Momordica kaufen?

Leider haben wir aktuell keine Pflanzen vorrätig.
Viele weitere Pflanzen, Samen und Zubehör kannst du im Online-Shop auf Amazon kaufen.

Herkunft und Lebensraum: Ostafrika: Kenia, Angola, Tansania, Uganda, Botswana, Malawi, Sambia, Mosambik, Simbabwe und Südafrika (KwaZulu-Natal, Limpopo, Mpumalanga). Schriftart aus Kenia, Mombasa.
Höhenbereich: 0-1650 Meter über dem Meeresspiegel.
Lebensraum und Ökologie: Akazien-Commiphora-Laubwald, bewaldetes Grasland und Flussufer, meist auf Sandböden, aber auch auf felsigen Substraten. Momordica boivinii ist eine Kletterpflanze, die in der Regel einzelne Matten über den anderen Pflanzen bildet, ohne eine größere Vegetationskomponente zu bilden. Die Früchte werden von Kamelen gefressen.

Beschreibung: Momordica boivinii ist eine Kletterpflanze mit 2-7,5 m langen, niedergeschlagenen oder duftenden Stängeln, die aus einem mehrjährigen, knollenförmigen Wurzelstock (Caudex) wächst. Die Stängel sind einjährig und krautig. Die Blätter sind in der Form variabel, ungelappt oder flach 3-5 lappig, mit sinuatischen Zähnen am Rand. Die Blüten sind gelb bis tief orange, eingeschlechtig an derselben Pflanze; männliche Blüten in Büscheln; weibliche Blüten einzeln. Die Früchte sind spindelförmig bis 10 cm lang, grün mit cremefarbenen Streifen, bei der Reife gelb und zwischen den Blüten eingeschnürt.
Ableitung des spezifischen Namens: Diese Art wurde nach L.H. Boivin (1808-1852) benannt, einem französischen Botaniker und Pflanzensammler in Ostafrika und auf den Inseln im Indischen Ozean. Seine Exemplare befinden sich im Pariser Herbarium. Dazu gehören die Art Momordica boivinii aus Mombasa (1848) und die Opilia umbellulata, die 1847 in Sansibar gesammelt wurde.
Wurzelstock (Kaukasus): Napiform, kugelförmig, meist unterirdisch, außer auf felsigen Substraten.
Stämme: Einjährige Stämme, krautig, kletternd oder schleppend, 2-7,5 m lang, unbehaart oder behaart.
Blätter: Stielartig,1,5-7,5 cm lang, 2-4,7 cm breit, im Umriss schmal bis sehr breit eiförmig, nicht gelappt oder mit 3-5 flachen dreieckigen Lappen, der Mittellappen am größten, kurz zugespitzt, spitz bis stumpf, spitz zulaufend, der seitliche kürzer, runder, am Grund tief herzförmig. Oberfläche etwas grob behaart, manchmal dicht behaart an der Unterseite. Rand mit Sinuatzähnen. Ranken einfach. Blattstiel 0,9 – 5 cm lang.
Blüten: Einhäusig (Männchen und Weibchen getrennt an derselben Pflanze).
Männliche Blüten: Kurz, brakteatisch, 1-8 blühende Trauben. Blütenstiele 1,1-10 cm lang, mit einem parallel zum Blattstiel verlaufenden, durch die Blattspreite verlaufenden Deckblatt, Deckblatt 3-8 mm lang, schmal lanzettlich bis linealisch. Blütenstiele 5-20 mm lang. Blüten: Blütenboden-Rohr 2-5 mm lang, Lappen 6-17 mm lang, spitzakuminiert, dunkel gefärbt. Hypanthium flach, 3-4,5 mm lang, Blütenblätter 13-15(-28) mm lang, 6-9 mm breit, orange-gelb oder hellorange, unterseits heller, am Grund dunkel. Staubblätter in 2 Büscheln.
Weibliche Blüten: Einzelständig oder gelegentlich 1-2 begleitende männliche Blüten in gemischtem Blütenstand; Blütenstiele 1,7-6,4 mm lang und Deckblatt 4-7 mm lang. Blütenstiel 2-6 mm lang; Fruchtknoten 4,5-12 mm lang, 1-15 mm Durchmesser, spindelförmig, gerippt, an den Rippen fein behaart; Blütenboden-Röhre 0,5 mm lang, Lappen 2-5 mm lang, schmal lanzettlich, grün. Blütenblätter 0,8-16 cm lang, verkehrt eiförmig gelb bis tief orange, außen heller.
Früchte: Fleischig, schmal spindelförmig, 2,5 – 10 cm lang, 4 – 9 mm breit, leicht gewinkelt oder gerippt, grün mit cremefarbenen Streifen, bei der Reife gelb bis rot, subglabrous bis dicht behaart 3-4-samig, zwischen den Samen etwas eingeengt und unregelmäßig gespalten. Der Fruchtstiel ist 1,8-11 cm lang.
Samen: 9-17 mm lang, 3-5 mm breit, 2-5 mm dick, ellipsoid, geschwungen, mit endständigen Traubenzuckeranhängen; Hoden glatt, dunkel gewölbt, sehr tief reliefartig.

Anbau und Vermehrung: Diese Pflanze kann während des aktiven Wachstums viel Wasser aufnehmen und sollte nur gegossen werden, wenn sie nicht in Vegetationsruhe ist. Im Winter etwas trocken halten. Diese Pflanze sollte im Gewächshaus bei Temperaturen über 12°C überwintern (Temperaturen unter 5° C vermeiden). Verwenden Sie eine sehr entwässernde, aber reichhaltige Erde und nicht zu viel Sonne. Fehler in der Kultur können unansehnliche Löcher in der Knolle verursachen.
Traditionelle Verwendung: Die Wurzeln wurden verwendet, um die Menstruation auszulösen.
Vermehrung: Kann durch Samen vermehrt werden.