Stathmostelma kaufen?

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Herkunft und Lebensraum: Tansania und Kenia.
Habitat und Ökologie: Er wächst auf jahreszeitlich überfluteten Wiesen gesprenkelt. Blüht inmitten von Regenfällen.

Beschreibung: Stathmostelma gigantiflorum ist ein aufrechtes, bis zu 1 Meter hohes Kraut mit einjährigen Stängeln, die aus stämmigen, mehrjährigen, unterirdischen, vertikalen Wurzelknollen (geophytisch) entstehen. Die Blüten sind groß und auffällig (5 oder mehr cm breit), im Sommer weiß-violett in 2- bis 4-blütigen Köpfen an den Zweigspitzen.
Stängel (einjährige Triebe): Ausladend, aber von knapp über dem Grund verzweigt, 30-100 cm hoch, zusammengedrückt, kahl, apikal schwach behaart. Latex weiß.
Wurzelstock: Der oft als Kaukasus bezeichnete knollenförmige Wurzelstock ist einfach, kräftig, ca. 8 cm im Durchmesser, abgerundet oder zylindrisch bis zu 50 cm lang, unterirdisch und senkrecht. Am Standort wächst der Fettwurzelstock in der Erde vergraben, aber in der Kultur wird die Pflanze, sobald sich die Knollenwurzel entwickelt hat, teilweise über den Boden gehoben und mit freiliegenden Knollen wieder eingepflanzt, wodurch ein sehr auffälliges bonsai-ähnliches Exemplar entsteht.
Die Blätter: Unbeweglich oder undeutlich gestielt, krautig, 15-25 cm lang, 5-10 mm breit, länglich-lanzettlich oder linealisch, spitz zulaufend, kahl, an den Rändern und der Mittelrippe behaart.
Infloreszenzen (Dolden): Einzelständig, seitlich, extraaxillär und endständig, 2-4-blütig. Die Stiele sind länger als die Stiele. Blütenstiele 2,5-18 cm lang, an einer Seite pubertierend. Deckblätter 4-16 mm lang, linealisch, spitz, Ränder ciliat. Blütenstiele 2-5 cm lang, an der Innenseite behaart. Kelchblätter 9-16 mm lang, 3-7 mm breit, lanzettlich oder eiförmig, spitz, am Grund rundlich, kahl oder mehr oder weniger behaart am Rücken. Blumenkrone rotierend, malvenfarben, 4-6 cm Durchmesser oder eher mehr, flach; Lappen 20-28 mm lang, 8-10 mm breit, länglich, spitz, beidseitig kahl. Koronallappen 3 mm über der Basis der Staubbeutel-Säule aufsteigend und diese stark überragend, 9-16 mm lang, ± rechteckig, im apikalen Teil kompliziert, unten fest, schräg abgeschnitten, mit den starren Rändern zu Falkenzähnen ausgebildet, über die Staubbeutelspitzen nach oben gebogen, kein Horn im Inneren. Gymnostegium 11-12 mm. Staubbeutel 4-5 mm in den Rillen des Stilkopfes; Pollinienbohnenform, Übersetzerarme 4,5 mm lang, die Fortsätze verjüngen sich zu einem dünnen fadenförmigen Teil.
Frucht (Merikarp): Einsam, aufrecht, an geraden Stielen, schmal kegelförmig 10-16 cm lang, 5-8 mm breit.
Samen: ca. 3 mm lang, 2 mm breit.

Pflege und Vermehrung: Stathmostelma gigantiflorum ist eine interessante Ergänzung einer Sammlung, aber in der Kultur nur selten anzutreffen.
Wachstumsrate: Es wächst gut, wenn auch sehr langsam, aber es ist möglich, die Wachstumsgeschwindigkeit bis zu einem gewissen Grad zu erhöhen, indem man während der aktiven Wachstumssaison eine angemessene Menge Wasser, Wärme und Dünger zur Verfügung stellt, aber es ist anfällig für Fäulnis, wenn es zu nass ist.
Belichtung: Sie benötigt leichten Schatten, aber der Caudex sollte im Schatten liegen, während die Blätter etwas Sonne bevorzugen. Vermeiden Sie im Sommer direkte pralle Sonne. Helles Licht, wenn sie drinnen angebaut wird.
Boden: In Töpfen braucht er ein sehr poröses Topferde-Mittel (Bimsstein, Vulkanit und Perlit hinzufügen). In einem eher sauren Boden ist es besser.
Bewässerungen: Häufig gießen, während die Pflanze im vollen Wachstum ist, aber im Winter trocken halten, nachdem die Zweige abgestorben sind. Sie verfault leicht und mag NICHT viel Wasser, wenn sie keine Blätter hat.
Dünger: Profitiert von moderaten Dosen eines ausgewogenen, langsam freisetzenden Düngers.
Frost-Toleranz: Aufgrund ihres afrikanischen Ursprungs hält sie sich im Winter warm, die sichere Durchschnittstemperatur beträgt mindestens 15°C, obwohl sie für kurze Zeiträume auch niedriger sein kann. Er kann im Freien in frostfreiem Klima angebaut werden, muss aber in jedem Fall über 10°C gehalten werden und muss im Winter trocken sein. Sie ist sehr anfällig für Fäulnis unter kühlen, nassen Bedingungen. USDA-Zone 10-12, eignet sich aber sehr gut in Containern.
Manteinance: Alle zwei Jahre umtopfen. Er mag Töpfe mit großzügigen Abflusslöchern. Im Winter sterben die Weinrebenzweige ab und sollten zurückgeschnitten werden, um die Verzweigung zu fördern, eine attraktive Form zu erhalten und die Gewohnheit des Caudex zu gewährleisten.
Vermehrung: Die Art kann durch Samen (und auch durch Stecklinge ?) vermehrt werden. Die Pflanzen für die Dekoration werden aus Samen gezogen, da sie einen Caudex entwickeln.