Simonachne ist außerhalb seines natürlichen Klimas eine anspruchsvolle Sammlerpflanze. Ein geschützter, heller Halbschatten mit gleichmäßiger Feuchte kommt dem natürlichen Wald- und Sandsteinstandort am nächsten. Die langen Triebe sollten nicht ständig bewegt oder stark zurückgeschnitten werden, bis die Pflanze gut eingewurzelt ist. Frost, trockene Heizungsluft und sommerliche Überhitzung sind die wichtigsten Risiken.
Simonachne – Pflege, Vermehrung & Arten (aus eigener Kultur)
Allgemeine Infos über Simonachne
- Botanischer Name: Simonachne
- Gattung: Simonachne
- Familie: Poaceae
- Ordnung: Poales
- Herkunft: Küstennahe Sandsteingebiete nördlich von Sydney in New South Wales, Australien.
- Verwendungszwecke: Gewächshaus, Wintergarten
- Arten: 1
- Seltenheitsgrad: Nicht erhältlich
- Giftig: Nein
Wie sehen Simonachne aus?
- Blüte: Kurze endständige und achselständige Trauben tragen kleine, unauffällige Ährchen. Die Blütenstände sind grünlich und werden zur Reife braun.
- Blütenfarben: Grün, Braun, Creme
- Blütezeit: Dezember, Januar, Februar
- Wuchsform: Kriechend, Rasenbildend
- Höhe: 80 cm – Aufsteigende Triebe erreichen ungefähr 30 bis 80 cm Höhe.
- Durchmesser: 150 cm – Die waagerechten, verzweigten Triebe können sich auf etwa 80 bis 150 cm ausbreiten.
Die Simonachne-Pflege in Kurzform
Simonachne bevorzugt einen hellen bis halbschattigen, geschützten Standort ohne harte Mittagssonne. Das lockere Substrat gleichmäßig mäßig feucht halten und Staunässe vermeiden. Nur schwach düngen und auf Spinnmilben sowie Schnecken achten. Entsprechend der Herkunft warm oder kühl, aber frostfrei überwintern.
Die Simonachne-Pflege im Detail
Simonachne benötigt einen geschützten, hellen bis halbschattigen Platz mit milden Temperaturen. Das Substrat sollte humos, sandig und luftdurchlässig sein und gleichmäßig mäßig feucht bleiben. Direkte Mittagssonne, trockene Hitze und vollständig ausgetrocknete Wurzelballen sind zu vermeiden. Gedüngt wird nur schwach während des sichtbaren Wachstums. Lange Triebe können vorsichtig geführt werden, sollten bei kleinen Pflanzen aber nicht stark gekürzt werden. Im Winter ist eine helle, frostfreie und gut belüftete Kultur erforderlich.
Vermehrung von Simonachne
Die Vermehrung von Simonachne ist durch Aussaat, Teilung und bei bodennah bewurzelten Trieben auch über Ableger möglich. Für die Teilung wird ein gut entwickelter Bestand vorsichtig aufgenommen und in Abschnitte mit eigenen Wurzeln getrennt. Lange Triebe können auf feuchtem Substrat fixiert und erst nach sicherer Wurzelbildung von der Mutterpflanze getrennt werden. Saatgut wird frisch auf ein lockeres, humoses Gemisch gesät und bis zur Keimung gleichmäßig feucht gehalten. Jungpflanzen benötigen zunächst hohe Luftfeuchte, gute Belüftung und Schutz vor direkter Sonne.
Saison-Kalender
– = keine Aktivität · + = gering · ++ = aktiv/intensiv
| Monat | Gießen | Düngen | Umtopfen | Sonne | Blüte | Winter | Hinweise |
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Jan | Mäßig | Nein | Nein | Halbschatten | Blüte | Mild und frostfrei | Frost vermeiden |
| Feb | Mäßig | Nein | Nein | Halbschatten | Blüte | Mild und frostfrei | Frost vermeiden |
| Mär | Mäßig | Nein | Geeignet | Halbschatten | – | Mild und frostfrei | Austrieb prüfen |
| Apr | Regelmäßig | Leicht | Geeignet | Halbschatten | – | – | Luftig stellen |
| Mai | Regelmäßig | Leicht | Nein | Halbschatten | – | – | Feuchte halten |
| Jun | Regelmäßig | Leicht | Nein | Halbschatten | – | – | Sonne meiden |
| Jul | Regelmäßig | Leicht | Nein | Halbschatten | – | – | Hitze vermeiden |
| Aug | Regelmäßig | Leicht | Nein | Halbschatten | – | – | Hitze vermeiden |
| Sep | Mäßig | Nein | Nein | Halbschatten | – | – | Düngung stoppen |
| Okt | Mäßig | Nein | Nein | Halbschatten | – | Mild und frostfrei | Einräumen |
| Nov | Mäßig | Nein | Nein | Halbschatten | – | Mild und frostfrei | Kühl stellen |
| Dez | Mäßig | Nein | Nein | Halbschatten | Blüte | Mild und frostfrei | Frost vermeiden |
Meine Erfahrungen mit Simonachne
Beliebte Arten von Simonachne
Simonachne maidenii
Ist die einzige Art, ein seltenes kriechend bis kletternd wirkendes Gras aus New South Wales.
Häufige Probleme & Lösungen
| Symptom | Ursache | Lösung |
|---|---|---|
| Braune Blattspitzen | Zu trockene Luft oder zeitweise ausgetrockneter Wurzelballen | Gleichmäßiger wässern und vor trockener Heizungsluft schützen Blätter werden blass oder fleckig |
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Häufige Fragen
Ist Simonachne winterhart?
Nein oder nur eingeschränkt. In Mitteleuropa ist eine frostfreie beziehungsweise sehr geschützte Überwinterung erforderlich.
Welcher Standort eignet sich für Simonachne?
Ein geschützter, heller bis halbschattiger Platz mit humosem, sandigem und gleichmäßig frischem Substrat ist geeignet.
Wie oft muss Simonachne gegossen werden?
Das Substrat wird gleichmäßig mäßig feucht gehalten, ohne dass Wasser dauerhaft im Topf steht.
Wie lässt sich Simonachne vermehren?
Möglich sind Aussaat sowie die vorsichtige Teilung oder Bewurzelung bereits bodennaher, ausreichend entwickelter Triebe.
Ist Simonachne giftig?
Für die Gattung sind keine typischen Giftwirkungen bekannt. Raue Blätter, scharfe Blattränder oder Grannen können jedoch mechanisch reizen.
