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Piaranthus – Allgemeine Informationen

Piaranthus – Die richtige Pflege

Gießen und Düngen: Piaranthus ist eine leicht blühende Pflanze, die während der Vegetationsperiode mäßig gießen muss, aber bei heißem Wetter viel Wasser und etwas Dünger genießt, was ihnen hilft, frei zu blühen. Im Winter je nach Temperatur sparsamer gießen. Aber wie bei den meisten Asclepiaten ist es unklug, sie bei kaltem Wetter nass zu lassen. Die Winterpflege ist bei 5°C mit viel Licht kein Problem.
Standort: Teilweise Sonne oder heller Schatten
Schädlinge und Krankheiten: Piaranthus-Arten unterscheiden sich in ihrer Anfälligkeit für Fäulnis, sind aber im Allgemeinen recht einfach zu züchten, besonders wenn sie schädlingsfrei gehalten werden. Sie sind sehr anfällig für Stamm- und Wurzelmehlwanzen, und Schäden durch diese können durchaus Pilzbefall auslösen. Wenn Sie Probleme mit einem Stiel oder mit Basalfäule haben, können Sie die gesunden Teile zuverlässig isolieren, abtrocknen und in feuchtem Kompost umwurzeln.
Substrat: Da die Wurzeln recht flach sind, verwenden Sie eine Kaktusmischung oder fügen Sie zusätzlich Perlit oder Bimsstein zur normalen Blumenerde hinzu. Ein grobkörniger, sehr gut entwässernder Kompost ist geeignet, und Tontöpfe helfen den Pflanzen, zwischen den Bewässerungen auszutrocknen. Alle 2 Jahre umtopfen.

Piaranthus – Vermehrung

Vermehrung: Am einfachsten mit Stielstecklingen. Die Stecklinge einen Tag vor dem Pflanzen trocknen lassen. Die Stängel müssen auf kiesigen Kompost gelegt (nicht vergraben) werden und wurzeln dann von der Unterseite der Stängel. Sie kann auch durch Aussaat im Frühjahr in feuchtem, sandigem Torf erhöht werden.

Beliebte Piaranthus Arten im Detail

Piaranthus geminatus

Herkunft und Lebensraum: Südafrika, Ost- und Westkap-Provinzen.

Beschreibung: Piaranthus geminatus ist eine klumpende und niederwerfende Art, die sich über den Boden ausbreitet und große Kissen bildet. Blumen sind fünfzackige fleischige Sterne, die sich von weißlich, gelblich, rötlich oder hellbraun unterscheiden, mit oder ohne braunrote Punkte oder Querlinien, die manchmal zu einer mehr oder weniger schlichten Färbung verdichtet sind. Es ist sehr variabel und hat zahlreiche unnötige Namen ohne botanischen Wert erhalten, die nicht mehr als lokale Phänotypen darstellen.
Triebe: Procumbent, decumbent oder aufsteigend 1-6 (oder unter Kultur bis zu 15) cm lang, 12-18(-25) mm dick, unterteilt in kurze eiförmige oder zylindrische Artikel, stumpf bis dunkel 4-(5-)gewinkelt, mit 2-4 Minuten Zähnen 1 mm hoch, entlang jedes Winkels. Oberfläche kahl, glatt oder leicht rau, hellgrüne Spitzen schwach violett.
Blüte: 1 bis 3 (selten mehr) in einem kurzen Blütenstand an den Spitzen der Stängel. Pedikel (2-)6-12(-20) mm lang, x 1-2 mm Durchmesser, kahl. Kelchblätter 2-4 mm lang, eiförmig oder eiförmig-lanzettlich, spitz, kahl. Blumenkrone von ca. 13 mm bis 42 mm Durchmesser, sternförmig, ohne Baldrian mit fruchtiger Komponente, mehr oder weniger pubertierend. Blumenkronenlappen breit gestreut, 10-14 mm lang, ca. 4-5 mm breit am Ansatz, lanzettlich oder allmählich spitz zulaufend, mit revoluten Rändern, rückseitig kahl und samtig über das gesamte Innengesicht, mehr oder weniger behaart; Haare 0,1-0-9 mm, konisch, weiß, braun oder violett, Grundränder der Lappen nicht sehr selten mit klavatösen Haaren. Die Farbe der Lappen variiert von weißlich, gelblich, grünlich-gelblich rötlich oder hellbraun, mit oder ohne braun-rote Punkte oder Querlinien (manchmal zu einer mehr oder weniger schlichten Färbung verdichtet). Corona 2,5-3,2 hoch, 3,2-6,5 mm breit, meist gelb und ungefleckt. Korona-Lappen ca. 1-2 mm x 0,5-1.2 mm, linear-lanzettlich oder schmal-lanzettlich, spitz oder leicht gezähnt am Scheitelpunkt, dicht an den Rücken der Staubbeutel anliegend und diese kurz überschreitend, aber nicht aufrechtstehend, dorsal am Ansatz zu einem Spreizkamm ganz oder fein subdentikuliert am Rückenrand, flach oder fast so und oben nicht tuberkulös, die gesamte Korona erscheint (von oben gesehen) wie ein Stern mit 5 kurzen, runden, am Ansatz verbundenen Lappen, gelb. Pollinien 0,4-0,65 x 0,25-0,4 mm.
Blütezeit: Erzeugt im Oktober zahlreiche Blüten gleichzeitig.
Früchte (gepaarte Follikel): 6-13 cm lang.
Samen: 3,5-4,5 lang, 2-3 mm dick.
Bemerkungen zur Taxonomie: Die Gattung Piaranthus ist ein sehr verwirrender Komplex extrem verwandter Arten mit vielen Zwischenformen, die an vielen weit verbreiteten Orten zusammenwachsen und nur sehr schwer zu unterscheiden sind. Auch erfahrene Botaniker hatten Schwierigkeiten, die verschiedenen Arten und Formen zuverlässig zu trennen und zu klassifizieren.
Insbesondere Piaranthus geminatus var. geminatus ist eine sehr variable Art, die nun auch die früheren Arten Piaranthus globosus, Piaranthus disparilis und Piaranthus pillansii umfasst.

Bestäubung:
Diese Platten werden von Fliegen bestäubt (myiophile Bestäubung). Die Fliege wird von olfaktorischen Reizen angezogen, die den Mist imitieren oder organische (zoogene oder phytogene) Stoffe zerfallen lassen, zusammen mit mimetischen Färbungen und manchmal mimetischen Skulpturen. Nektar ist vorhanden. Der Nektar dient vor allem als optischer Lockstoff, der Brillanzeffekte hervorruft, und als Besucherführer. Aber Nektar ist natürlich auch eine Belohnung. Bei der Bestäubung tragen Fliegen Pollinaria nur an den distalen Teilen ihres Rüssels, niemals an den Beinen. Die Bestäuber-Spektren sind ähnlich wie bei den Blüten im Lebensraum und den kultivierten.

Piaranthus comptus

Herkunft: Nordkap, Ostkap, Westkap (Große Karoo, Kleines Namaqualand) Südafrika.
Lebensraum: Piaranthus comptus findet man unter Büschen zusammen mit Aloe microstigma, Haworthia variegata, Cotyledon tigrina, Pectinaria saxitile und Anacampseros telephiastrum.

Beschreibung: Piaranthus comptus ist eine ausgeprägte Stapelei, die sich durch niedrige fingerartige Stängel mit fünfzackigen Blüten von kunstvollem Design und Schönheit auszeichnet, weißliche Sommersprossen mit dunkelviolett-braunen Flecken und weißen konischen Haaren. Blumen öffnen sich gleichzeitig oder in langen Abständen im Spätsommer oder Herbst und riechen wirklich starke Schweißsocken. Es ist sehr variabel und manchmal mit Piaranthus geminatus verwechselt.
Triebe: büschelig, kugelförmig bis zylindrisch, leicht rau, aufrecht oder, 1-5 (oder unter Kultur bis zu 7 oder mehr) cm lang, 8-14 mm dick, stumpf 4-winklig, mit den Zähnen entlang der Winkel tuberkelförmig, apikulär, manchmal ziemlich dunkel, stumpfgrün oder graugrün, subglau.
Blüte: 1-4 (oft 2) zusammen, zwischen den Winkeln, nahe oder an der Spitze oder manchmal nahe der Mitte des Stammes, aufrecht. Pedikel 4-12(-15) mm lang, 1 – 2 mm im Durchmesser, kahl. Kelchblätter 1,5-3 mm lang, 1 mm breit, eiförmig oder lanzettlich, spitz, kahl. Blumenkrone rotierend, strahlend, 14-24 mm Durchmesser (meist ca. 17 mm), außen kahl und matt grünlich oder grünlich-braun, innen kurz pubertierend, nicht flimmernd, weißlich, überall mit kleinen runden dunkelviolett-braunen Flecken markiert; Scheibe flach. Lappen 5-7 mm lang, (3,5-)4(-5) mm breit am Ansatz, zart, manchmal basal leicht verschmolzen, eiförmig-lanzettlich, spitz oder spitz, leicht konvex vom Rand her leicht gebogen, weißlich mit roten oder rotbraunen Punkten, Flecken oder Querstreifen, meist dicht behaart. Haare leicht konisch, 0,4 – 1 mm, weißlich bis bräunlich violett, basal 1/4 der Blumenkronenränder oft mit Clavathaaren (var. ciliatus). Korona 2,6-3,2 x 3,5-4,8 mm. Äußere, auf dem Rücken der Staubbeutel eng anliegende und nicht darüber hinausgezogene Korona-Lappen, 1-2 mm lang, 0,6 mm breit, linear oder linear-lanzettlich, spitz, stumpf oder subdentikuliert am Scheitelpunkt, an der Basis dorsal aufgeweitet zu einem abgestumpften, winzigen tuberkulären oder mehr oder weniger zweigeteilten, ungefurchten Kamm, 0.8 – 1,5 mm breit mit oder ohne kleine Warzenknolle zwischen den Zähnen oben, ganz gelb oder violett-braun gepunktet. Geruch etwas sauer nach Pferdeschweiß gemischt mit verfaulten Früchten, die nur in der Nähe der Blüte wahrnehmbar sind.
Pollinia: 0,5 x 0,3 – 0,35 mm.
Früchte (gepaarte Follikel): 6 – 11 cm lang.
Samen: 3,5 – 5,5 mm lang, 2 – 3 mm dick.

Piaranthus punctatus

Herkunft: Westliche Kapprovinz (Little Namaqualand).
Lebensraum und Ökologie: Piaranthus punctatus wächst verzahnt mit den Stämmen der Sträucher, wie bei den meisten Mitgliedern der Stapelieae üblich. Im Gegensatz dazu bevorzugt der eng verwandte Piaranthus framesii die Höheren Gebiete der Namaqualand Sukkulenten Karoo. Die jüngsten Sammlungen sind auch ein Indiz für das Vorhandensein von Hybridpopulationen.

Beschreibung: Piaranthus punctatus ist eine der schönsten Arten, deren Blüten sich von allen anderen durch eine deutlich entwickelte Blumenkrone unterscheiden. Die Lappen der Blumenkrone sind breit lanzettlich, spitz, weiß bis elfenbeinfarben mit rötlichen oder braunen Flecken oder Querstreifen; die Oberseite hat feine, papillöse Warzen. Farbschwankungen treten bei der Art auf. Piaranthus ähnelt oberflächlich Huernia, aber die Blütenstiele strahlen über die gesamte Länge der Stängel, auch in der Nähe der Spitze. Bei den Huernia-Arten wachsen die Blüten aus dem Stammgrund. Huernia-Blüten wachsen einsam, während Piaranthus mehr aus demselben Knoten hervorgehen kann. Hier gibt es keinen Ringraum, wie in Huernia üblich.
Triebe: 1-6 cm lang (bis 15 cm in Kultur), 8-20 mm dick, länglich oder etwas klavatisiert, oder zylindrisch, leicht rau, sehr stumpfwinklig, mit 4-5 kleinen tuberkelartigen Zähnen in jedem Winkel, kahl, stumpfgrün.
Blütenstände: 1- bis mehrblütig, oberhalb der Stielmitte entstehend. Pedikel 5-15(-25) mm lang, 1,5-2 mm dick, kahl, violett.
Blüten: Geruchlos oder honigartig duftend, fünfzackig, sternförmig, mit stark wiederkehrenden Blumenkronen. Kelchblätter lanzettlich, spitz, kahl 2 – 3 mm lang. Blumenkrone mit 18-28 mm Durchmesser in der mittleren Hälfte verschmolzen mit einem ausgeprägten, schalenförmigen bis kurz gewölbten Rohr von 6-9 mm Durchmesser und 3-6 mm Länge, rund. Die Außenseite der Blumenkrone ist glänzend und grünlich cremefarben mit einigen vertikalen Reihen dunkelroter Punkte. Lappen ca. 6-9 mm lang, 3-7 mm breit, lanzettlich, spitz, spitz zulaufend, auf der Innenseite papilliert (puberös?), weißlich schwach rosa gefärbt, mit blutroten oder braunen Flecken oder Querstreifen. Papillen stumpf bis spitz. Konisch. 0,1 – 0,2 mm. Korona 3 -4,5 x 3,5-5 mm tonnenförmig. Die ungeöffneten Knospen zeigen dicke, stachelige Vorsprünge auf halber Länge an den Nähten der Lappenränder.

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11 weitere Piaranthus Arten und Synonyme

P. atrosanguineus

P. barrydalensis

P. cornutus var. ruschii

P. disparilis

P. geminatus subs. decorus

P. geminatus var. foetidus

P. globosus

P. parvulus

P. pillansii

P. pulcher

P. punctatus var. framesii