Meyerophytum kaufen?

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Herkunft und Lebensraum: Nordkap, Südafrika (Richtersveld und nördliches Namaqualand zwischen Lekkersing, Steinkopf, Port Nolloth und Wallekraal). Ausdehnung des Vorkommens 13 426 km²
Habitat und Ökologie: Sukkulente Karoo. Meyerophytum meyeri ist auf lehmigen Böden, oft mit Quarzkieseln, lokal verbreitet und nicht vom Aussterben bedroht.

Beschreibung: Meyerophytum meyeri ist eine streng herbstlich-winterlich wachsende Sukkulente mit kleinen, glänzend grünen Blättern und schillernden Blüten, die entweder durchgehend magentafarben oder rosa mit weißem Grund oder weiß (mit zunehmendem Alter rosa werdend) sind. Diese eigentümlichen Pflanzen sind heterophyll, d.h. sie produzieren zwei Arten von Blättern: Die ersten Paare der Saison (für die Sommerruhe) sind eiförmig und bilden einen zweigeteilten Körper; die zweiten (im Winter) sind viel länger als breit, gegabelt, wobei die Blätter etwa zwei Drittel ihrer Länge frei sind. Meyerophytum meyeri ist eine recht variable Art, vor allem in der Farbe der Blütenblätter und Fäden.
Lebensraum: Meyerophytum meyeri ist ein kleiner, stark verzweigter, kissenförmiger, mehrjähriger Strauch mit einem Durchmesser von bis zu etwa 30 cm.
Ableitung des spezifischen Namens: Für Louis G. Meyer (1867-1958), deutscher Entdecker und Pflanzensammler.
Stängel: Äste schlank, kurz, mit sichtbaren Intendoden.
Blätter: Alle Blätter sind dunkelgrün, gelblichgrün, mit zunehmendem Alter rötlich, paarweise, an schlanken Stängeln, die nicht das Perlenbild der Monilaria zu haben scheinen. Das erste Blattpaar bildet einen auf 10 mm Länge und 10 mm Breite verkürzten, abgerundeten Körper, der dicker als das obere ist und über die Hälfte oder mehr ihrer Länge vereinigt ist; das zweite Blattpaar, zu Beginn der Saison kurz, später länglich, mit bis zu 10-35 mm langen und 2-3(-4) mm Durchmesser aufweisenden Blättern, die auf etwa ein Drittel ihrer Länge verwachsen und auf 2-3 mm getrennt sind. In der Kultur kann Meyerophytum meyeri ein oder zwei zusätzliche Blattpaare ähnlich dem zweiten erzeugen.
Blüten: Einzelständig, endständig, kurz gestielt. 5 Kelchblätter, davon 3 häutig berandet. Blütenblätter in 3-4 Wirteln, linealisch, feuerrot, durchgehend rosa-purpurn oder rosa und basalweiß oder mit zunehmendem Alter rosa werdend. Die Staubfäden sind violett, gelb oder weiß. Nektardrüsen bilden einen durchgehenden Ring. Eierstock 5-7-zellig. Narben 5-7.
Früchte (Kapseln): (4-)5(-7) kammerförmig, mit weißlichen Verschlusskörpern, 4-10 mm Durchmesser mit 8-15 Samenkörnern pro Lokula. Blütenstiele bis 45 mm lang, meist gebogen.
Blütezeit: Winter.
Samen: Eiförmig oder birnenförmig.

Anbau und Vermehrung: Sie ist relativ leicht zu kultivieren. Diese Pflanzen wachsen bei Winterregen und gehen in die Sommerruhe. Die Vegetationsperiode auf der Nordhalbkugel ist von September bis März. Im Sommer wird nur minimal gegossen. Regelmäßig im Winter gießen, nachdem die neuen langen grünen Blätter an ihren Enden im Herbst nach der Sommerruhezeit erscheinen. Erfordert eine gute Drainage. Sie genießt etwas Schatten (direkte Sonne vermeiden, da sie wild zwischen Felsen und im Schatten anderer Pflanzen wächst) und muss im Sommer an einem kühlen Ort aufbewahrt werden. Bis -2°C winterhart. Sorgen Sie für eine sehr gute Belüftung. Vermeiden Sie häufiges Umtopfen. Diese Pflanze kann viele Jahre im selben Topf bleiben. Pflanzen, die in größeren Töpfen wachsen, haben häufig relativ schlechte Blüten. Es kann sich verbessern, wenn die Pflanzen eigene, kleine Einzeltöpfe bekommen.
Achten Sie darauf, nicht zu viel Dünger auszubringen.
Vermehrung: Sie kann sowohl durch Stecklinge als auch durch Samen vermehrt werden. Nehmen Sie den Steckling von einer ausgewachsenen Mutterpflanze. Jeder Steckling muss einen oder mehrere Zweige und einen Bruchteil der Wurzel enthalten.