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Herkunft und Lebensraum: Anden in Zentralperu
Lebensraum: Er wächst in sehr trockenen Hügeln und Tälern in einer Höhe von etwa 1300 m über dem Meeresspiegel in Gebieten, die oft von jeglicher Vegetation befreit sind.

Beschreibung: Es handelt sich im Wesentlichen um eine Miniaturpflanze, die leicht kleine Büschel bildet, die in Habitus und Textur einigen der Echinocereus-Arten ähneln.
Wurzeln: Fleischige Pfahlwurzel
Stängel: Clusterbildung aus derselben dicken Wurzel oder basal verzweigt, aufrecht oder niedergeworfen, mehr oder weniger eiförmig-zylindrisch bis zu 30 cm lang und 3-4 cm im Durchmesser. Epidermis glänzend grau-grün.
Rippen: 11-13 niedrig, Ränder fast gerade.
Areolen: Eng aneinanderliegend, etwa 2-4 mm voneinander entfernt, rundlich mit weißem bis bräunlichem Filz.
Radiale Stacheln: 12-30, sehr dünn, nadelförmig, satzartig, etwa 5 mm lang, glasig weiß, die kleinen Stängel fast vollständig bedeckend
Zentrale Stacheln: 1 bis 6, kräftiger, gelblich mit einem dunkleren rötlichen Punkt, der in grau übergeht,
bis zu 3 cm. lang. Zuerst im Scheitelpunkt aufgerichtet, der seitlich nach unten kippt.
Blumen: Ab der Spitze der Stiele, die irgendwann den kleinen Höschenkörper vollständig bedecken. Glockenförmig, gelb, aber rötlich trocknend, bis zu 2,5 cm Durchmesser. Innere Perianthsegmente länglich, eigentliche Röhre sehr kurz, Staubblätter kürzer als die Perianthsegmente, Stil etwa 8 mm lang. Schuppen auf der Blütenröhre und den Fruchtknotenminuten, die wenige weiße Haare in der Achselhöhle tragen.
Blütezeit: Üppige Blütezeit im Juni-Juli. Die Blüten erscheinen lange Zeit hintereinander.
Früchte: Klein, 5-10 mm lang, kugelförmig, grünlich, schimmernd und fast nackt, anfangs saftig.
Samen: Samen: Etwa 1 mm im Durchmesser, schwarze Tuberkel, länger als breit, Hilum groß, weiß.

Anmerkungen: Mila ist eine kleine Gattung sukkulenter Pflanzen aus Zentralperu. Obwohl mehr als dreizehn Arten benannt wurden, wird heute vorgeschlagen, alle zu einer einzigen sehr variablen Art zusammenzufassen.

Kultivierung und Vermehrung: Diese Pflanzen kommen aus Gebirgsregionen, also wie helles Licht, kühle und trockene Bedingungen im Winter; dies ist sowohl für die Blüten als auch für ihre Gesundheit wichtig. Ohne diese kühle Winterperiode (0-10° C) werden sie normalerweise nicht viele Knospen bekommen. Sie haben eine dicke Pfahlwurzel und sind von schwieriger Kultivierung und fäulnisanfällig, da sie sehr empfindlich auf übermäßiges Gießen reagieren. Es ist nicht leicht, an ihren eigenen Wurzeln eine große Größe zu erreichen, wirklich eine Herausforderung, um zu einem großen Büschel heranzuwachsen. Sie werden üblicherweise veredelt, um Wurzelprobleme zu vermeiden und den Anbau zu erleichtern.
Sonnenexposition:: Geeignet für sonnig-helle Belichtung; kann leichten Schatten vertragen.
Kulturelle Praktiken: Geeignet für luftige Belichtung. Braucht einen tiefen Topf und eine gute Drainage, um die Pfahlwurzel unterzubringen. Sie ist sehr kältebeständig bis zu -10° C oder weniger für kurze Zeiträume. Sie ist eine feine Pflanze für einen Steingarten oder Container, die sich gut mit Agaven, Yuccas und niedrig wachsenden blühenden Pflanzen kontrastiert.
Schädlinge und Krankheiten: Mila nealeana ist besonders anfällig für Wurzelfäule, daher Untertöpfe in einem kleineren Behälter, der mit sehr porösem Kompost gefüllt ist.
Vermehrung: Schneiden, da sie sich frei von der Basis verzweigt; kann auch aus Samen oder Pfropfreisern gezogen werden. Die Samen können im Frühjahr oder Sommer ausgesät werden. Die Sämlinge sollten nicht gestört werden, bis sie gut verwurzelt sind, danach können sie separat in kleine Töpfe gepflanzt werden.