Pinga ist keine übliche Garten- oder Zimmerpflanze, sondern eine großwüchsige botanische Spezialität für dauerhaft warme Sammlungen. Gleichmäßige Bodenfeuchte, hohe Luftfeuchtigkeit und sehr viel Raum für die überhängenden Halme und spreizklimmenden Zweige sind entscheidend. Da belastbare Kulturerfahrungen selten sind, sollten Veränderungen von Licht, Temperatur oder Wassergabe schrittweise erfolgen.
Pinga – Pflege, Vermehrung & Arten (aus eigener Kultur)
Allgemeine Infos über Pinga
- Botanischer Name: Pinga
- Gattung: Pinga
- Familie: Poaceae
- Ordnung: Poales
- Herkunft: Die einzige Art, Pinga marginata, stammt aus Neuguinea und wächst dort in immerfeuchten tropischen Lebensräumen.
- Verwendungszwecke: Gewächshaus, Wintergarten, Solitärpflanze
- Arten: Eine anerkannte Art
- Preis: Im regulären Pflanzenhandel praktisch nicht erhältlich
- Seltenheitsgrad: Nicht erhältlich
- Giftig: Nein
Wie sehen Pinga aus?
- Blüte: Die unscheinbaren Grasblüten stehen in Ährchen. Verlässliche Angaben zu Blütezeit und Blühintervallen in Kultur sind kaum verfügbar.
- Blütenfarben: Grün, Braun
- Wuchsform: Strauch, Kletternd
- Höhe: 2000 cm – Die Halme erreichen etwa 1500 bis 2000 Zentimeter Höhe; ihre Spitzen hängen bis zum Boden herab.
- Durchmesser: 500 cm – Der locker horstige Bestand kann einschließlich der langen, spreizklimmenden Zweige mehrere Meter Breite beanspruchen.
- Nutzpflanze: Ja
Die Pinga-Pflege in Kurzform
Dauerhaft warm, hell bis halbschattig und luftfeucht kultivieren, gleichmäßig feucht halten und vor kalter Zugluft schützen.
Die Pinga-Pflege im Detail
Pinga benötigt ein großes, warmes Gewächshaus oder einen vergleichbaren Wintergarten. Das Substrat sollte humos, strukturstabil und gut drainiert sein, damit es Feuchtigkeit hält, ohne luftlos zu vernässen. Gegossen wird durchdringend, sobald die Oberfläche leicht abzutrocknen beginnt. Während kräftigen Wachstums kann monatlich schwach gedüngt werden. Temperaturen sollten möglichst nicht unter etwa 18 Grad Celsius fallen. Eine hohe Luftfeuchtigkeit ist günstig, zugleich muss gute Luftbewegung Pilzbefall vorbeugen. Wegen der zu erwartenden Größe ist frühzeitig ein geräumiger Pflanzplatz einzuplanen.
Vermehrung von Pinga
Eine vegetative Vermehrung ist durch vorsichtige Teilung kräftiger Rhizomabschnitte möglich. Jedes Teilstück muss mehrere vitale Knospen, Wurzeln und möglichst einen jungen Halm besitzen. Die Teilung sollte bei dauerhaft warmen Bedingungen erfolgen; anschließend sind hohe Luftfeuchtigkeit und gleichmäßige Bodenfeuchte nötig. Eine Aussaat kommt nur bei verfügbarem, frischem Saatgut infrage und ist wegen der seltenen Blüte kaum praktikabel.
Saison-Kalender
– = keine Aktivität · + = gering · ++ = aktiv/intensiv
| Monat | Gießen | Düngen | Umtopfen | Sonne | Blüte | Winter | Hinweise |
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Jan | Mäßig | Nicht düngen | Nicht empfohlen | Hell indirekt | Unbekannt | Warme Kultur | Luftfeuchte sichern |
| Feb | Mäßig | Nicht düngen | Nicht empfohlen | Hell indirekt | Unbekannt | Warme Kultur | Luftfeuchte sichern |
| Mär | Regelmäßig | Mäßig | Gut geeignet | Halbschatten | Unbekannt | Wachstum | Austrieb beobachten |
| Apr | Regelmäßig | Mäßig | Gut geeignet | Halbschatten | Unbekannt | Wachstum | Vor Mittagssonne schützen |
| Mai | Regelmäßig | Mäßig | Möglich | Halbschatten | Unbekannt | Wachstum | Luftfeuchte sichern |
| Jun | Regelmäßig | Mäßig | Möglich | Halbschatten | Unbekannt | Wachstum | Lüften |
| Jul | Regelmäßig | Mäßig | Möglich | Halbschatten | Unbekannt | Wachstum | Lüften |
| Aug | Regelmäßig | Mäßig | Möglich | Halbschatten | Unbekannt | Wachstum | Lüften |
| Sep | Regelmäßig | Mäßig | Möglich | Halbschatten | Unbekannt | Wachstum | Wasser reduzieren |
| Okt | Regelmäßig | Nicht düngen | Möglich | Halbschatten | Unbekannt | Wachstum | Auf Schädlinge prüfen |
| Nov | Mäßig | Nicht düngen | Nicht empfohlen | Hell indirekt | Unbekannt | Warme Kultur | Warm halten |
| Dez | Mäßig | Nicht düngen | Nicht empfohlen | Hell indirekt | Unbekannt | Warme Kultur | Warm halten |
Meine Erfahrungen mit Pinga
Beliebte Arten von Pinga
Pinga marginata
Ist die einzige anerkannte Art und bildet 15 bis 20 Meter hohe, locker horstige Bambushalme.
Häufige Probleme & Lösungen
| Symptom | Ursache | Lösung |
|---|---|---|
| Symptom | Ursache | Lösung Braune Blattränder |
Pinga kaufen
Hier findest du zuverlässige Bezugsquellen in Partner-Shops.
-
Pinga bei Amazon *Aktuelle Preise & Verfügbarkeit direkt bei Amazon
Hinweis: Bei externen Links mit * erhalte ich ggf. eine kleine Provision, für dich ändert sich der Preis nicht.
Nützliches Zubehör
-
Kakteen & Sukkulenten SubstratZum Shop →
-
Gießkanne *Zum Shop →
-
Blumentopf aus Ton *Zum Shop →
-
Gewächshaus für den Garten *Zum Shop →
-
Mini-Gewächshaus zur Anzucht *Zum Shop →
-
Kakteen & Sukkulenten Dünger *Zum Shop →
-
Schädlings- & Pilzbekämpfung *Zum Shop →
-
Hängeampel *Zum Shop →
-
Gartenschere *Zum Shop →
-
Pflanzenlampe *Zum Shop →
-
Bewurzelungspulver *Zum Shop →
-
Anzucht-Quelltabletten *Zum Shop →
-
Pflanzschale *Zum Shop →
Wird ähnlich gepflegt wie Pinga
Häufige Fragen
Wie viele Arten umfasst Pinga?
Die Gattung umfasst nur Pinga marginata.
Kann Pinga im Freiland wachsen?
In Mitteleuropa ist eine ganzjährige Freilandkultur wegen der tropischen Herkunft nicht geeignet.
Welchen Standort benötigt Pinga?
Geeignet ist ein warmes, helles bis halbschattiges Gewächshaus mit hoher Luftfeuchtigkeit.
Wie wird Pinga vermehrt?
Am ehesten durch Teilung bewurzelter Rhizomabschnitte; Saatgut ist kaum erhältlich.
Ist Pinga leicht erhältlich?
Nein, die Gattung ist im regulären Pflanzenhandel praktisch nicht verfügbar.
