Othonna kaufen?

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Herkunft und Lebensraum: Kleine Karoo und auch nicht sehr weit von der Küste im Ostkap bis etwa Uitenhage. Die Art ist in Algerien und Tunesien eingebürgert.
Höhenlage: 20 – 1220 Meter über dem Meeresspiegel.
Lebensraum und Ökologie: Der Lebensraum sind trockene, felsige Ebenen.

Beschreibung: Othonna capensis (Essiggurke), von den Floristen fast immer Othonna crassifolia genannt, ist ein mehrjähriges, sukkulentes Kraut, das zum Boden hin etwas verholzt ist. Die Pflanze verzweigt sich frei und sieht wie eine grüne Version von Senecio serpens aus, aber die Blätter (die im Durchschnitt etwa 1-2 cm groß sind) sind gurkengurkenförmig, schlank, zylindrisch graugrün. Wenn die Pflanze gestresst ist, färben sich die Blätter gelb, lavendelfarben und rot. Auch die sich bei wenig Licht schließenden Blüten sind senecio-ähnlich, da sie gänseblümchenförmig sind, an der Spitze der schlanken Stängel gelb und erscheinen im Frühjahr bis zum Herbst und manchmal das ganze Jahr über. Die Blüten gehen aus kleinen, violettfarbenen, erbsenförmigen Knospen hervor und bleiben nach der Blüte als kleine, weiße Puffs bestehen. Während das Laub nur 5-8 cm hoch ist, erheben sich die Blüten an kurzen Stielen nicht mehr als 2-5 cm über die Blätter. Othonna capensis ist im allgemeinen Gartenbau als niedrig wachsende Art sehr beliebt geworden, die allen Anforderungen an eine perfekte Bodendecke gerecht wird und sich bis ca. 30-40 cm Breite ausbreitet. Sie bildet eine dicke Matte aus sukkulenten Blättern und wächst sehr schnell.
Stängel: Kriechend oder hängend, verzweigt, schlank, violett, kahl, kahl, stark verzweigt, zum Grund hin etwas verholzt, manchmal an den Knoten wurzelnd.
Die Blätter: Am Stängel entlang oder in Wirteln am Grund der Blütenstände verstreut, kahl bis auf Haarbüschel am Grund, apetiolisch, saftig, hell- bis bläulichgrün, an der Spitze rötlich, eiförmig, verkehrt eiförmig-zylindrisch, ganz, spitz, (7)-10-20-(25) mm lang, bis 15 mm breit, leicht gefurcht, Spitze knorpelartig. In Situationen, in denen die Pflanzen helles, direktes Sonnenlicht erhalten, färben sich die Blätter in einen schönen Violett-Ton.
Blütenstände: Körbchen strahlenförmig, einzeln oder paarweise am Ende der Stängel. Deckblätter (Phyllarien ) 8-9, eiförmig-elliptisch bis länglich, 4-6 mm lang. Strahlenblüten ca. 10-15. Ligula gelb, 3,5-8 mm lang. Die langen Strahlenblüten neigen mit zunehmendem Alter der Blüten zum Zurückrollen.
Blütezeit: Diese winzige Pflanze blüht praktisch überreichlich, hauptsächlich von Frühjahr bis Herbst in den gemäßigten Zonen, in den wärmeren Klimazonen jedoch meist von Herbst bis Frühjahr. Die Blüten öffnen sich nur bei starkem Licht und schließen sich bei bedecktem Himmel oder wenn die Sonne nicht direkt auf sie scheint, in einer wilden Haltung.
Früchte (Achänen): Kahl oder behaart.

Anbau und Vermehrung: Die kleinen Gurken wachsen als Bodendecker und bilden eine sehr dekorative, blassgrüne Färbung, die Blüten öffnen sich nur in der Sonne, aber zu fast jeder Jahreszeit hat jeder Trieb einen Blütenstiel am Ende. Es ist eine tolle kleine Pflanze entlang eines trockenen Beetes, in einem Kübel oder zusammen mit anderen Sukkulenten in einem gut entwässerten Steingarten gestreut. Als teppichbildende Kletterpflanze ist sie sehr nützlich als Bodenbindemittel, besonders in ungeschützten, zu Bodenerosion neigenden Bereichen. Die “Kleinen Pickles” ist eine der besten Sukkulenten für einen Hängekorb und eignet sich auch für Dachbegrünungen. Ähnlich wie die Sukkulente Senecios, der sie ähnelt, liebt Othonna capensis Wärme, regelmäßiges Wasser, helles Licht und eine trockene Ruhe im Sommer.
Boden: Er benötigt einen sehr frei entwässernden, angereicherten Boden, leicht sauer bis leicht alkalisch, ist aber sehr tolerant gegenüber schlechten Böden, am besten in einem Hochbeet, entlang einer Felswand oder in einem Container, wenn die Bodenentwässerung nicht großartig ist.
Bewässerung: Sie benötigt mäßiges Wasser von Frühjahr bis Herbst, im Winter eher trocken halten, sonst können die Pflanzen an der Basis verfaulen. Aber sie passt sich an verschiedene Wachstumsbedingungen an, von extremer Hitze und Trockenheit bis hin zu hoher Feuchtigkeit, da sie ein geringes Fäulnispotential hat. In heißen Klimazonen ist eine trockene Ruhezeit im Sommer vorzuziehen. Im Freiland entlang der Küste wächst sie zusammen mit anderen Sukkulenten in selten bewässerten Beeten.
Exposition: Sie scheint gut in voller Sonne zu gedeihen und verträgt Küstenbedingungen, gedeiht aber auch in halbschattigen Lagen.
Frost-Toleranz: Gilt als winterhart bis -12° C und manche sagen, sie sei tolerant gegenüber der USDA-Zone 5 (kälteste Zone, in der sie winterhart ist). Im Freien wird sie besser widerstehen, wenn sie vor dem Winterregen geschützt ist, da die Feuchtigkeit und die niedrigen Temperaturen sie empfindlicher gegen Fäulnis machen. Pflanzen in Containern erlitten jedoch große Blattverluste.
Wind- und Salztoleranz: Verträgt gut hohen Wind und Salzwind in zweiter Linie.
Pflege: Die Blütenstiele müssen entfernt werden, um ein ordentliches Aussehen zu erhalten. Diese Arten neigen dazu, etwas langbeinig zu werden, was vor allem bei der Kultur als Topfpflanze ein Problem darstellt, so dass oft ein jährlicher Rückschnitt notwendig ist.
Vermehrung: Kleine Pickles lassen sich leicht durch das Einpflanzen von Stammstücken vermehren und tun dies am besten. Machen Sie Stecklinge im späten Frühjahr bis zum Sommer, nehmen Sie einfach einen Schnitt der Pflanze, lassen Sie sie 1 Woche trocknen und stecken Sie sie in die Erde (am besten trockene, lockere, extrem gut drainierende Erde).