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Herkunft und Lebensraum: Oxalis triangularis ist in Südamerika (Argentinien, Bolivien, Brasilien, Paraguay, Peru?) heimisch. Eingeführt in Florida und Louisiana.
Höhenunterschied: 5 bis 600 Meter
Lebensraum und Ökologie: Er wächst natürlich zwischen Felsen in der Nähe von Bächen, aber er lässt sich leicht an gestörten Standorten, am Rande von Waldresten und in der Nähe von Gärten in subtropischen und warmgemäßigten Gebieten einbürgern.

Beschreibung: Oxalis triangularis, allgemein “Liebespflanze” oder “Purpurkleeblatt” genannt, ist eine essbare, mehrjährige, akauleszierende Pflanze, die aus schuppenförmigen Rhizomen entsteht und bis 20 cm hoch wird. Sie wird besonders wegen ihrer violetten, dreieckigen Blättchen geschätzt, die sich nachts schließen. O. triangularis lässt sich nach morphologischen Merkmalen in 2 Unterarten unterteilen, die über weite Teile ihres Verbreitungsgebietes eng miteinander verwandt sind: Subsp. triangularis und Subsp. papilionacea. Die Unterschiede sind jedoch minimal und es scheint wahrscheinlich, dass nur eine einzige evolutionäre Einheit existiert. Formen von O. triangularis werden manchmal als “atropurpurea” erkannt, aber dies ist offenbar ein gartenbaulicher Name.
Rhizom: Kurz, verzweigt, bis zu 5 cm lang und 15 mm breit, mit verdickten, überlappenden Schuppen bedeckt und saftig, manchmal mit einer Ansammlung von Bulbillen an der Rhizombasis, selten ohne Blätter; Rhizom- und Bulbillenschuppen (1-)3-nervig, drüsig am Rand.
Die Blätter: Alle Fiederblättchen 3, dreieckig bis verkehrt eiförmig-dreieckig, (20-)30-50(-60) mm, ca. 1/10 der Länge nach oder an der Spitze nur eingekerbt, Lappen an der Spitze gestutzt bis leicht konvex, beidseitig dunkelviolett gefärbt, gewöhnlich mit hellvioletten Flecken adaxial, von der Mittelvene ausstrahlend, Oxalatablagerungen fehlen oder sind als kurze, fadenförmige, beidseitig der Kerbe verlaufende Randlinien, Blattstiele 12-20 cm. Die Blätter von O. triangularis bewegen sich in Abhängigkeit von der Lichtintensität, öffnen sich bei hohem Umgebungslicht (am Tag) und schließen sich bei geringem Licht (in der Nacht). Diese Bewegung ist nicht auf das Wachstum zurückzuführen, sondern wird durch Veränderungen des Turgordrucks in den Zellen an der Basis des Blattes angetrieben. Es ist ein Beispiel für Photonastie.
Blütenstand (doldenförmige Cymes): (1-)2-5(-9) blühend, heterostylos. Blütezeit 15-35 cm.
Blüht. Hermaphrodit (mit männlichen und weiblichen Organen) von Insekten bestäubt. Kelchblätter mit einem Paar orangefarbener Knollen. Blütenblätter 15-22 mm, weiß bis rosa oder hellviolett.
Blütezeit: Sie blüht von April bis Mai, gelegentlich bis September.
Früchte (Kapseln): Eiförmig-ellipsoid, 12-18 mm.

Anbau und Vermehrung: Oxalis triangularis, wird typischerweise als Zimmerpflanze angebaut, kann aber auch im Freien in warmen Gebieten, vorzugsweise im leichten Schatten, angebaut werden.
Boden: Sie wächst auf leichten (sandigen) und mittleren (lehmigen), aber gut drainierten Böden. Sie ist sowohl für saure, neutrale als auch basische (alkalische) Böden geeignet. Sie passt sich sowohl in trockenen als auch in feuchten Böden an. Topfpflanzen brauchen durchschnittliche Blumenerde mit guter Drainage.
Feuchtigkeitsanforderungen: Während der aktiven Vegetationsperiode regelmäßig gießen, aber die Oberflächenerde zwischen den Bewässerungen austrocknen lassen.
Belichtung: Sie kann im Halbschatten (heller Wald) oder ohne Schatten wachsen.
Widerstandsfähigkeit: Sie ist frosthart (USDA-Klimazonen 8a-11). In Innenräumen benötigt sie eine kühle Innentemperatur von etwa 15 Grad Celsius. Sie kann höhere Innentemperaturen vertragen, geht aber vorzeitig in die Ruhephase über und/oder beginnt ein “müdes” Aussehen anzunehmen, wenn die Temperaturen für längere Zeit über 27 Grad Celsius steigen.
Windtoleranz: Die Pflanze verträgt starke Winde, aber nicht die Exposition im Meer.
Die Pflege: Reife Pflanzen werden alle 3-5 Jahre im Frühsommer oder während der Ruhezeit auf den Boden zurückgeschnitten. Junge Pflanzen werden jedes Jahr im Frühsommer oder während der Ruhezeit bis zur Reife auf den Boden zurückgeschnitten.
Essbare Anwendungen: Die Blätter haben einen angenehmen sauren Geschmack und können roh oder gekocht gegessen werden. Sie sind eine angenehme und dekorative Ergänzung für die Salatschüssel. Die meisten Kinder lieben es wirklich, die Blumen roh zu essen. Die Wurzel ist saftig mit einem angenehm süßlich-milden Geschmack und kann roh oder gekocht gegessen werden. Die Blätter enthalten Oxalsäure, die ihnen ihren scharfen Geschmack verleiht. In kleinen Mengen völlig in Ordnung, die Blätter sollten nicht in großen Mengen gegessen werden, da Oxalsäure die Kalziumzufuhr des Körpers binden kann, was zu einem Nährstoffmangel führen kann. Die Menge an Oxalsäure wird beim Kochen der Blätter reduziert. Menschen mit einer Neigung zu Rheuma, Arthritis, Gicht, Nierensteinen oder Übersäuerung sollten besonders vorsichtig sein, wenn sie diese Pflanze in ihre Ernährung aufnehmen, da sie ihren Zustand verschlimmern kann.
Schädlinge und Krankheiten. Blattpilzflecken, Echter Mehltau, Rost und Samenschmutz sind die häufigsten Probleme, aber achten Sie auch auf Spinnmilben und Miniermotten.
Vermehrung: Frische Samen aussäen oder Rhizome teilen. Oxalis triangularis sind Pflanzen, die aus Zwiebeln wachsen, und ihre Vermehrung erfolgt durch Teilung der Zwiebeln. Wie andere Zwiebeln auch, durchlaufen die Oxalis regelmäßig eine Ruhephase; am Ende dieser Zeit können die Zwiebeln ausgegraben, die Seitenzwiebeln abgeschnitten und in geeigneten Boden umgepflanzt werden, wo sie zu neuen Pflanzen heranwachsen.