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Herkunft und Lebensraum: Nolina longifolia kommt in Mexiko in den Staaten Oaxaca und Puebla vor. Art aus San Jose del Oro.
Höhenlage: 800 bis 900 Meter über dem Meeresspiegel.
Habitat und Ökologie: Wächst in offenen, jahreszeitlich trockenen Wäldern. Er ist mit Dasylirion-Arten vergesellschaftet.

Beschreibung: Nolina longifolia ist eine verholzte, langsam wachsende Pflanze, die mit der Zeit baumförmig wird und an ihren 1 bis 3 m hohen Stämmen eine kuriose, massive Basis entwickelt. Sie produziert lange, biegsame Blätter, die fast bis zum Boden hängen. Sie ist in Baumschulen nicht annähernd so beliebt wie ihre Cousine Beaucarnea recurvata. Der Hauptunterschied besteht in der dicken, korkigen und tief zerklüfteten Rinde und in den 50 bis 250 cm langen und 10-30 mm breiten Blättern.
Ableitung des spezifischen Namens: “longifolia” lateinisch für “mit langen Blättern”.
Stängel: Die jungen Pflanzen sind einstämmig und haben einen knolligen Grund, der sich bereits im frühen Sämlingsstadium zu verdicken beginnt und bald einen ordentlichen, festen, abgerundeten Caudex bildet, und die kleinen Pflanzen werden durch kontraktile Wurzeln in den Untergrund gezogen. Reife Exemplare produzieren einen kräftigen Caudex von bis zu 3 Metern Durchmesser, der meist oberirdisch liegt, mit einem oder mehreren verzweigten Stämmen von 1 bis 3 Metern Höhe.
Die Blätter: Weichgrün, hängend, 50 bis 250 cm lang und 10-30 mm breit. Die Blätter sind fein gesägt.
Blütenstand: Unregelmäßig verzweigt, 1 bis 2 m hoch.
Blüht: Weiß, 1,5 mm lang und im Durchmesser.
Frucht (Kapseln): 8 bis 12 mm lang.
Samen: 3-4 mm im Durchmesser.
Ähnliche Arten: N. longifolia ist ähnlich und wird oft mit Nolina parviflora synonymisiert, aber N. parviflora hat etwas längere Hüllblätter (bis 50 cm). Andererseits sind die Blätter von N. parviflora aufrechter, während die Blätter von N. longifolia gewölbt, breiter und sehr lang sind und die Pflanzen, wenn sie einen Stamm bilden, bis zum Boden weinen. Die meisten Autoren glauben jedoch, dass diese Beweise nicht ausreichen, um N. parviflora und N. longifolia als eigenständige Arten zu erhalten. Wahrscheinlicher ist, dass es sich um ein und dieselbe Art handelt.

Kultivierung und Vermehrung: Nolina longifoliais ist selten zu sehen, kann aber eine attraktive Pflanze in einer Gruppe sein. Sie ist resistent gegen Temperaturen von -8 ° C. Sie wird als Zierpflanze verwendet, ähnlich wie Beaucarnea recurvata (Pony-Schwanzpalmen), sie gehört zu den am leichtesten zu ziehenden “Palmen”, die drinnen als Zimmerpflanze, und draußen als Zierpflanze in Gärten mit gemäßigtem Klima wachsen. Die Pflanzen sind sehr langsam wachsend, also erwarten Sie keine großen Wachstumsschübe von Jahr zu Jahr, aber wenn sie älter wird, bildet sie einen Stamm und einen geschwollenen Grund wie eine Pferdeschwanzpalme. Sie sind sehr trockenheitstolerant, geben ihnen viel Sonne bis hin zu leichtem Schatten, gut drainierte Bodenmischung und gießen im Sommer tief, aber selten und düngen sie nur einmal in dieser Zeit. In den Wintermonaten werden die Pflanzen nur so viel gegossen, dass das Laub nicht welkt. Überwässerung ist die häufigste Ausfallursache beim Anbau dieser Pflanzen. Sie sind ziemlich resistent gegen Fäulnis, wenn alle anderen Bedingungen gut sind. Im Innenbereich werden sie oft in flachen Töpfen angebaut, wobei ein Büschel grüner Blätter aus einem knolligen Stängel austritt, der aus dem Boden auszubrechen scheint. Es ist eine Pflanze für Leute, die nicht viel Arbeit mit der Pflege ihrer Pflanzen haben wollen, da sie bei Vernachlässigung zu gedeihen scheint, und drinnen sind sie in der Größe überschaubar, wenn sie in einem kleinen Topf gehalten werden, aber eine gute Menge an direktem Sonnenlicht durch das Fenster benötigen. Die Pflanze ist ziemlich winterhart und verträgt sogar Frost (-8 C).
Die Pflege: Entfernen Sie ältere Blätter, die anfangen, gelb oder braun zu werden, und schneiden Sie den verbrauchten Blütenstiel ab. Die Blattspitzen neigen dazu, im Haus zu trocknen und braun zu werden, deshalb sollte man sie im Sommer möglichst draußen aufstellen.
Schädlinge und Krankheiten: Wanzen, Wollläuse und Milben sind in der Regel kein Problem, sollten sie jedoch auftreten, sprühen Sie die Zimmerpflanze einfach zweimal täglich mit einer Seifenwassermischung ab, bis sie verschwunden sind.
Vermehrung: Die Aussaat erfolgt im Frühjahr und keimt bei ca. 20° C.
Verwendung: Sie wird oft als Solitärpflanze in Containern, in der Nähe von Terrassen oder in Steingärten wegen ihrer unregelmäßigen Kontur oder Silhouette oder als spektakuläre Gruppenpflanzung verwendet. Sie eignet sich auch für den Anbau in Innenräumen.