Monanthes kaufen?

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Herkunft und Lebensraum: Monanthes polyphylla (subsp. polyphylla) ist auf den Kanarischen Inseln heimisch und wächst auf den Inseln Gran Canaria, Teneriffa und möglicherweise La Palma. Der Subsp. amydros ist auf der Insel Gomera und möglicherweise auf La Palma endemisch.
Er liegt zwischen 100 und 1500 Metern über dem Meeresspiegel, wird aber meist in relativ großen Höhen gefunden.
Lebensraum: In der Natur wächst er sehr lokal in Felsspalten auf schattigen Erdklippen und feuchten Felsen.

Beschreibung: Monanthes polyphylla (nach Mr. Haworth so genannt, weil sie nur eine Blüte auf einmal hat) ist eine bezaubernde büschelige Sukkulente, bis zu 12 cm hoch, mit winzigen, vielblättrigen Rosetten, die weiche, glänzende, dichte Büschel bilden, die im Juni zahlreiche kleine, purpurfarbene Blüten wie Sonnenschirme tragen. Sie war die erste bekannte der Gattung Monanthes und ist bis heute die attraktivste dieser Gattung.
Ähnliche Arten: Ähnlichkeiten mit der Monanthes subcrassicaulis und der Monanthes pallens var. silensis sind bemerkenswert.
Standort: Es handelt sich um eine reich verzweigte, mehrjährige Sukkulentenpflanze, die sich durch ihren ausgeprägt kriechenden Wuchs auszeichnet, der an schlanken, kriechenden Stängeln dichte Polster aus vielen fast gleich großen Rosetten bildet.
Stängel: Procumbent, drahtig, 1 bis 2 mm Durchmesser.
Rosetten: Minuskel, sehr dicht, halbkugelförmig bis kurz zylindrisch in Seitenansicht 6-14(-20) im Durchmesser, meist rosa-grau. In der Kultur verliert Monanthes polyphylla oft diesen charakteristischen Farbton und bleibt grün oder violett.
Die Blätter: Winzig, weich und saftig, schmal verkehrt eiförmig, zylindrisch oder keulenförmig, rund oder gestutzt und rosettenförmig zusammengedrängt, ganzrandig und hellgrün. Die Blattspreite ist 3-6 mm lang, 1-2 mm breit und etwa 1 mm dick. Unterseite oft mit wenigen kurzen Drüsenhaaren. Die Spitze ist dicht papillös.
Blütenstände (Trauben): Endständig, unverzweigt oder vom Grund her verzweigt. Blütenstiele dicht drüsig behaart, 10 bis 20 mm lang, meist 1 Blüte.
Blüht: Klein, sternförmig, violett, 4 bis 9 mm Durchmesser. Kelch dicht behaart. Blütenblätter 6 bis 9, schmal länglich, spitz oder spitz zulaufend 3,1-4,2 mm lang und 0,4-0,6 mm breit, kaum länger als die Kelchschuppen der Blüte. Die Blütenblätter sind am Rand drüsig behaart.
Blütezeit: Von Ende Mai bis Ende Juni.

Kultivierung und Vermehrung: Monanthes polyphylla ist eine der häufigsten Arten in der Kultur, die nur wenig Platz in der Sammlung einnimmt und nur wenig Aufmerksamkeit verlangt. Die einzige Forderung ist ein sehr schlechtes Substrat, wenig Wasser und ein Platz im mittleren Schatten. Die einzigen Dinge, die diese Pflanze abtöten können, sind kalte, heiße Wüstensonne und Überwässerung. Die Blüten sind juwelenartig, aber nicht oft zu sehen, besonders wenn die Pflanze im Schatten wächst, wo sie am besten zu funktionieren scheint. Trotzdem ist es angebracht, für angemessene Wachstumsbedingungen zu sorgen, um eine kompakte Pflanze mit vielen Blüten zu erhalten.
Wachstumsrate: Beginnt langsam zu wachsen, macht sich aber gut in der Kultur.
Belichtung: Geeignet für helle Situationen im Mittelschatten oder unter gefilterter Sonne. Sie werden oft unter der Bank im Schattenhaus zusammen mit schattentoleranten Haworthien gezüchtet, aber wenn sie zu dunkel gehalten werden, können sie übermäßig üppig und grün werden und durch Überwässerung zur Fäulnis neigen. Starkes, aber gefiltertes Licht fördert die Blüte, aber sie leiden wahrscheinlich unter Sonnenbrand und sterben oft ab, wenn sie während der heißesten Tageszeit im Sommer zu viel direktem Sonnenlicht ausgesetzt sind. Vermeiden Sie im Sommer die Mittagssonne!
Böden: Verwenden Sie einen offenen und frei entwässernden Mineralkompost mit wenig organischer Substanz (Torf, Humus), der die Wurzeln atmen lässt (da er fäulnisanfällig ist). Im Freien ist ein gut dränierender felsiger oder sandiger Boden ideal.
Umtopfen: Alle 2 oder 3 Jahre umtopfen, um die Gesundheit der Pflanze zu bewerten und einen größeren Wuchsraum zu schaffen, wobei darauf geachtet wird, dass die empfindlichen Wurzeln nicht beschädigt werden.
Gießen: Sie mag die Winterruhe und sollte in den Wintermonaten trocken gehalten werden. Ab dem frühen Frühjahr beginnt die Pflanze zu wachsen und die Bewässerung sollte schrittweise bis zum späten Frühjahr, wenn die Pflanze voll entwickelt sein sollte, erhöht werden. Gießen Sie regelmäßig während des aestivalischen Wachstumszyklus, solange der Pflanztopf ablaufen kann und nicht in einer Schale mit Wasser steht (diese Pflanze braucht viel Wasser), aber es muss vermieden werden, die Körper dieser Pflanzen zu befeuchten, während sie im Sonnenlicht stehen. Eine nasse Pflanze im Sonnenlicht kann Sonnenbrand verursachen, der zu Narben oder sogar Pilzinfektionen und zum Tod führen kann. Ab dem Spätsommer sollte die Bewässerung reduziert werden, um die Pflanze in einen Zustand der Halbschlafphase zu zwingen, im Herbst sollte man wieder in das Winter-Gießregime übergehen. Im Winter trocken halten mit reichlich Luftstrom (aber für die Freilandkultur ist sie auch etwas resistent gegen Nässe, wenn sie in sehr dränierenden Substraten angebaut wird). In der Ruhezeit keine hohe Luftfeuchtigkeit!! Vorsicht bei der Bewässerung, da sie bei zu viel Wasser und Schatten zum Aufquellen und unordentlichen Wuchsverhalten neigen.
Düngung: Im Sommer während der Vegetationsperiode mit einem kaliumreichen Dünger füttern, der auf ein Viertel der Potenz verdünnt ist und in die Gießkanne zur Ausbringung gemischt wird.
Widerstandsfähigkeit: Monanthes sind nicht frostbeständig. Im Winter bei 5-10° C trocken halten, verträgt aber bei trockener Lagerung vor und während der Kälte sporadisch leichten Frost. Töpfe können in den Sommermonaten ins Freie gestellt werden, müssen aber im Winter ins Haus gebracht werden. USDA-Zonen 9-11
Verwendet: Sie ist eine ausgezeichnete Pflanze für den Containeranbau. Sie sieht immer gut aus und bleibt klein. In einem kalten Gewächshaus und Rahmen sieht sie gut aus. Sie macht sich auch gut im Freien in Steingärten und auf Terrassen. Die langsam kriechenden Stängel gruppieren sich frei zu Matten als kleinflächiger Bodendecker. Monanthes ist auch eine ausgezeichnete Topf-Fensterbank-Pflanze.
Schädlinge und Krankheiten: Sie mag für eine Vielzahl von Insekten attraktiv sein, aber Pflanzen in gutem Zustand sollten nahezu schädlingsfrei sein, besonders wenn sie in einer mineralischen Topfmischung mit guter Belichtung und Belüftung angebaut werden. Trotzdem sollte man sorgfältig auf eine deutliche Verschlechterung der Gesundheit achten. Dies kann ein Anzeichen für ein Schädlingsproblem sein, das schnell bekämpft werden sollte, um Narbenbildung, Verkümmerung und sogar Tod zu verhindern.
– Rote Spinnen: Rote Spinnen können durch Gießen oder Vernebeln der Pflanzen von oben effektiv aufgerieben werden.
– Mehlige Wanzen: Mehlige Wanzen entwickeln sich gelegentlich aus der Luft in den neuen Wuchs zwischen den Blättern mit entstellendem Ergebnis, aber die schlimmsten Arten entwickeln sich unterirdisch an den Wurzeln und sind außer durch ihre Wirkung unsichtbar. Beseitigen Sie den Mehlwanzenbefall, indem Sie die Käfer mit in Alkohol getauchten Wattestäbchen abtupfen oder die sukkulenten Wurzeln in einem systemischen Insektizid tränken.
– Schuppen: Schuppen sind selten ein Problem.
– Fäulnis: Diese Art ist relativ einfach und kulant, leidet selten an kryptogamischen Krankheiten, wird aber gelegentlich von Helminthosporium, Pythium und Fusarium befallen, wenn sie zu feucht gehalten wird. Fäulnis: Bei Monanthes ist es nur ein kleines Problem, wenn die Pflanzen richtig gegossen und “gelüftet” werden. Wenn sie es nicht sind, helfen Fungizide nicht so viel.
Vermehrung: Die Vermehrung ist einfach, entweder durch Rosettenstecklinge oder Samen. Das Saatgut keimt in 14-21 Tagen bei 21°C. Aussaat in einem gut dränierten Medium.

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