Petopentia kaufen?

Leider haben wir aktuell keine Pflanzen vorrätig.
Viele weitere Pflanzen, Samen und Zubehör kannst du im Online-Shop auf Amazon kaufen.

Herkunft und Lebensraum: Ostkap, Kwazulu-Natal, Mpumalanga Republik Südafrica.
Höhe: 50-700 Meter über dem Meeresspiegel.
Habitat: Petopentia natalensis wächst hauptsächlich entlang der Küste.

Beschreibung: Petopentia natalensis ist eine Liane (mehrjährige Kletterpflanze) mit einem knollenförmigen Wurzelstock, der oft epigeal (oberirdisch) und in Segmente eingeengt ist. Dies ist die einzige Art der monotypischen Gattung Petopentia (Anagramm des Gattungsnamens Pentopetia, wo das Taxon früher klassifiziert wurde).
Knollenförmige Wurzel: Kugelförmig, groß, bis 40 cm Durchmesser (oder mehr?), manchmal mehrere in einer Reihe aufgereiht, Rinde rotbraun, fein zerklüftet.
Stängel: Sich windend, bis 15 m hoch kletternd, kahl, mit weißem Latex, verholzt, oft rötlich oder mit rotbrauner Verruculose, wachsartige Rinde.
Blätter: Glatt und glänzend, ledrig, auf der Unterseite deutlich purpurrot, 8-13 cm lang, 2-4 cm breit, breit eiförmig, am Grund rundlich bis herzförmig, mit ausgeprägter purpurroter Mittelrippe und 1-5 cm langem Blattstiel.
Blüten: Etwa 3 cm im Durchmesser, Blumenkronen rotieren und sind grünlich gelb mit grün bis bräunlich-violetten, schmal dreieckigen Blumenkronenlappen mit spitzen Spitzen und ziemlich dicker Textur mit einem einzigen aufrechten fadenförmigen Koronaanhängsel am Grund. Das kegelförmige Gynoceum ist oberhalb der Blumenkrone ausgetreten. Wie für die Unterfamilie Periplocoideae typisch, ist der Pollen körnig und nicht in Pollinien.
Bemerkung: Die im Handel erhältlichen Kaukasusformen mit den Bezeichnungen Fockea tugelensis und Fockea natalensis haben sich nicht als diese Art erwiesen, sondern sind eigentlich Petopentia natalensis. Petopentia ist auch in der Nichtblütezeit leicht von Fockea zu unterscheiden. Die wahren Verwandtschaften der Gattung sind mit Raphionacme und seinen Verbündeten in der Unterfamilie Periplocoideae.

Kultivierung und Vermehrung: Petopentia natalensis ist eine ausgezeichnete Kletterpflanze in der Kultur, da sie die Extreme von Hitze und Kälte besser verträgt als die meisten Pflanzen, sie kann schnell überwältigend werden, es ist besser, eine Stütze für Stämme zu installieren, die bis zu 7 Meter hoch werden können, und wenn sie blüht, ist sie eine sehr interessante Pflanze.
Wachstumsrate: Obwohl die Reben in der freien Natur Längen von 15 m erreichen können, dehnen sich Kulturpflanzen im Allgemeinen 1,5-2 m aus, indem sie sich um Stützen drehen, an denen sie sich festhalten oder in attraktiven Kaskaden aus hängenden Töpfen herabhängen.
Topfmedium: Es ist von Vorteil, in ein sehr gut entwässerndes und poröses Eintopfgut eingetopft zu werden, das etwas Luft zu den Wurzeln gelangen lässt; typische Mischungen sind Torf, mit etwas faseriger Erde und Sand zusammen mit großflächigem Dränmaterial wie Perlit, Bimsstein oder Lavagestein. Das Medium muss feuchtigkeitsspeichernd sein.
Die Düngung: Benötigt eine perfekte Düngung mit allen Mikronährstoffen und Spurenelementen. Mikronährstoffmangel ist ein gelegentliches Problem. Mikronährstoffmängel zeigen sich nur auf Böden mit hohem pH-Wert.
Gießen: Mit ihren sukkulenten Knollen ist sie sehr gut geeignet, Wasser über längere Zeiträume zwischen den Bewässerungen zu speichern. Im Sommer regelmäßig gießen, aber nicht überwässern (nassempfindlich) und die Pflanzen zwischen den Gusszeiten austrocknen lassen und dann wieder gießen. Ihre Wurzeln gehen leicht in Töpfen verloren, die beliebig lange feucht bleiben. Halten Sie sie im Winter recht trocken mit reichlich Luftstrom (Sie würde wahrscheinlich ein Gießen pro Monat vertragen). In der Ruhezeit keine hohe Luftfeuchtigkeit. Vorsicht beim Gießen, da sie bei zu viel Wasser und Schatten zum Anschwellen und zur Unordnung im Wachstum neigen.
Exposition: Diese Art bevorzugt helles Licht, verträgt aber viel weniger. Draußen Halbschatten bis Schatten (gefiltertes Sonnenlicht oder Nachmittagsschatten toleriert), drinnen braucht sie einen einigermaßen hellen Raum, um tatsächlich zu wachsen, obwohl sie auch an einem schattigeren Ort noch auskommt und fast überall in Wohnungen oder Büros aufgestellt werden kann. Sie kann einen Sonnenbrand bekommen, wenn sie zu lange der direkten Sonne ausgesetzt ist. Bei starkem Licht neigt sie zu Bronze, was die Blüte und die Produktion schwerer Blätter fördert.
Widerstandsfähigkeit: Die optimale Temperatur liegt bei 10-30°C. Minimale Temperatur: 4 ° C.
Im Frühling: Wenn der Winter endet und sie wieder zu wachsen beginnen, benötigen sie viel Wasser und das Einweichen der Töpfe wird die Pflanzen nicht mehr der Gefahr der Fäulnis aussetzen. Im Frühling werden sie im Halbschatten gut wachsen und wenn man sie im Regen stehen lässt, kann man sie mit dem nötigen Wasser versorgen.
Im Sommer: In den Sommermonaten vertragen sie starke Regenfälle, sind aber genauso glücklich, wenn die Jahreszeit trocken ist. Sie werden heißes Wetter im Freien vertragen, solange sie in stark gefiltertem Licht gehalten werden, was sie zum Blühen anregt. Sie genießen auch etwas Dünger. Das Bewegen der Pflanzen während der Knospenbildung kann dazu führen, dass sie die Blüten spontan alle zusammen abbrechen.
Im Herbst: Halten Sie die Pflanzen im Herbst im Freien, bis die Nachttemperaturen unter die 10°C fallen.
Winter: Im Winter: Im Winter ist die Pflege bei 10° C mit viel Licht kein Problem. Im Winter sollten Sie besonders darauf achten, dass sie trocken bleiben, denn feucht-kühle Bedingungen während der Ruhezeit der Pflanzen laden zu Pilzinfektionen ein, aber – je nach Temperaturen – kann gelegentliches Gießen mit Licht nützlich sein.
Die Pflege: Beschneiden Sie die Pflanze leicht, um sie ordentlich zu halten.
Umtopfen: Alle 2 Jahre umtopfen.
Schädlinge und Krankheiten: Petopentia sind im Allgemeinen ziemlich einfach zu züchten, besonders wenn sie schädlingsfrei gehalten werden. Sie sind sehr anfällig für Stamm- und Wurzelmehlwanzen, und Schäden durch diese können durchaus einen Pilzbefall auslösen. Immer wenn ein abgestorbener oder absterbender Stängel vorhanden ist, ist es wichtig, diesen sofort und vollständig zu entfernen, bevor andere gesunde Stängel ebenfalls krank werden können.
Toxizität: Nicht bekannt.
Vermehrung: Aussaat und Stecklinge.