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Herkunft und Lebensraum: Sie ist schmal endemisch und kommt aus der Nähe der Mündung des Oranjeflusses in Namibia und in der nördlichen Kapprovinz, Südafrika, vor.
Höhe: Bis zu 1100 m
Hbitat und Ökologie: Sie wachsen einzeln, offen in trockenen Sand- oder Felsböden zusammen mit einer spärlichen verstreuten xerophytischen Vegetation. Sie haben die meiste Zeit des Jahres keine Blätter und produzieren nur nach wichtigen Nebeln oder ausreichendem Regen Blätter.

Beschreibung: Es handelt sich um einen mehrjährigen, relativ großen, halbaufrechten oder aufrechten, sukkulenten Strauch, der 10-40(-70) cm hoch ist. Dies ist eine winterharte Art.
Stängel: Kurz mit wenigen Stacheln, verzweigt sich knapp über dem Boden. Zweige weniger als 10 cm breit, grau bis graugelb, mit wachsartiger, durchscheinender Rinde bedeckt.
Wurzeln: Nicht geschwollen.
Die Blätter: Ganz, aber variabel geformt, eiförmig bis kugelförmig, Ränder gelappt und variabel eingeschnitten, weniger als die Hälfte bis zur Mittelrippe 7-18 mm lang, 6-13 mm breit. Dimorphe (zwei Formen) Blätter charakterisieren die Gattung, wobei die Blätter entweder lang oder kurz gepellt sind. Die langen Blattstiele kommen einzeln vor und bleiben als stumpfe oder scharfe Stacheln, die kurzen kommen einzeln oder in Gruppen von 2-7 in den Achseln der langen Stacheln als stumpfe Stiele vor.
Stacheln: Graubraun.
Blüten: 1-3 stumpfe Stiele in den Achsen der Stacheln, mit oder in verschiedenen Gelbtönen, 3 cm Durchmesser; 5-mehrblättrig mit freien Kelchblättern und Blütenblättern, Blütenblätter 14-17 mm lang (selten bis zu 2 cm lang). Sie hat 15 Staubblätter, 5 mit langen Fäden und 10 mit kürzeren Fäden. Die Kelchblätter sind kahl.

Anbau und Vermehrung: Sarcocaulon flavescens ist eine dekorative Pflanze, die den Ruf hat, in der Kultur schwer zu pflegen, aber es ist eine relativ leicht zu kultivierende Art, sehr geeignet für Bonsai. Die samengewachsenen Pflanzen gedeihen und blühen in der Kultivierung reichlich, während importierte Exemplare nur selten ein umfangreiches neues Wurzelsystem bilden und sporadisch blühen, aber viele Jahre überleben.
Belichtung: Sie benötigen im vollen Wachstum direktes Sonnenlicht, während eine gefilterte Belichtung am besten in der heißesten Sommerperiode ist, wenn die Pflanzen in die Ruhephase eintreten. Sie wachsen immer am besten in Positionen, in denen sie lange Zeit starkem Sonnenlicht ausgesetzt sind.
Gießen: Sie müssen regelmäßig alle 6 bis 10 Tage gegossen werden, während sie aktiv wachsen und Blätter produzieren, gelegentlich während der Ruhephase. In der Kultur scheint es am besten, die Pflanzen nicht in die Ruhephase gehen zu lassen und ganzjährig zu gießen. Dennoch scheinen die Sarkokulone auch am Standort opportunistisch zu sein und auf Niederschlagsereignisse zu reagieren, wenn sie auftreten. Sobald das Laub anfängt zu vergilben oder zu verwelken, sollte Wasser zurückgehalten werden. Es ist sehr wichtig, dass um die Kulturpflanzen viel freie Luftzirkulation vorhanden ist und dass sie nicht überwässert werden.
Boden: Das ideale Kultursubstrat ist sehr entwässernd mit mindestens 75% Bimsstein und Lavasplitt.
Vermehrung: Alle Sarcocaulon-Arten werden gerne aus Samen gezogen. Die Aussaat sollte knapp unter der Bodenoberfläche, in großen Pflanzschalen oder Plastiktöpfen erfolgen. Sie sollten im Alter von etwa zwei Jahren in einzelne Container ausgepflanzt werden. Die gefährlichste Zeit für Sämlinge ist der Sommer. Sie müssen in der Ruhephase trocken gehalten werden, aber gleichzeitig hält ihr Stamm nicht der ständigen Trockenheit stand. Die Sämlinge passen sich dem Klima, in dem sie wachsen, an und entwickeln ein kräftiges Wurzelsystem.