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Herkunft und Lebensraum: Westliches Südafrika (Nord- und Westkap) und Klinghardt-Gebirge bei Lüderitz im Süden Namibias (Caralluma winkleriana).
Lebensraum und Ökologie: Quaqua mammillaris kommt in den meisten Karoo-Veld-Typen, in felsigen Hügeln und an den unteren Hängen von Hügeln in 150-1100 m Höhe vor. Es gibt keine Anzeichen dafür, dass Quaqua mammillaris von genetischer Erosion bedroht ist. Quaqua mammillaris ist zweifellos die am weitesten verbreitete Art in Südafrika, aber die Pflanzen sind oft einzeln, weit auseinanderliegend und schwer zu erkennen. Die Chance, sie in Blüte zu sehen, ist sehr selten.

Beschreibung: Quaqua mammillaris ist ein stark verzweigter, robuster sukkulenter Strauch, bis zu 50 cm hoch und 50-70 cm breit, buschig verzweigt, der nur vom Primärstamm aus wurzelt. Die Blätter sind in harte Dornen umgewandelt. In den oberen 2/3 des Stängels erscheinen im Herbst 3-15 samtig violett-braune Blüten, die sich gleichzeitig öffnen, aber in der Kultur nur selten zu sehen sind. Die Blumenkrone ist 20-27 mm breit, die Röhre ist gelb und violett gepunktet. Die Korona ist stipitiert (an einem Stiel gehalten), dunkelviolettbraun. Die äußeren Lappen sind aufrecht, bifid, mit den Basen der inneren Lappen, die Beutel bilden, verwachsen. Die inneren Lappen sind kurz aufgerichtet, liegen auf den Staubbeuteln und übersteigen diese. Der Geruch der Blüten ist äußerst unangenehm.
Ableitung des spezifischen Namens: Der Name bezieht sich auf die kräftigen Knollen mit braunen Spitzen (von lat. “mammilla”, Brustwarze).
Stängel: Von einem einzigen, zentralen Stängel ausgehend, vom Grund her aufgerichtet. Äste: aufrecht, kahl, grün, manchmal purpurbraun gesprenkelt, 15-50 cm hoch und 18-36 cm dick, sehr variabel, kurz und sehr kompakt, manchmal mit robusten Knollen oder schmalstielig, unregelmäßig oder spiralig 4-6-winklig. Knollen 5-20 mm lang, kegelförmig, spreizend, in den unregelmäßig angeordneten Winkeln nahe der Basis verwachsen, kahl, hellgrün, schwach glaukös, bewaffnet mit kräftigen, gelblichen, spitzen, spitzen Dornen von 6-12 mm Länge, mit der apikalen Hälfte der Dornen braun.
Die Blätter: Rudimentär, den Tuberkelzahn bildend; die Nebenblätter fehlen.
Blütenstand: Blüten in Faszikeln von 4-15 oder mehr, entlang der Rillen zwischen den Winkeln, gewöhnlich in der Nähe der Stängelspitzen in den oberen 2/3 des Stängels.
Blüten: Blüten zweigeschlechtig, regelmäßig, 5-merig. Knospen länglich-dreieckig, basal abgerundet. Blütenstiele 2-3 mm lang, unbehaart, halten die Blüte waagerecht. Kelchblätter 2-4 mm lang, eiförmig, spitz zulaufend, kahl. Blumenkrone glockenförmig, 20-27 mm Durchmesser, außen kahl und hellgrün, mit Spitzen, Rändern und einem Streifen in der Mitte der Lappen und einigen Punkten auf der Röhre sehr dunkelviolettbraun; innen winzig kleine Papillat-Setsulose auf den Lappen und dem oberen Teil der Röhre, sattes samtiges Schwarzviolett auf den Lappen, hellgelblich gepunktet mit schwarzvioletter Farbe in der Röhre, die 3-6 mm lang und ebenso groß im Durchmesser ist. Kronlappen violett bis rötlichschwarz, aufrecht gespreizt, 12-20 mm lang, am Grund etwa 4-7 mm breit, von dort allmählich zu einem sehr spitzen Scheitelpunkt verjüngt, längs nach außen gefaltet, mit umlaufenden Rändern, innen meist papillös, Papillen mit einem apikal horizontal gekrümmten dicken Haar. Außenkorona etwa so lang wie die Stammsäule, kupferförmig, 10-15-bi- oder trifid, Anhängsel deltaförmig, kahl, dunkelviolettbraun. Innere Koronallappen 1-1,5 mm lang, subulativ oder linear, spitz bis stumpf, auf den Rücken der Staubbeutel aufliegend und diese überragend, apikal über den Stilkopf gebogen und aufsteigend, mit mehr oder weniger zusammenhängend aufrechten Spitzen und einem kurzen dorsalen Vorsprung an der Basis, der an die äußere Korona anschließt und 5 seiner Zähne bildet, dunkelviolettbraun. Die Korona ist variabel, insbesondere in der Länge der aufrechten Spitzen der Innenlappen.
Die Frucht: Ein Paar von Follikeln.
Chromosomenzahl: 2n = 22.

Kultivierung und Vermehrung: Quaqua mammillaris ist schwierig zu kultivieren.
Boden: Das Substrat muss im Wesentlichen mineralisch sein.
Bewässerung: Von Frühjahr bis Herbst nur bei trockener Erde sparsam gießen.
Widerstandsfähigkeit: Ziemlich kältebeständig (benötigt aber eine geringe Umgebungsfeuchtigkeit).
Verwendung: Frische Stängel werden zur Behandlung von Magengeschwüren, zur Behandlung von Kater und zur Umkehrung von Trunkenheit gegessen. Ein kleines Stück Stängel reicht aus, um Hunger und Durst für einen Tag zu unterdrücken. Größere Mengen können als frisches Gemüse gegessen werden, sollten aber nicht von Schwangeren gegessen werden. Die Stängel von Quaqua mammillaris werden ähnlich wie Hoodia spp. als Appetit- und Durstlöscher verwendet, aber als Heilpflanze wird sie wahrscheinlich nur noch eingeschränkt nutzbar sein.
Vermehrung: Die Samen, wenn sie frisch sind, keimen normalerweise leicht, aber es ist eine Herausforderung, junge Sämlinge bis zur Erwachsenengröße zu erreichen. Stecklinge brauchen oft mehrere Monate, um eine Wurzel zu bilden.