Portulaca kaufen?

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Herkunft und Lebensraum: Portulaca oleracea ist ein kosmopolitisches Unkraut aus den gemäßigten und tropischen Regionen Afrikas, Europas und Asiens über den Mittleren Osten und den Indischen Subkontinent bis nach Malesien und Australasien, es ist auch in Nordamerika vorhanden, aber weniger verbreitet. Der Status der Art in der Neuen Welt ist unsicher: Im Allgemeinen gilt sie als exotisches Unkraut, es gibt jedoch Hinweise darauf, dass die Art 1430-89 n. Chr. in den Ablagerungen von Crawford Lake (Ontario) vorkam, was darauf hindeutet, dass sie in der präkolumbianischen Zeit nach Nordamerika gelangte. In einigen europäischen Ländern wurde es lange Zeit als Gemüse angebaut, heute ist es anderswo eingebürgert und gilt in einigen Regionen als invasives Unkraut.
Höhenunterschied: 0-2500 Meter über dem Meeresspiegel.
Lebensraum und Ökologie: Portulaca oleracea ist ein häufiges, einjähriges Unkraut auf Feldern, in Gärten, an Eisenbahnschienen und Straßenrändern. Es ist in warmen Klimazonen auf sandigen Müllplätzen sehr verbreitet.

Beschreibung: Portulaca oleracea ist ein einjähriges kahles, eher fleischiges, saftiges Kraut, das eine Streumatte bildet oder selten aufsteigt. Die leuchtend gelben Blüten haben fünf regelmäßige Teile und sind in der Regel weniger als 8 mm breit. Portulaca oleracea ist eine sehr variable Art.
Stängel: Zweige spreizend oder abstehend, glatt, bis 30(-55) cm lang und bis 5 mm Durchmesser oft rötlich, Trichome an Knoten und im Blütenstand fehlend oder unscheinbar, alte Stängel kahl.
Wurzel: Die Pfahlwurzel ist 2-10 cm lang.
Blätter: An den Zweigen wechselständig bis unterständig, oft zu den Zweigenden hin etwas zusammengedrängt, grün oder rot geblüht, ungestielt oder kurz gestielt, (4-)5-28(-309 mm lang (2-)3-12(13) mm breit, schmal verkehrt eiförmig bis spatelförmig, abgeflacht, an der Spitze abgerundet oder gestutzt, am Grund mehr oder weniger stark verjüngt zu einem 1-3 mm langen, undurchsichtigen Blattstiel, sehr wenige, unscheinbar, kadukös, etwa 0.6-1 mm lang, oft bald verloren.
Blüten: Leuchtend gelb, 6-10 mm breit, endständig, ungestielt, einzeln oder bis zu 5, umgeben von einer Büschel von 1-4 subvertikulierten blattähnlichen Hüllblättern und einem inneren Wirtel aus dreieckigen Hautschuppen, ca. 3 mm lang, eiförmig-akkuminat. Das Blütenbüschel erscheint oft scheinbar seitlich oder in einer Astgabel, da es vom späteren Wachstum überragt wird. Die Kelchblätter (2-)3-4,5(-5,5) mm lang, unten zu einer 2 mm langen Röhre vereinigt, freie Teile fleischig, länglich-eiförmig, gekielt oder geflügelt entlang der Mittellinie nach oben. Blütenblätter stumpfgelb (sehr selten blassrosa), (3-)4-8 mm. lang, am Grund vereinigt, verkehrt eiförmig-länglich bis verkehrt eiförmig, an der Spitze abgerundet, manchmal randständig oder doppelt gelappt. Staubblätter 7-12. Der Fruchtknoten ist eiförmig; die Form ist kurz, mit 3-6 subtilen Lappen.
Blütezeit: Je nach Niederschlag erscheinen die Blüten zu jeder Zeit des Jahres. An sonnigen Morgen öffnen sich die Blüten einzeln in der Mitte der Blattbüschel nur für wenige Stunden.
Frucht (Kapseln): Obovoid bis eiförmig, von der marzigen Blumenkrone umhüllt, in der Nähe oder knapp unter der Mitte spaltend; Deckel halbkugelförmig/kegelförmig, holzig, zu 2/3 verengt, meist mit schmaler, stärker geäderter Verlängerung an der Spitze, die einige wenige Samen in sich birgt.
Samen: Viele, ca. 0,5-1 mm lang, glänzend mattschwarz ohne metallischen Glanz, renförmig. Testazellen sternförmig mit auffälligem zentralen Tuberkel, Papillen wenig oder nicht vorhanden; Samenperipherie tuberkulös.
Chromosomenzahl: 2n =54

Unterarten, Sorten, Formen und Kultivare von Pflanzen, die zur Gruppe der Portulaca oleracea gehören

Portulaca oleracea ist ein polyploider Komplex, mit diploiden, tetraploiden und hexaploiden Formen (2n = 18, 36, 54). Danin et al. (1978) unterteilten den Komplex in sieben Unterarten auf der Basis von Samengröße und -musterung und setzten diese in Beziehung zu verschiedenen Ploidieebenen: subsp. oleracea, subsp. impolita Danin & H. G. Baker, subsp. granulatostellulata Danin & H. G. Baker, subsp. nicaraguensis Danin & H. G. Baker, subsp. nitida Danin & H. G. Baker, subsp. papillatostellulata Danin & H. G. Baker, und subsp. stellata Danin & H. G. Baker. Die Unterarten sind geographisch nicht getrennt, und selbst innerhalb desselben Flora-Gebietes kann man mehrere dieser Samenarten erkennen, die manchmal zusammen wachsen. P. oleracea (Portulak) wird seit dem Altertum als Gemüse verwendet. Die Kulturform, subsp. sativa (Haw.) Celak, die sich durch größere Samen von über 1 mm Länge auszeichnet, ist wahrscheinlich eine Selektion aus der Unterart oleracea.

Kultivierung und Vermehrung: Portulaca oleracea ist ein aggressives Unkraut, das sich im Garten und auf dem Feld ausbreitet, mit weltweiter Verbreitung in gemäßigten bis warmen Regionen und eines der zehn schädlichsten Unkräuter weltweit. Es ist auch das winterharteste aller Portulakpflanzen. Es kann sich ausbreiten und sogar als vegetative Fragmente, die salzwasserverträglich sind und bei der Landung überall leicht wurzeln, wandern. Es wird gelegentlich als Nahrungsmittel angebaut, Simopoulos et al. (1992) haben gezeigt, dass Portulaca oleracea den höchsten Gehalt an Omega-3-Fettsäuren und Antioxidantien aller bisher untersuchten grünen Blattgemüse aufweist, was darauf hindeutet, dass gewöhnlicher Portulak zwar wegen seines Nährwerts und nicht wegen seiner Unkrautverträglichkeit in Betracht gezogen werden sollte, aber nicht weit verbreitet ist. Er benötigt Sonnenlicht und gut dränierte Böden, ist aber eine äußerst anpassungsfähige Pflanze. Obwohl sie schwierige Bedingungen überlebt, werden die Pflanzen ein üppigeres Wachstum erzielen, wenn sie ausreichend Feuchtigkeit und reiche Böden erhalten.
Böden: Sie wächst gut auf fast allen Arten von Böden, die aus armen, sandigen oder kiesigen Böden bestehen.
Belichtung: Braucht volle Sonne bis Halbschatten.
Wässerungen: Trockenheitstolerant, wächst aber am besten mit regelmäßiger Bewässerung. Sobald die Pflanze gut etabliert ist, lassen Sie sie zwischen den Bewässerungen austrocknen. Diese Pflanze wächst von Natur aus unter rauen, trockenen Bedingungen und mag keine nassen Füße, also keine ständige Feuchtigkeit im Wurzelbereich.
Widerstandsfähigkeit: Samen pflanzen oder Moosrosenpflanzen aussetzen, nachdem alle Frostgefahr vorüber ist.
Schädlinge und Krankheiten: Sie ist anfällig für Angriffe von Schnecken, Ameisen, Wollläusen, Schildläusen, Thripsen, Spinnmilben, Blattläusen und Wollläusen. . Diese sukkulenten Pflanzen brauchen einen gut drainierten Boden.
Essbare Verwendung: Die essbaren Sprossen werden in der freien Natur für den lokalen Verzehr gesammelt.
Die jungen Triebe sind reich an Vitaminen und werden gekocht und als Speisekraut gegessen. Sie können auch grob in gemischten Salaten verwendet werden.
Medizin verwendet: Es wird verwendet bei kutanen, subkutanen parasitären Infektionen; Wassersucht, Schwellungen, Ödemen, Gicht; Nieren, Diuretika; Schwangerschaft, Antiaborifazien; Lungenbeschwerden; Haut, Schleimhäute; Magenbeschwerden; Geschlechtskrankheiten.
*Propaganda: *Durch Samen oder Stecklinge. Zur Reinigung der Samen werden diese bei Raumtemperatur in einer Schale oder Papiertüte an der Luft getrocknet. Reiben Sie die Kapseln vorsichtig durch ein Sieb mit der entsprechenden Maschengröße. Säen Sie die Samen auf die Oberfläche einer vorbefeuchteten, gut entwässernden Mischung. Die Keimung dauert etwa 2 bis 3 Wochen. In warmen Klimazonen können Portulaca oleracea-Selbstaussaaten, stabilisierte Pflanzen auch durch Spitzenstecklinge vermehrt werden. Die Stecklinge sollten 5 bis 12 cm lang sein und die unteren Blätter sollten entfernt werden. Als Wurzelmedium kann eine sterile Topfmischung verwendet werden. Die Stecklinge sollten täglich gegossen werden. Sie bewurzeln sich in ein paar Wochen.