Meiracyllium – Pflege, Vermehrung & Arten (aus eigener Kultur)

Meiracyllium – Botanische Illustration des Habitus

Allgemeine Infos über Meiracyllium

  • Botanischer Name: Meiracyllium
  • Trivialname: Meiracyllium-Orchideen
  • Gattung: Meiracyllium
  • Familie: Orchidaceae
  • Ordnung: Asparagales
  • Herkunft: Meiracyllium stammt aus Mexiko und Teilen Mittelamerikas. Die Arten wachsen epiphytisch in warmen bis milden, saisonal eher trockeneren Waldhabitaten.
  • Verwendungszwecke: Fensterbank, Wohnraum, Gewächshaus
  • Arten: 2
  • Preis: 25-60 €
  • Seltenheitsgrad: Selten
  • Giftig: Nein

Wie sehen Meiracyllium aus?

  • Blüte: Die Blüten erscheinen an kurzen Trieben und wirken je nach Art weisslich bis rosa, violett oder leicht zweifarbig. Trotz kompakter Pflanzen ist der Blüteneffekt meist recht dekorativ.
  • Blütenfarben: Weiß, Pink, Violett, Zweifarbig
  • Blütezeit: März, April, Mai, Juni
  • Wuchsform: Polster
  • Höhe: 15 cm – Die Pflanzen bleiben meist kompakt und erreichen ungefähr 10 bis 15 cm Höhe.
  • Durchmesser: 15 cm – Ein eingewachsener Horst wird oft etwa 10 bis 15 cm breit.

Die Meiracyllium-Pflege in Kurzform

    Hell, mild bis warm und in luftigem Orchideensubstrat kultivieren. Während des Wachstums regelmäßig gießen, im Winter etwas trockener halten. Meiracyllium mag keine Staunässe und keine dunkle, kalte Überwinterung.

    Die Meiracyllium-Pflege im Detail

    Meiracyllium bevorzugt einen hellen Platz mit gefiltertem Licht und milden bis warmen Temperaturen. Das Substrat sollte locker und gut drainiert sein. In der Wachstumszeit werden die Pflanzen gleichmäßig gegossen, wobei das Material zwischen den Wassergaben leicht antrocknen darf. In den dunkleren Wintermonaten ist etwas Zurückhaltung sinnvoll, ohne die Pflanzen völlig auszutrocknen. Gedüngt wird schwach dosiert. Wichtig sind gute Luftbewegung und ein sauberer, nicht verdichteter Wurzelbereich. Umtopfen gelingt am besten, wenn neues Wurzelwachstum einsetzt.

    Vermehrung von Meiracyllium

    Meiracyllium wird in Kultur am ehesten durch Teilung kräftiger Pflanzen vermehrt. Da die Gattung klein ist und nur wenige Arten umfasst, werden Exemplare meist erst geteilt, wenn sie wirklich gut eingewachsen sind. Jedes Teilstück sollte mehrere Triebe und genügend Wurzeln besitzen. Nach dem Teilen empfiehlt sich eine luftige Kultur in frischem Orchideensubstrat mit vorsichtigem Gießen. Erst wenn neue Wurzeln und Triebe sichtbar sind, wird wieder normal gedüngt und regelmäßiger gewässert.

    Saison-Kalender

    – = keine Aktivität · + = gering · ++ = aktiv/intensiv

    Monat Gießen Düngen Umtopfen Sonne Blüte Winter Hinweise
    Jan Wenig Nein Nein Hell Selten Trockener halten Nicht kalt stellen
    Feb Wenig Nein Nein Hell Beginn Trockener halten Nur leicht feucht
    Mär Mäßig Leicht Ja Hell Hauptzeit Wachstum startet Bei Neuwurzeln umsetzen
    Apr Regelmäßig Leicht Ja Hell Hauptzeit Normal kultivieren Luftig kultivieren
    Mai Regelmäßig Leicht Ja Hell gefiltert Hauptzeit Normal kultivieren Schwach düngen
    Jun Regelmäßig Leicht Nein Hell gefiltert Möglich Normal kultivieren Gute Luftbewegung
    Jul Mäßig Leicht Nein Hell gefiltert Selten Etwas weniger Wasser Keine Staunässe
    Aug Mäßig Nein Nein Hell gefiltert Selten Etwas weniger Wasser Weniger düngen
    Sep Mäßig Nein Nein Hell Ruhe Ruhephase Wassergaben reduzieren
    Okt Wenig Nein Nein Hell Ruhe Ruhephase Heller Winterplatz
    Nov Wenig Nein Nein Hell Ruhe Ruhephase Substrat prüfen
    Dez Wenig Nein Nein Hell Ruhe Ruhephase Ruhig halten

    Meine Erfahrungen mit Meiracyllium

    Meiracyllium profitiert von einer eher klassischen, luftigen Orchideenkultur mit etwas saisonaler Zurückhaltung im Winter. Die Pflanzen sind nicht extrem schwierig, reagieren aber empfindlich auf dauerhaft nasses, zersetztes Substrat. Ein heller Standort ohne harte Mittagssonne und mäßig warme Bedingungen führen meist zu stabilem Wuchs. Zu viel Wasser in lichtarmen Monaten ist die häufigste Fehlerquelle.

    Beliebte Arten von Meiracyllium

    Meiracyllium gemma

    Kompakte Art aus Mexiko mit dekorativen Blüten.

    Meiracyllium trinasutum

    Bekannteste Art der Gattung mit attraktivem Blütenbild.

    Häufige Probleme & Lösungen

    SymptomUrsacheLösung
    Schwarze Wurzeln und weiche Basis Zu nasses Substrat im Winter Trockener führen und in luftige Mischung umtopfen Ausbleibende Blüte

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    Nützliches Zubehör

    Wird ähnlich gepflegt wie Meiracyllium

    Häufige Fragen

    Wie viele Arten hat Meiracyllium?

    Die Gattung umfasst nur sehr wenige anerkannte Arten.

    Braucht Meiracyllium eine Ruhezeit?

    Eine leichte Trocken- und Düngerpause im Winter ist oft sinnvoll.

    Ist Meiracyllium schwer zu pflegen?

    Eher mittel, solange Licht und Wasser gut ausbalanciert sind.

    Kann Meiracyllium im Topf kultiviert werden?

    Ja, ein luftiges Orchideensubstrat funktioniert gut.

    Warum fault Meiracyllium schnell im Winter?

    Weil dann oft zu nass und gleichzeitig zu kühl kultiviert wird.