Phyllobolus kaufen?

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Herkunft und Lebensraum: Knersvlakte, Vanrhynsdorp, Westkap, Südafrika. Ausdehnung des Vorkommens 1100 km², Fläche des Vorkommens weniger als 1100 km², mit fünf bis 10 bekannten Standorten.
Lebensraum und Ökologie: Phyllobolus tenuiflorus wächst im Winterregengebiet der sukkulenten Karoo auf Quarzitaufschlüssen. Er ist durch den fortschreitenden Lebensraumverlust durch den Gipsabbau bedroht.

Beschreibung: Phyllobolus tenuiflorus, am besten bekannt als Sphalmanthus tenuiflorus, ist ein sehr intereastisches Mesemb bis 3 cm Höhe, als sich mit zunehmendem Alter ein schöner dicker knollenförmiger Wurzelstock entwickelt, der fälschlicherweise als Caudex bezeichnet wird. Von besonderem Interesse sind die Blätter von P. tenuiflorus, die wässrige, durchsichtige Blasen aufweisen können, die keine Wassertropfen sind. Es sind Wasserspeichersäcke (Blasenzellen) auf der Oberfläche der Blätter. Pflanzen haben ausgeprägte Wachstums- und Ruhephasen. Die Wachstumsphase beginnt nach der Regenzeit (Winter). Während der Ruhephase (Sommer) trocknen die Blätter vollständig aus. Die Blüten erscheinen im Winter und können innerhalb einer Population gräulich-rosa oder grünlich-gelbe äußere Blütenblätter aufweisen.
Stängel:** Durchgehend verholzend, Internodien meist kurz, blühende Stängel länger, schwach verholzt, aber basal korkig.
Blätter: Fast zylindrisch, schmal eiförmig, verkehrt eiförmig (gepaart), im Blütenstand wechselständig, sommergrün, mit großen, spitzen oder haarähnlichen Blättern von P. tenuiflorus, die am Blütenstand und an den Blütenstielen am deutlichsten sichtbar sein können.
Blumen: Etwa 40 mm Durchmesser. Kelchblätter 5. Blütenblätter grüngelb bis gelb oder äußere Blütenblätter grau-rosa und innere grünlich-gelb. Filamentöse Staminoden fehlen, reproduktive Teile verdeckt. Nektardrüsen als fünf getrennte Rillen vorhanden.
Blütezeit: Sie blüht nach dem Wiederauftreten im Herbst oder im frühen Winter.
Früchte (Kapseln): 5-Kammer-Früchte, über den Ventilen gefaltete Ventilflügel.
Samen:*** Groß für eine Mesemb, D-förmig, braun, Testa rauh, Kamm deutlich.

Kultivierung und Vermehrung: Phyllobolus tenuiflorus ist leicht zu kultivieren und widerstandsfähig. Sie hat ausgeprägte Wachstums- und Ruhephasen. Die Wachstumsperiode beginnt nach der Regenzeit (Winter). Während der Ruhephase (Sommer) trocknen die Blätter vollständig aus und werden abgeworfen. Während dieser Zeit sollten die Pflanzen eher trocken gehalten werden. Sie ist ein besonderer Liebling der Liebhaber von kaudikförmigen Pflanzen.
Wachstumsgeschwindigkeit: Die Pflanzen wachsen langsam und der Caudex braucht viele Jahre, um sich zu vergrößern.
Caudex-Exposition: Der bemerkenswerte knollenförmige Wurzelstock (Caudex) wird normalerweise über die Bodenlinie angehoben, damit man ihn sehen und besser einschätzen kann. Die Pflanzen, die aus Stecklingen gezogen werden, produzieren ein Bündel von verworrenen Tuberosewurzeln, während die samengezogenen Pflanzen mit zunehmendem Alter eine rundere Knolle produzieren. Um beste Ergebnisse zu erzielen, darf die Knolle erst dann freigelegt werden, wenn die Pläne reif genug sind, normalerweise nach mehreren Jahren (8-12 oder mehr Jahre) unterirdischen Wachstums, da der freiliegende Caudex nicht mehr größer wird, wenn er über die Bodenlinie gehoben wurde. Bei sehr alten Pflanzen kann die Knolle massive Proportionen erreichen, halten Sie eine Pflanze also viele Jahre lang, um einen ungewöhnlich großen Caudex wachsen zu lassen.
Gießen: Die Pflanze nimmt im Winter etwas Wasser und Dünger auf, verfault aber leicht, wenn sie überwässert wird. Feuchte und kühle Bedingungen sind eine Einladung zu Pilzinfektionen, aber – je nach Temperatur – kann regelmäßiges Gießen sinnvoll sein. Im Sommer sollte man auf der trockenen Seite bleiben und nur so viel gießen, dass die Knolle nicht austrocknet.
Eintopfen Medium: Da die Wurzeln recht sukkulent sind, verwenden Sie eine Kaktusmischung oder geben Sie zusätzlich Perlit oder Bimsstein in die normale Blumenerde. Eine kiesige, sehr gut entwässernde Komposterde ist geeignet, und Tontöpfe helfen den Pflanzen, zwischen dem Gießen auszutrocknen. Alle 2 Jahre umtopfen.
Frost-Toleranz: Aufgrund ihrer afrikanischen Herkunft verträgt sie nur bei sehr trockenem Wetter leichten Frost und sollte -5 Grad Celsius vertragen. Pflanzen, die im Freien wachsen, können relativ nasse, kalte, regnerische Winter überstehen. Sie bevorzugt Sonne oder leichten Schatten, aber die Knolle sollte ständig im Schatten bleiben.
Hell: Sie bevorzugen eine sehr helle Lage und brauchen im Winter die maximale Lichtmenge, die man ihnen geben kann, aber im Sommer sollten sie kühler und teilweise im Schatten bleiben. Die einzige Ausnahme sind Sämlinge im ersten Jahr, die einen schattigen Platz genießen. Solche winzigen Pflanzen können leicht versengen oder brutzeln und ihr Aussehen verderben. Im Freien bevorzugen sie volle Sonne, mit etwas Schatten in den heißesten Sommermonaten. Im Herbst wird viel Licht benötigt, um zu blühen und eine gute Pflanzenentwicklung zu gewährleisten. Die geringe Intensität des Sonnenlichts während der Wachstumsperiode dieser Art verhindert im Allgemeinen, dass sich die weißen Blüten öffnen.
Besondere Hinweise: Sie werden am besten in einem sonnigen und luftigen Teil des Gewächshauses gepflanzt und nicht zu nah am Glasdach oder an den Seiten des Hauses, da sich die Pflanzen bei Hitzeperioden überhitzen können.
Krankheiten und Schädlinge: Sie sind im Freien schädlingsfrei, aber mehlige Wanzen ernähren sich gelegentlich von im Topf gezogenen Exemplaren.
Fäulnis: Fäulnis ist nur ein kleines Problem bei Phyllobolus, wenn die Pflanzen richtig gegossen und “gelüftet” werden. Wenn sie es nicht sind, helfen Fungizide nicht viel. Es ist sehr unwahrscheinlich, dass diese Pflanze durch Wurzelfäule durch zu viel Wasser verloren geht. Zuverlässig als permanente Sammlerpflanze.
Vermehrung und Pflanzung: Die Pflanzen können aus Samen oder durch sorgfältige Teilung älterer Pflanzen vermehrt werden.