Salsola kaufen?

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Herkunft und Lebensraum: Salsola Soda wächst reichlich an den Ufern des Mittelmeerbeckens und hat eine weite eurasische und afrikanische Verbreitung. Sie wurde auch in Südamerika und den USA (Kalifornien) eingeführt.
Höhenunterschied: 0-50 Meter über dem Meeresspiegel.
Lebensraum und Ökologie: Salsola Soda ist ein Halophyt (eine salztolerante Pflanze), die typischerweise in salzhaltigen Küstenhabitaten wächst und mit Salzwasser bewässert werden kann. Sie kommt auch in Binnenregionen vor.

Beschreibung: Salsola Soda, im Englischen eher als gegenblättrige Salzkraut- oder Barillapflanze bekannt, ist ein fleischiger, unbehaarter, rundlicher Strauch mit mehrjähriger Wurzel. Sein Stängel steigt mit krautigen Stängeln auf, die 5 bis 70 cm hoch sind, keine Dornen haben und rotbraun gefärbt sind. Die Pflanze wird nicht zu einem Steppenläufer. Die gräulich-grünen, oft rötlich werdenden Blätter umklammern den Stängel. Die Blätter am Hauptstiel und die Blätter am unteren Teil der Zweige sind lang und schlank und haben keine Stacheln am oberen Teil des Stiels, und die Zweige sind kurz und schief. Die Blüten wachsen einzeln am Ansatz der Blätter, sie sind sehr klein und werden von Kapseln gefolgt, die jeweils nur einen Samen enthalten. Die Pflanze hat große historische Bedeutung als Quelle für Soda, die aus der Asche von Salsola-Soda und anderen Salzkrautpflanzen gewonnen wurde. Während die Ära des Anbaus von Soda längst vorbei ist, wird Salsola-Soda immer noch als Gemüse angebaut, das sich in Italien und bei Feinschmeckern auf der ganzen Welt großer Beliebtheit erfreut.
Stängel: Aufrecht oder aufsteigend, von der Basis aus verzweigt oder fast verzweigt; Äste gerade oder leicht gebogen (proximale Äste manchmal fast niedergeschlagen), weder gerippt, noch rot gestreift oder behaart.
Die Blätter: (vor allem in der Nähe) meist gegenständig, gerade und dick am Stängel haftend. Blattspreite linealisch, pfriemlich, am Grund verbreitert, gewöhnlich mehr als 1,5 mm breit, fleischig, im Querschnitt dreieckig, am Grund deutlich geschwollen oder eiförmig, an der Spitze spitz, nicht stachelig. Grün bis aschfarben, mit zwei gegenüberliegenden, oft rötlich werdenden Längsstreifen, der Rand der Basis häutig und durchsichtig.
Infloreszenzen: Achselhöhlen. Deutlich unterbrochen, 1-blättrig; Deckblätter abwechselnd oder fast gegenüberliegend, nicht überlappend, bei der Reife horizontal gebogen, an der Basis geschwollen, sich abrupt verengend zu einer spitz zulaufenden, nicht stacheligen Spitze.
Blüht: Die Blüten wachsen einzeln am Ansatz der Blätter, die Vorblätter sind deutlich ausgeprägt, nicht mit den Perianthsegmenten verwachsen. Die Perianthsegmente sind flügellos oder mit rudimentären dreieckigen Knollen bei der Reife, die Ränder sind zackig oder pectinat-ziliatförmig apikal, kahl.
Früchte (Kapseln): ca. 3-6(-7) mm im Durchmesser, jede enthält nur einen kochleierten Samen.
Chromosomenzahl: 2n = 18.