Melinis – Pflege, Vermehrung & Arten (aus eigener Kultur)

Allgemeine Infos über Melinis

  • Botanischer Name: Melinis
  • Trivialname: Natalgras
  • Gattung: Melinis
  • Familie: Poaceae
  • Ordnung: Poales
  • Herkunft: Afrika und Arabische Halbinsel; häufig warme, offene Grasländer, Savannen und gestörte Standorte.
  • Verwendungszwecke: Gewächshaus, Solitärpflanze
  • Arten: Wenige akzeptierte Arten.
  • Preis: Saatgut einzelner Arten ist erhältlich; Pflanzen werden saisonal als Ziergras angeboten.
  • Seltenheitsgrad: Häufig
  • Giftig: Nein

Wie sehen Melinis aus?

  • Blüte: Die Blütenstände sind locker, fein und oft seidig; bei Melinis repens können sie rosa bis rötlich wirken.
  • Blütenfarben: Pink, Rot, Creme, Braun
  • Blütezeit: Juni, Juli, August, September, Oktober
  • Wuchsform: Rasenbildend
  • Höhe: 80 cm – Viele Arten erreichen etwa 40 bis 100 cm Höhe.
  • Durchmesser: 60 cm – Ein Horst oder lockerer Bestand wird meist 40 bis 80 cm breit.
  • Nutzpflanze: Ja

Die Melinis-Pflege in Kurzform

    Melinis hell, luftig und durchlässig kultivieren. Während des Wachstums mäßig gießen und schwach düngen. Staunässe vermeiden, alte Halme entfernen und ausdauernde Horste bei Bedarf teilen.

    Die Melinis-Pflege im Detail

    Melinis braucht einen warmen, hellen und luftigen Standort mit durchlässigem Substrat. Während der Wachstumszeit wird mäßig bis regelmäßig gegossen, im Winter deutlich trockener. Zu viel Stickstoff und stehende Nässe fördern weiche Halme, Pilzprobleme und schwachen Wuchs.

    Vermehrung von Melinis

    Melinis wird meist über Aussaat vermehrt. Die Samen werden flach in sandig-humoses Substrat gesät und gleichmäßig feucht gehalten. Ausdauernde Arten können im Frühjahr geteilt werden, sobald frischer Austrieb sichtbar ist.

    Saison-Kalender

    – = keine Aktivität · + = gering · ++ = aktiv/intensiv

    Monat Gießen Düngen Umtopfen Sonne Blüte Winter Hinweise
    Jan Trocken Nein Nein Hell Nein Kühl Frostfrei halten
    Feb Trocken Nein Nein Hell Nein Kühl Trocken halten
    Mär Sparsam Nein Möglich Sonnig Selten Übergang Angießen
    Apr Mäßig Leicht Gut Sonnig Möglich Wachstum Drainage prüfen
    Mai Mäßig Mäßig Gut Sonnig Möglich Wachstum Lüften
    Jun Regelmäßig Mäßig Möglich Sonnig Möglich Wachstum Gießen
    Jul Regelmäßig Mäßig Möglich Sonnig Möglich Wachstum Gießen
    Aug Regelmäßig Mäßig Möglich Sonnig Möglich Wachstum Gießen
    Sep Mäßig Leicht Gut Sonnig Möglich Wachstum Samenstände
    Okt Sparsam Nein Möglich Hell Möglich Übergang Wasser senken
    Nov Trocken Nein Nein Hell Selten Kühl Frostfrei
    Dez Trocken Nein Nein Hell Nein Kühl Trocken halten

    Meine Erfahrungen mit Melinis

    Melinis ist vor allem für botanische Sammlungen, Spezialgärten oder Kübelversuche interessant. Der Reiz liegt weniger in auffälligen Einzelblüten als in Herkunft, Habitus und Grasstruktur.

    Beliebte Arten von Melinis

    Melinis repens

    Ist als rosafarbenes Natalgras bekannt und wird gelegentlich als Ziergras genutzt.

    Melinis minutiflora

    Ist ein aromatisches, kräftiges Tropengras mit Futter- und Umweltbedeutung.

    Melinis nerviglumis

    Wird wegen rötlicher bis rosa Blütenstände gelegentlich als Ziergras kultiviert.

    Häufige Probleme & Lösungen

    SymptomUrsacheLösung
    Gelbe Blätter Staunässe, Nährstoffmangel oder schweres Substrat Drainage verbessern und maßvoll düngen Trockene Blattspitzen

    Melinis kaufen

    Hier findest du zuverlässige Bezugsquellen in Partner-Shops.

    • Melinis bei Amazon *
      Aktuelle Preise & Verfügbarkeit direkt bei Amazon

    Hinweis: Bei externen Links mit * erhalte ich ggf. eine kleine Provision, für dich ändert sich der Preis nicht.

    Nützliches Zubehör

    Wird ähnlich gepflegt wie Melinis

    Häufige Fragen

    Ist Melinis winterhart?

    Das hängt von der Herkunft ab; tropische Arten sind frostempfindlich, mediterrane und temperierte Arten robuster.

    Kann man Melinis im Topf kultivieren?

    Ja, mit tiefem Gefäß, viel Licht und durchlässigem Substrat.

    Wie vermehrt man Melinis?

    Meist über Aussaat, bei ausdauernden Arten zusätzlich durch Teilung im Frühjahr.