Senna kaufen?

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Herkunft und Lebensraum: Senna meridionalis ist relativ weit verbreitet und erstreckt sich über ein Gebiet von mindestens 20000 km2 im Süden und Westen Madagaskars, von Toliara bis zur Region Itampolo. Seine Verbreitung ist sehr begrenzt. Die Verbreitung innerhalb dieses Gebietes ist fragmentiert, aber die Art ist zumindest lokal weit verbreitet. Nur etwa 400 Pflanzen sind in der freien Natur erhalten geblieben.
Lebensraum und Ökologie: Diese Art wächst hauptsächlich auf eozänem Kalkstein der Mahafaly-Hochebene in ariden und halbtrockenen Gebieten in Laubwald und dornigen Büschen.

Beschreibung: Senna meridionalis, allgemein bekannt als Taraby, ist ein kleiner Laubstrauch von 1-2 m Höhe oder ein kleiner Baum bis zu 5 m Höhe mit stark verzweigter Krone. Der Baumstamm (Caudex) ist in der Nähe der Basis etwas geschwollen und sukkulent. Selbst wenn er klein ist, lassen die dicken, knorrigen Stängel und die kleinen gefiederten Blätter diese Art wie einen Miniaturbaum aussehen. Die Blüten sind leuchtend gelb und den anderen in der Familie ähnlich. Ausgewachsene Pflanzen von Senna meridionalis ähneln aus der Ferne Alluaudia comosa.
Stängel: Hauptstamm sukkulent (caudiciform). Zweige glatt, dick und starr, gewunden
und Zickzack, unterschieden in Langtriebe (Auxiblasten) und Kurztriebe (Brachyblasten).
Blätter: Gefiedert, klein, bis 3 cm lang; Fiederblättchen 3-6 Paare.
Blüten: Klein, leuchtend gelb.

Anbau und Vermehrung: Senna meridionalis ist in der Jugend die attraktivste aller madagassischen Sennesarten (etwa sieben Arten) und ist kulturwürdig. Sie ist ein einfacher Züchter, nicht besonders pingelig in Bezug auf Licht, Bewässerung oder Boden, aber ein sehr langsamer Züchter. Er wird schließlich eine Höhe von 2-3 m erreichen. Er kann als Bonsai angebaut werden. Sie bevorzugt eine sonnige Lage, um ihre kompakte Form zu erhalten, aber das ist nicht wirklich notwendig.
Boden: Gut dräniert.
Bewässerung: Im Sommer braucht sie ziemlich viel Wasser, bleibt aber auch im Winter im Blatt, wenn man sie weiter gießt. Am besten ist es, das Wasser während des Winters drastisch zu reduzieren, damit die Blätter abfallen und die Pflanze eine Ruhezeit hat.
Traditionelle Verwendung: Die Zweige werden als Stangen beim Bau von Häusern in der Umgebung verwendet. Sie wird gelegentlich als Zierpflanze angebaut, die wegen ihres geschwollenen Stammes geschätzt wird.
Vermehrung: Senna meridionalis kann sowohl aus Samen als auch aus Stecklingen vermehrt werden. Das Saatgut hat eine harte Samenschale und kann vor der Aussaat von einer Skarifizierung profitieren, um die Keimung zu beschleunigen und zu verbessern. Dies kann in der Regel dadurch erreicht werden, dass man eine kleine Menge fast kochendes Wasser auf die Samen gießt (Vorsicht, dass sie nicht gekocht werden!) und sie dann 12 – 24 Stunden in warmem Wasser einweichen lässt. Bis zu diesem Zeitpunkt sollten sie Feuchtigkeit aufgenommen haben und geschwollen sein – wenn nicht, dann machen Sie vorsichtig eine Kerbe in den Samenmantel (achten Sie darauf, den Embryo nicht zu beschädigen) und lassen Sie ihn vor der Aussaat weitere 12 Stunden einweichen. Die Vermehrung kann auch durch Stecklinge erfolgen.