Namibia kaufen?

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Herkunft und Lebensraum: Südliche Namib-Wüste (Südwestafrika).

Beschreibung: Namibia ponderosa ist eine mehrjährige, kissenbildende Sukkulente mit sehr dicken, weichen Blättern. Die Kissen sind bis zu 20 cm breit und 10 cm hoch.
Die Blätter: Rundlich bis bootsförmig, bis 3 cm lang und 1,4-2 cm breit und dick, sehr fett, weich, weißlich, blaugrau oder graugrün mit deutlichen dunklen Punkten, Oberflächen mit kleinen, haarähnlichen Papillen bedeckt. Kiele scharf, mit mehr oder weniger deutlichen Punkten bedeckt, die in bestimmten Reihen an den Rändern und am Kiel stehen.
Blüten: 3-5 cm im Durchmesser. Blütenblätter hellrosa.

Anbau und Vermehrung: Namibia ponderosa hat keine klare Keimruhe und ist im Frühjahr und Herbst am aktivsten, aber bei günstigen Wachstumsbedingungen hält sie auch über den Winter und braucht keine besondere Pflege. Namibia ponderosa scheint im Winter eine ziemlich trockene Ruhezeit zu bevorzugen, wächst aber immer dann, wenn sie gegossen wird. In sehr trockenen, warmen Regionen bilden diese Sukkulenten sehr beeindruckende Bodendecker im Freien.
Wachstumsrate: Sie ist kräftig und schnell wachsend, bildet schnell Seitentriebe und niedrige Matten.
Der Boden: Benötigt eine gute Drainage, da er zu Wurzelfäule neigt. Sie kann im Freien in sonnigen, trockenen Felsspalten wachsen (Schutz vor Nässe im Winter erforderlich). Sie kann auch im alpinen Haus, in armen, drainierten Böden kultiviert werden.
Düngung: Füttern Sie sie einmal während der Wachstumssaison mit einem speziell für Kaktus-Sukkulenten (stickstoffarm) formulierten Dünger, der alle Mikronährstoffe und Spurenelemente in der auf dem Etikett empfohlenen Stärke auf ½ verdünnt enthält. Sie gedeiht auf schlechten Böden und benötigt nur eine begrenzte Menge an Dünger, um zu verhindern, dass die Pflanzen eine übermäßige Vegetation entwickeln, die leicht von Pilzkrankheiten befallen werden kann.
Gießen: Sie sind überhaupt nicht empfindlich und können das ganze Jahr über Wasser aufnehmen. Gießen Sie nur minimal im Winter und Sommer, nur wenn die Pflanze zu schrumpfen beginnt, gießen Sie reichlicher, wenn sie im Frühjahr und Herbst wachsen, aber lassen Sie den Boden zwischen den Einweichungen austrocknen. Ein gelegentliches Einweichen im Sommer ist ratsam. Wenn die Pflanze in einem Topf wächst, wird eine Bodengießung durch Eintauchen des Topfes empfohlen. Es muss eine sehr trockene Atmosphäre haben.
Licht: Im Winter braucht sie eine helle, sonnige oder leicht schattige Belichtung, im Sommer aber kühl und teilweise schattig bleiben.
Widerstandsfähigkeit: Sie bevorzugt eine sehr helle Lage und benötigt eine Mindesttemperatur von 5°C, kann aber im Winter kühl bis kalt und trocken sein. Je früher im Jahr sie gepflanzt werden, desto besser sind die Überlebenschancen im Winter. Das gilt für viele der Mesembryanthemaceae.
Verwendung: Es ist eine ausgezeichnete Pflanze für den Kübelanbau. Sie sieht immer gut aus und bleibt klein. Sie sieht gut aus in einem kalten Gewächshaus und Rahmen oder draußen in einem Steingarten.
Schädlinge und Krankheiten: Namibia ponderosa mag für eine Vielzahl von Insekten attraktiv sein, aber Pflanzen in gutem Zustand sollten nahezu schädlingsfrei sein, besonders wenn sie in einer mineralischen Topfmischung mit guter Belichtung und Belüftung angebaut werden. Trotzdem gibt es einige Schädlinge, auf die man achten muss:
– Rote Spinnen: Sie können durch tägliches Beschlagen der empfindlichen Pflanzen effektiv aufgerieben werden.
– Mehlige Wanzen: Gelegentlich entwickeln sie sich aus der Luft zu neuen Blättern und Blüten mit entstellenden Ergebnissen, aber die schlimmsten Arten entwickeln sich unterirdisch an den Wurzeln und sind außer durch ihre Wirkung unsichtbar.
– Sciara-Fliegen: sie sind eines der größten Probleme für die Sämlinge. Es ist eine gute Praxis, die Sämlinge mit einer Schicht von Kies zu mulchen, was die Fliegen stark abschreckt.
– Schuppen, Thripse und Blattläuse: sie sind selten ein Problem.
Es ist ratsam, Ihre gesamte Sammlung zweimal im Jahr, im Frühjahr und im Herbst, mit einem systemischen Insektizid zu behandeln.
– Fäulnis: Bei Mesembs ist es nur ein kleines Problem, wenn die Pflanzen richtig gegossen und “gelüftet” werden. Ist dies nicht der Fall, helfen Fungizide nicht so viel.
Vermehrung: Es ist sehr schnell und einfach, mit Saatgut oder Stecklingen zu beginnen. Die Samen keimen im Frühjahr bei 21°C in 7-14 Tagen. Um einen Schnitt zu machen, drehen Sie einen Ast mit mindestens einem Teil der Wurzeln ab und lassen Sie ihn einige Tage austrocknen, legen Sie ihn auf den Boden und stecken Sie das Stielende teilweise in die Erde. Versuchen Sie, den Schnitt etwas aufrecht zu halten, damit die Wurzeln nach unten wachsen können.