Rabiea kaufen?

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Herkunft und Lebensraum: Kap-Provinz: Karroo, Freistaat. Südafrika.
Lebensraum: Trockene offene Stellen zwischen Felsen an Hängen, oft in Felsspalten, Regenfälle hauptsächlich im Sommer (aber nicht nur). Tatsächlich zeigen die Pflanzen im Habitat verschiedene Wachstumsphasen und ihr Aussehen kann sich im Laufe des Jahres und unter verschiedenen Wachstumsbedingungen ändern. Dies ist einer der Gründe, warum sich die Identifizierung in der Vergangenheit als problematisch erwiesen hat.
Die Ökologie: Der Mechanismus der Samenausbreitung erfolgt durch eine hochelastische Frucht, und der Samen wird nur in der unmittelbaren Umgebung ausgebreitet, was zu lokalen kleinen Gemeinschaften führt.

Beschreibung: Rabiea albinota ist eine zwergwüchsige, mehrfach verzweigte, mattenbildende Sukkulentenart.
Stängel: Fast stammlos.
Rosetten: Klein, kompakt, Aloe-ähnlich, jeweils aus 4-5 cm langen Blattpaaren zusammengesetzt.
Wurzeln: Tief, dick und fleischig. Bei dem jüngeren Exemplar ist nur eine zentrale Pfahlwurzel vorhanden, während die älteren Pflanzen einen dicken, auffälligen Wurzelstock oder Wurzelstock entwickeln.
Die Blätter: Dunkelgrün 40-50 mm lang, an der breiteren Seite 10-12 mm breit, sehr sukkulent, fest, höchstens schräg gespreizt (oft unter trockenen Bedingungen aufgerichtet), gegenständig, oft leicht unterschiedlich groß, sichelförmig, dreieckiger Querschnitt, obere Fläche von der Basis bis über die Mitte verbreitert, dann zu einer spitzen, spitz zulaufenden Spitze zulaufend, untere Blattfläche acinaciform von breiterer Basis, mit ausgeprägtem Kiel, Epidermis mit zahlreichen tuberkulösen, auffälligen, weißen bis dunkel-purpurnen Punkten, oft weiß gerandet.
Blüten: Gänseblümchenähnlich, gelb, einzeln, nachmittags öffnend, 4-4,5 cm Durchmesser, Staubblätter gelb. Blütenstiel, kurz mit Grundblatt.
Blütezeit: Hauptsächlich vom Spätwinter bis zum Frühjahr, kann aber gelegentlich das ganze Jahr über blühen.
Anmerkungen: Mehrere Artennamen sind verwirrend und teilweise überflüssig (Rabiea albinota für Pflanzen mit dicken niedrigen Blättern, Rabiea albipuncta für solche mit dünneren ± aufrechten Blättern) scheinen die meisten Formen zu bedecken. Einige wilde Individuen beider Arten sind dicht mit sehr auffälligen weißen Flecken bedeckt.

Pflege und Vermehrung: Rabiea sind einfache und lohnende Pflanzen, die in Töpfen oder im Steingarten angebaut werden können. Sie können das ganze Jahr über bewässert werden, sie gießen regelmäßig vom Frühjahr bis zum Herbst, reduzieren aber die Bewässerungshäufigkeit im Winter, die Wachstumsperiode ist vom frühen Frühjahr bis zum Spätsommer, ist aber eine sehr anpassungsfähige Art, die opportunistisch wächst, wenn die Wasserverfügbarkeit und die Wachstumsbedingungen günstig sind. Halten Sie sie kühl und im Sommer im Halbschatten, brauchen Sie in den anderen Jahreszeiten volle Sonne oder leichten Schatten. Topfrabben sehen am besten in schwerer Erde aus, und das Gleiche gilt für Pflanzen in einem Steingarten. Erfordert eine gute Drainage.
Frost-Toleranz: Sehr frosthart und wächst am besten dort, wo es kalte Winter gibt (es wird berichtet, dass sie bis mindestens -18° C winterhart ist, wenn sie sehr trocken ist). Es ist schwierig, die Blätter frei von Narben und abgestorbenen Blattspitzen zu halten, aber die reichlich vorhandenen Blüten verdecken diese.
Vermehrung: Stecklinge oder (selten) Samen
Anmerkungen:Rabiea albinota hat ein wunderschönes, dickes Wurzelsystem, und wenn sie eingetopft wird, kann die Pflanze nach und nach über den Boden gehoben werden, so dass einige der Wurzeln sichtbar sind, und wird speziell wegen ihres Aussehens kultiviert. Architektonisch ist sie ein echter Hingucker. Wenn die “Caudex”-Form der hochgezogenen Wurzeln ausreichend sichtbar ist, ist diese Pflanze unvergleichlich. Sie neigen auch dazu, mehr “Köpfe” zu wachsen, wenn sie hochgezogen werden.
Traditionelle Verwendung: Rabiea albinota ist eine leicht halluzinogene Pflanze mit ähnlichen Wirkungen wie Sceletium. Sie ist bei einer Reihe südafrikanischer Stammesangehöriger (insbesondere den Griquas) unter dem Namen “S’Keng-Keng” bekannt. Die Griquas waren dafür bekannt, die ganze Pflanze zu trocknen und zu pulverisieren, um sie als Schnupftabak zu verwenden, oder sie dem Tabak hinzuzufügen und zu rauchen, um einen Zustand der Euphorie zu erzeugen.
Die berichteten halluzinogenen Wirkungen wurden unter Laborbedingungen nicht nachgewiesen; dieses Attribut kann jedoch das Ergebnis einer Verwechslung zwischen Sceletium und der ähnlich aussehenden Gattung Rabiea sein. Eine chemische Analyse von Rabiea albinota muss noch durchgeführt werden.