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Herkunft und Lebensraum: Angola, Burundi, Demokratische Republik Kongo, Ruanda, Uganda, Kenia, Tansania, Simbabwe.
Höhenunterschied: 500 – 1500 Meter über dem Meeresspiegel.
Habitat und Ökologie: Raphionacme madiensis kommt in grasbewachsenen Lichtungen in offenen Akazien- oder Mopanewäldern, in Steppensavanne (Gipfel), in Sträuchern und Steppe auf Felsvorsprüngen, auch in tiefen Böden an Berghängen in Verbindung mit kurzem Gras vor, in Gemeinschaft mit Vellozia, Cyphia und Monadenium und Ornithogalum gracillimum, keineswegs selten, blüht nach dem ersten schweren Schauer in Blättern über diesem Lebensraum.

Beschreibung: Raphionacme madiensis ist eine seltene caudiciforme Asclepiad bis 20 cm Höhe, die aus einer subsphärischen Knolle mit bis zu 16 cm Durchmesser wächst. Sie hat attraktive grüne und violette Blüten und charakteristische, sehr dicke Solitärfrüchte.
Ableitung des spezifischen Namens: “Madiensis” von Madi in Uganda, wo das Typusexemplar gesammelt wurde.
Stängel: Einjährige Stängel ein bis mehrere, kurz, 10-16 cm lang, aufrecht bis breitwüchsig, etwas grob behaart mit viel Milchsaft.
Blätter: Gegenüberliegend, mehr oder weniger schmal eiförmig-elliptisch, eiförmig oder verkehrt eiförmig, 7-14,5 cm lang, oben grün, unten heller, fein samtig mit dichterem Indumentum an den viel helleren Adern, faltig; Rand gewellt; Blattstiel 5-20 mm lang.
Blütenstände: Achsel- und Endblüten, eine pro Knoten, kürzer als die benachbarten Blätter, vielblütige Köpfe, mehr oder weniger grob behaart.
Blüten: Grün/Violett. Kronblätter breitwüchsig, länglich-eiförmig bis länglich-dreieckig, 5-7 mm lang, stumpfgrün bis weißlich-grün mit braunen, rosa, magentafarbenen oder violetten Streifen, Spitzen oder Rändern. Korona-Lappen apikal 3-segmentig; zentrales Segment 5-7 mm lang, linear bis fadenförmig; seitliche Segmente 2-3 mm lang, unbehaart oder papillös.
Blütezeit: Spätsommer (Jan – Mar)
Obst: Ein einziger, aufrechter Follikel, eiförmig, 4,5-6 cm lang, sich verjüngend.

Kultivierung und Vermehrung: Raphionacme madiensis ist eine caudiciforme Pflanze, die gut im Container wächst.
Boden: Geben Sie der Pflanze ein gut dräniertes, luftiges, aber reichhaltiges Wachstumsmedium, das aus nicht organischem Material wie Lehm, Bimsstein, Lavagrün und Torf oder Blattschimmel besteht.
Bewässerung: Es handelt sich wahrscheinlich um eine Sommerpflanzensorte, die während des aktiven Wachstums ab dem Frühjahr, wenn sich die neuen Blätter aus dem verholzten Knollenhals bilden, viel Wasser benötigt und nur dann gegossen werden sollte, wenn sie nicht schlafen. Im Herbst beginnen die Blätter zu vergilben und fallen ab, so dass sie jetzt bis zum Winter recht trocken bleibt. Um die Wurzeln herum sollte niemals Wasser stehen bleiben. Ein Anbaufehler kann zu unansehnlichen Löchern in der Knolle führen.
Belichtung: Beim Anbau werden die Pflanzen normalerweise im Halbschatten angebaut, wobei die Knollen ganz oder (vorzugsweise) teilweise ausgesetzt werden, um das Verbrennen und Verrotten der Wurzeln zu verhindern.
Widerstandsfähigkeit: Sie sollte im Gewächshaus bei Temperaturen über 12°C überwintern (vermeiden Sie es, die Temperaturen unter 5° C fallen zu lassen, aber einige Autoren vermuten, dass sie zumindest für kurze Zeit leichten Frost verträgt, wenn sie sehr trocken ist. In diesen Situationen wird sie besser widerstehen, wenn sie durch die Winterregen geschützt ist, da sie aufgrund der Feuchtigkeit und der niedrigen Temperaturen empfindlicher gegen Fäulnis ist. Pflanzen in Containern erlitten jedoch große Blattverluste.
Wartung: Die getrockneten einjährigen Stängel müssen entfernt werden, um ein ordentliches Aussehen zu erhalten. Wie recht kleine Töpfe sollten sie im sehr späten Winter, im frühen Frühjahr, umgetopft werden.
Vermehrung: Vermehrung: Kann sowohl durch Stecklinge als auch durch Samen vermehrt werden.