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Senecio – Allgemeine Informationen

Mehr als tausend Arten umfasst diese Gattung, davon ca. 100 sehr langsam bis rasch wachsende Sukkulenten, die vor allem in Afrika und Indien heimisch sind. Die im Wuchs sehr vielgestaltige und von verzweigten Pflänzchen bis zu großen Sträuchern reichende Senecio züchtet man wegen ihres dekorativen Blattwerks. Die im Frühjahr, Sommer oder Herbst an langen Trieben sitzenden Blüten sind pinselartig, in der Färbung weiß oder rot. Die meisten sukkulenten Arten sind leicht zu ziehen, manche Arten aus Madagaskar aber brauchen viel Wärme.

Senecio – Pflege und Vermehrung

Senecio barbertonicus wächst als Strauch und liefert in voller Sonne in warmen Klimazonen ein sehr dekoratives grünes, abgerundetes Kronendach.
Boden: Er benötigt einen sehr frei entwässernden, angereicherten Boden, der leicht sauer bis leicht alkalisch ist, aber sehr tolerant gegenüber armen Böden ist.
Bewässerung: Sie benötigt mäßiges Wasser vom Frühjahr bis zum Herbst, im Winter eher trocken halten oder die Pflanzen können an der Basis verfaulen. Aber sie passt sich an verschiedene Wachstumsbedingungen an, von extremer Hitze und Trockenheit bis hin zu hoher Feuchtigkeit, da sie ein geringes Fäulnispotential hat.
Standort: Sie scheinen im Halbschatten gut zu gedeihen, z.B. an der Basis der Bäume, aber sie gedeiht auch in heißen, sonnigen Lagen und verträgt auch Küstenbedingungen.
Frost-Toleranz: Sie wird im tropischen und warmen Mittelmeerklima im Freiland angebaut, mit Temperaturen, die man gut über 5°C halten kann, am besten 10-12°C, aber sie verträgt leichten Frost für kurze Zeiträume, wenn sie sehr trocken ist (bis -4º C widerstandsfähig, auch wenn das Laub dabei beschädigt wird). In diesen Situationen wird sie besser widerstehen, wenn sie durch die Winterregen geschützt ist, da sie aufgrund der Feuchtigkeit und der niedrigen Temperaturen empfindlicher gegen Fäulnis ist. Pflanzen in Containern erlitten jedoch große Blattverluste. USDA Zone 9b bis 12.
Wind- und Salztoleranz: Toleriert gut hohe Winde und Salzwinde in zweiter Linie.
Pflege: Die Blütenstiele müssen entfernt werden, um ein ordentliches Aussehen zu erhalten. Diese Arten neigen dazu, irgendwie langbeinig zu werden, was besonders bei der Kultur als Topfpflanze ein Problem darstellt, und ein Zurückschneiden ist oft notwendig.
Vermehrung: Vermehrung: Die Vermehrung durch Stecklinge im späten Frühjahr bis zum Sommer ist einfach, man nehme einfach einen Steckling der Pflanze, lasse sie 1 oder 2 Wochen trocknen und stelle sie in die Erde (vorzugsweise trockene, lockere, extrem gut drainierende Erde).

Senecio – Arten

Senecio rowleyanus

Herkunft und Lebensraum: Südafrika (Ostkap, Westkap) und südliches Namibia.
Lebensraum: Er wächst am Boden unter Büschen und Sträuchern.
Beschreibung: Senecio rowleyanus, umgangssprachlich als “Perlenkette” bekannt, ist eine einzigartig aussehende Sukkulentenpflanze mit dünnen, drahtigen Stängeln, die über ihre gesamte Länge erbsen-, perlen- und perlenförmige Blätter tragen. Kultiviert auf sonnigen Fensterbänken oder in Hängekörben bildet sie schnell dichte Bündel von dünnen Stielen, die über den Rand eines Topfes baumeln. Es sind verschiedene Sorten erhältlich.
Wuchsform: Es handelt sich um eine mehrjährige, mattenbildende Sukkulente mit kriechenden Trieben, die sich am Boden niederwerfen, aber oft nach hinten oder hängend wachsen.
Stängel: Sehr schlank, dünn, drahtig, grün, 60-90 cm lang. Wenn sie am Boden entlang wächst, kann sie sich unbegrenzt ausbreiten. Da sie zufällige Luftwurzeln produziert, die dort nach unten wachsen, wo sie mit dem Boden in Kontakt kommen.
Die Blätter: 5-8 mm Durchmesser, kugelförmig oder gepresst-globos, leicht länglich, mit einem kurzen Schleim (Schnabel) an den Enden gegenüber den Befestigungspunkten der Stängel. Glänzend, hellgrün mit einem schmalen, hellgrünen Fenster in der Länge. Die sukkulenten Blätter sind kugelförmig, um die Oberfläche zu minimieren und dadurch Wasser zu sparen.
Blütenstand: 3-5 cm im Durchmesser und pinselartig fehlen die brillanten, farbenprächtigen Zungenblüten, die oft für Gänseblümchen charakteristisch sind. Fruchtbare Blüten röhrenförmig, matt weiß mit malvenfarbenen Staubbeuteln und violettem Stil, und angenehm zimtfarben duftend.
Blütezeit: Von Frühjahr bis Herbst.
Chromosomenzahl: 2n = 20.
Anmerkungen: Senecio rowleyanus ist einigen diploiden Rassen von Senecio radicans ähnlich, aber insgesamt die kleinste.

Senecio haworthii

Herkunft und Lebensraum: Kap-Provinz in der Kleinen Karoo (Richtersveld), Südafrika
Höhenbereich: Er liegt in der Regel zwischen 900 und 1200 Metern Höhe.
Lebensraum: Die Pflanzen kommen an felsigen Hängen vor und sind in der Lage, extremer Trockenheit zu widerstehen und ein angemessenes Maß an Kälte (- 6ºC) zu vertragen. Auch Hitze ist kein Problem, die Pflanzen können Temperaturen von (+ 40ºC) gut vertragen. Die Pflanze gilt in ihrem heimischen Lebensraum als bedroht.

Beschreibung: Senecio haworthii, auch bekannt als Woolly senecio, ist ein mehrjähriger Zwergstrauch, dessen beide Stämme und sukkulenten Blätter mit dicht gewebtem weißem Filz bedeckt sind. Möglicherweise die schönste Pflanze der Gattung und in der Kultur besser bekannt als Kleinia tomentosa. Wenn sie gut angebaut und unter Glas gehalten wird, mit einem Minimum an Bewässerung, erscheinen die Blätter rein weiß. Die erste Beschreibung stammt von Adrian Hardy Haworth, in Miscellanea naturalia, 1803, S. 189, mit dem Namen Cacalia tomentosa.
Wuchsform: Es handelt sich um einen wenig mehrjährigen, verzweigten Strauch, der in der Kultur fast 30 cm hoch wird, in der natürlichen Umgebung aber wahrscheinlich etwas kleiner ist.
Die Blätter: Fleischige Sukkulente, aufrecht, am Stängel viele Jahre lang überlappend, dann sommergrün, zylinder- bis spindelförmig, an beiden Enden spitz, etwas stumpf, an den Spitzen leicht gekerbt, 4 cm lang, reinweiß und durch die dichten silberweißen Haare, die die gesamte Oberfläche der Blätter bedecken, sehr attraktiv.
Blütenstände: Endständig von der Spitze des Stängels, unverzweigt und 80-11 mm lang, mit kurzem Stiel, der gelbe Blüten trägt.
Blüht: Leuchtend gelb bis buttergelb, selten in der Kultur zu sehen.

Senecio stapeliiformis

Herkunft und Lebensraum: Zwei disjunkte Unterarten sind anerkannt, ssp. stapeliiformis (Ostkap-Provinz, Südafrika) und subsp. ssp. minor (Kenia, Tansania).

Beschreibung: Senecio stapeliiformis (manchmal auch Senecio stapeliaeformis oder Stapeliformis genannt) ist eine attraktive Sukkulentenart mit hübsch ausgeprägten, bleistiftähnlichen Stängeln mit violett-grünen Mustern und weichen Stacheln an den Seiten, wobei das Ganze in seiner Form an eine Stapelia erinnert (daher der Name), aber eine große, orangefarbene, falkenkrautähnliche Blüte hat. Die unterirdischen Triebe treten aufrecht aus.
Wuchsform: Es handelt sich um eine mehrjährige Sukkulente mit aufrechten bis liegenden Stängeln, die von der Basis aus mit Rhizomstielen verzweigt sind, von denen einige unterirdisch verlaufen, bevor sie auftauchen.
Stängel: Wenig, zylindrisch, weich, brüchig, kahl und hochsukkulent, gegliedert, oft 2-25 cm lang, manchmal länger und etwa 7-20 mm dick, mit 4-6 oder selten mehr Winkeln oder Rillen mit entlang der Rippen angeordneten Schuppenblättern, dunkelgrün und oft mit einer ungewöhnlichen rosa Tönung mit silbrig-grünen Streifen und violetten Pfeilspitzenmarkierungen unter jedem Knoten.
Zweige: Weich und brüchig lang, 7-20 mm im Durchmesser mit 4-6(-8) Rippen oder Rillen
Blätter: Hartschuppenartig, 3-7 mm lang, vergänglich, ausdauernd als schwache, kurze Dornen.
Blütenstände (Körbchen): Endständig, an einfachen Stielen (2-) 7-15 cm hoch; Körbchen (Köpfchen) 1,8-4 cm breit; Deckblätter (Deckblätter) 8-13; Zungenblüten keine; Scheibenblüten bis 50, rot oder orange; Kronblätter ausgebreitet.
Blütezeit: Herbst.
Früchte: Die Früchte sind zylindrische Achänen mit einem 15-28 mm langen Pappus (federartige Borstenstruktur, die als “Fallschirm” fungiert, der es ermöglicht, den Samen durch den Wind zu tragen).
Chromosomenzahl: 2n = 20.

Senecio articulatus

Herkunft und Lebensraum: Südafrika, Kap-Provinz.

Beschreibung: Senecio articulatus ist eine sommergrüne Sukkulentenart, die einen etwas ausladenden Büschel von 22-40 cm Höhe und 30 cm oder mehr Breite bildet und sich durch Knollen ausbreitet, die ein unterirdisches Gerüst, ein Verankerungssystem, bilden. Die Pflanze ist während eines Teils des Jahres blattlos.
Stängel: Von fetten, bläulich-grauen bis bläulich-violetten Streifenfugen gebildet, l,5-10 cm lang und 1,5-2 cm im Durchmesser, die wie grüne Würstchen aussehen, etwa so dick wie eine finger. Während des Winters treibt jeder ein kleines Büschel von Blättern aus, aus denen dann ein weiteres Segment wächst. Wenn es also wie eine Wurst mit einem Haarknoten aussieht, sieht es am Ende wie eine Wurst mit Haarknoten aus! Jeder Stängel kann 30-40 cm hoch werden, aber viel höher, wenn er schattiert und überwässert ist. Die Stängel speichern Wasser für lange Zeiträume. Sie sind durch einen wachsartigen Überzug geschützt, um den Wasserverlust zu verzögern.
Die Wurzeln: Faserig flach, aber weit verbreitet.
Blätter: 5-8 cm lang, an Blattstielen, die so lang oder länger als die Blattspreite sind, weich, fleischig, unterschiedlich eingeschnitten oder eingekerbt und fallen in trockenen Zeiten ab, neue entstehen, wenn das Wachstum wieder einsetzt.
Infloreszenzen: 12-20 cm hohe, verzweigte, kleine, strahlenlose, nur aus Scheibenblüten bestehende Korbblütler, die einen unangenehmen, eher abstoßenden Geruch haben und von Käfern und Fliegen bestäubt werden.

Senecio barbertonicus

Herkunft und Lebensraum: Swasiland, Mosambik, bis zu den östlichen Teilen Simbabwes und Südafrika in Gauteng, KwaZulu-Natal, Limpopo, Mpumalanga und Nordwesten. Wahrscheinlich ist sie in Kenia eingebürgert worden und wird nun auch anderswo wegen ihrer Dürreresistenz angebaut.
Höhenunterschied: 34-1.700 Meter über dem Meeresspiegel.
Lebensraum: Senecio barbertonicus wächst vorwiegend auf Grasland und zwischen Felsen im Schatten niedriger, offener Kronenwälder der Westküste. Die Pflanze neigt dazu, über Felsen und andere Bäume und Sträucher zu klettern. Die Umgebung, die wir hier haben, hat ein heißes und trockenes Klima, mit ziemlich guten Regenfällen im Sommer, gefolgt von anhaltender Trockenheit und Temperaturen nahe dem Gefrierpunkt im Winter. Die Blumen sind aktiv für Schmetterlinge, insbesondere für den Painted Lady-Schmetterling (Vanessa cardui).

Beschreibung: Senecio barbertonicus, benannt nach einer seiner Heimatorte Barberton, ist ein dicht belaubter Sukkulentenstrauch, der im Winter Büschel von süß duftenden, goldgelben, büscheligen Blütenköpfen und Samen mit einem dichten Büschel von Borsten produziert. Aber das Attraktivste an dieser Pflanze sind die fingerartigen Blätter, die an den Zweigen nach oben zeigen. Sie ist eine der am wenigsten spezialisierten und am häufigsten vorkommenden der fingerartigen Senecios.
Wuchsform: Es handelt sich um einen immergrünen, stark verzweigten, duftenden, weinartigen Strauch, der bis etwa 2 m hoch und breitwüchsig wird, mit einem auffallend fleischigen Stamm, der sich tief nach unten verzweigt und dann wieder höher verzweigt, um ein relativ abgerundetes Kronendach zu ergeben. Alle Teile unbehaart. In der Kultur kann er unter optimalen Wachstumsbedingungen viel größer werden, wahrscheinlich zu einem kleinen Baum von über 3 m Höhe und Ausbreitung.
Stämme: Kurzfleischig, zylindrisch hellgraubraun oder hellgrün, alte Stämme nackt, rauh mit Blattnarben, Äste dicht belaubt.
Blätter: Sukkulente, dicht um den Stängel gepackt, hell- bis olivgrün, zylindrisch, fingerartig 5-10 cm lang und 5-10 mm im Durchmesser, am Grund leicht gekrümmt, parallel zum Stängel liegend und nach oben gerichtet, Spitze spitz, spitz, Basis verjüngt, ungestielt.
Blüten (Körbchen): Diskoidal, 10 mm breit und 76 mm lang und duftend, an kurzen schuppigen Stielen in kleinen Korymbosebüscheln, diese oft in verzweigten Rispen, an den Zweigspitzen. Die Blüten sind leuchtend gelb. Deckblätter schmal glockenförmig, Deckblätter 8, schmal, ll-l3 mm lang mit 3-5 hellgelben Harznerven, Deckblätter sehr wenig, klein. Blüten leuchtend gelb, jeder Kronlappen mit einer medianen gelben, harzigen Linie, die zurück in der Röhre verläuft.
Früchte (Achänen): 3,5 mm lang, zylindrisch, gerippt, mit der Spitze zwischen den Rippen.
Blütezeit: Winter (Am Standort Juli bis September)