Megathyrsus – Pflege, Vermehrung & Arten (aus eigener Kultur)

Allgemeine Infos über Megathyrsus

  • Botanischer Name: Megathyrsus
  • Trivialname: Guineagras
  • Gattung: Megathyrsus
  • Familie: Poaceae
  • Ordnung: Poales
  • Herkunft: Tropisches und südliches Afrika, westlicher Indischer Ozean und Arabische Halbinsel; vielerorts in den Tropen eingeführt.
  • Verwendungszwecke: Gewächshaus, Solitärpflanze
  • Arten: Etwa 2 akzeptierte Arten.
  • Preis: Saatgut von Guineagras ist international verfügbar, Pflanzen sind regional abhängig.
  • Seltenheitsgrad: Verbreitet
  • Giftig: Nein

Wie sehen Megathyrsus aus?

  • Blüte: Die Blütenstände sind große, lockere Rispen mit vielen kleinen Ährchen.
  • Blütenfarben: Creme, Grün, Braun
  • Blütezeit: Juni, Juli, August, September, Oktober, November
  • Wuchsform: Rasenbildend
  • Höhe: 250 cm – Megathyrsus maximus erreicht häufig 100 bis 300 cm Höhe.
  • Durchmesser: 150 cm – Ein kräftiger Horst kann 100 bis 200 cm Breite erreichen.
  • Nutzpflanze: Ja

Die Megathyrsus-Pflege in Kurzform

    Megathyrsus hell, luftig und durchlässig kultivieren. Während des Wachstums mäßig gießen und schwach düngen. Staunässe vermeiden, alte Halme entfernen und ausdauernde Horste bei Bedarf teilen.

    Die Megathyrsus-Pflege im Detail

    Megathyrsus braucht einen warmen, hellen und luftigen Standort mit durchlässigem Substrat. Während der Wachstumszeit wird mäßig bis regelmäßig gegossen, im Winter deutlich trockener. Zu viel Stickstoff und stehende Nässe fördern weiche Halme, Pilzprobleme und schwachen Wuchs.

    Vermehrung von Megathyrsus

    Megathyrsus wird meist über Aussaat vermehrt. Die Samen werden flach in sandig-humoses Substrat gesät und gleichmäßig feucht gehalten. Ausdauernde Arten können im Frühjahr geteilt werden, sobald frischer Austrieb sichtbar ist.

    Saison-Kalender

    – = keine Aktivität · + = gering · ++ = aktiv/intensiv

    Monat Gießen Düngen Umtopfen Sonne Blüte Winter Hinweise
    Jan Trocken Nein Nein Hell Nein Kühl Frostfrei halten
    Feb Trocken Nein Nein Hell Nein Kühl Trocken halten
    Mär Sparsam Nein Möglich Sonnig Selten Übergang Angießen
    Apr Mäßig Leicht Gut Sonnig Möglich Wachstum Drainage prüfen
    Mai Mäßig Mäßig Gut Sonnig Möglich Wachstum Lüften
    Jun Regelmäßig Mäßig Möglich Sonnig Möglich Wachstum Gießen
    Jul Regelmäßig Mäßig Möglich Sonnig Möglich Wachstum Gießen
    Aug Regelmäßig Mäßig Möglich Sonnig Möglich Wachstum Gießen
    Sep Mäßig Leicht Gut Sonnig Möglich Wachstum Samenstände
    Okt Sparsam Nein Möglich Hell Möglich Übergang Wasser senken
    Nov Trocken Nein Nein Hell Selten Kühl Frostfrei
    Dez Trocken Nein Nein Hell Nein Kühl Trocken halten

    Meine Erfahrungen mit Megathyrsus

    Megathyrsus ist vor allem für botanische Sammlungen, Spezialgärten oder Kübelversuche interessant. Der Reiz liegt weniger in auffälligen Einzelblüten als in Herkunft, Habitus und Grasstruktur.

    Beliebte Arten von Megathyrsus

    Megathyrsus maximus

    Ist das bekannte Guineagras und wird in den Tropen häufig als Futtergras genutzt.

    Megathyrsus infestus

    Ist eine weitere afrikanische Art aus der Verwandtschaft kräftiger Panicoideae-Gräser.

    Häufige Probleme & Lösungen

    SymptomUrsacheLösung
    Gelbe Blätter Staunässe, Nährstoffmangel oder schweres Substrat Drainage verbessern und maßvoll düngen Trockene Blattspitzen

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    Nützliches Zubehör

    Wird ähnlich gepflegt wie Megathyrsus

    Häufige Fragen

    Ist Megathyrsus winterhart?

    Das hängt von der Herkunft ab; tropische Arten sind frostempfindlich, mediterrane und temperierte Arten robuster.

    Kann man Megathyrsus im Topf kultivieren?

    Ja, mit tiefem Gefäß, viel Licht und durchlässigem Substrat.

    Wie vermehrt man Megathyrsus?

    Meist über Aussaat, bei ausdauernden Arten zusätzlich durch Teilung im Frühjahr.