem Caudex entsteht, sieht eher wie eine pubertierende Grünbohnenpflanze aus. Die Blüten sind ca. 2,5 cm im Durchmesser burgunderfarben und riechen, wie viele andere Asclepiaden, die Fliegen als Bestäuber verwenden, nach Aas. Rein grüne Blütenpflanzen sind in der Kultur nicht ungewöhnlich. Sie kommen im Sommer. Wenn sie bestäubt werden, produzieren sie hornartige Samenkapseln ( Follikel), die sich öffnen und die Samen verteilen.
Ableitung des spezifischen Namens: Der spezifische Name leitet sich von dem griechischen noums cyclos (κυκλοϛ ) Kreis, Ring, Scheibe und Phyllon (φυλλον) Blatt; Laub ab. Rundblättrig.
Wurzelknollen (Caudex): Halbunterirdisch, kaffeetassengroß, mit hellbraunen, eckigen, weichen, korkigen Tuberkeln bedeckt. Die Knollen wachsen am Standort fast vollständig in der Erde vergraben, aber die meisten Menschen züchten Matelea cyclophylla mit der prächtigen, korkigen Knolle zur Ansicht erhoben.
Einjährige Stämme: Krautartig, kletternd oder schleppend.
Blätter: Herzförmig, leicht fleischig.
Blüht: An einigen Pflanzen burgunderfarben, an anderen grün, bizarr und schön, typisch für die Asclepiadaceae, 2,5 bis 5 cm breit. Sie ähneln einem Fledermaus-Meeresstern mit fünf kurzen Blumenkronenblättern. Die Oberfläche der Blumenkrone ist behaart und meist tief kastanienbraun, obwohl auch grüne Formen vorkommen. Die Kronen (Fortpflanzungsstrukturen im Zentrum der Blüte) sind auch ihr ästhetischer Mittelpunkt, der einen genaueren Blick mit einer Linse verdient. Sie erscheinen als weiß umrandeter roter Stern auf einer dunkel kastanienbraunen, käfigartigen Korona.
Hysterie: Sie wurde Anfang 1900 von J.N. Rose und J. Painter in der Mano Negra Schlucht bei Iguala, México gefunden und 1924 von P.C. Standley als Vincetoxicum cyclophyllum beschrieben und schließlich 1941 von Robert Woodson auf Matelea cyclophylla übertragen. Sie wird manchmal unter dem nomen nudum (ein Name, der nicht gültig veröffentlicht wurde) von Gonolobus cyclophyllus angebaut.

Kultivierung und Vermehrung: Matelea cyclophylla ist eine interessante, leicht zu kultivierende Ergänzung einer Sammlung, die aber nur selten in der Kultur zu sehen ist. In den kälteren Monaten, in denen sie völlig trocken gehalten werden sollte, ist sie schlafend und blattlos. Bei Freilandkultur schaden Temperaturen unter 15° C der Pflanze.
Wachstumsrate: Sie wächst gut, wenn auch langsam, aber es ist möglich, die Wachstumsgeschwindigkeit bis zu einem gewissen Grad zu erhöhen, indem man während der aktiven Wachstumssaison eine ausreichende Menge Wasser, Wärme und Dünger zur Verfügung stellt, aber sie ist anfällig für Fäulnis, wenn sie zu nass ist.
Belichtung: Sie braucht leichten Schatten, aber der Caudex sollte im Schatten liegen, während die Blätter etwas Sonne bevorzugen. Vermeiden Sie im Sommer direkte pralle Sonne. Helles Licht, wenn sie drinnen angebaut wird.
Boden: In Töpfen braucht er ein sehr poröses Topferde-Mittel (Bimsstein, Vulkanit und Perlit hinzufügen). In einer eher sauren Erde geht es besser.
Gießen: Häufig gießen, während die Pflanze im vollen Wachstum ist, aber im Winter trocken halten, nachdem die Zweige abgestorben sind. Sie verrottet leicht und mag NICHT viel Wasser, wenn sie keine Blätter hat.
Dünger: Profitiert von einer moderaten Dosis eines ausgewogenen, langsam freisetzenden Düngers.
Frost-Toleranz: Aufgrund seines tropischen oder subtropischen Ursprungs hält er sich im Winter warm, die minimale sichere Durchschnittstemperatur liegt bei 15°C, obwohl sie für kurze Zeiträume auch niedriger sein kann. Sie kann im Freien in frostfreiem Klima angebaut werden, muss aber trotzdem über 10°C gehalten werden und ist im Winter sehr trocken. Sie ist sehr anfällig für Fäulnis in kühlen, nassen Bedingungen. USDA-Zone 10-12, aber sehr gut in Containern.
Manteinance: Alle zwei Jahre umtopfen. Er mag Töpfe mit großzügigen Abflusslöchern. Im Winter sterben die Weinrebenzweige ab und sollten zurückgeschnitten werden, um die Verzweigung zu fördern, eine attraktive Form zu erhalten und den Caudex-Habitus zu sichern.
Vermehrung: Die Vermehrung erfolgt durch Samenkeimung bei 35° Celsius.