Stipagrostis – Pflege, Vermehrung & Arten (aus eigener Kultur)

Allgemeine Infos über Stipagrostis

  • Botanischer Name: Stipagrostis
  • Trivialname: Dreigrannengräser
  • Gattung: Stipagrostis
  • Familie: Poaceae
  • Ordnung: Poales
  • Herkunft: Trockengebiete Afrikas sowie von Osteuropa über West- und Zentralasien bis Indien.
  • Verwendungszwecke: Gewächshaus, Steingarten, Felsengarten, Freiland, Solitärpflanze
  • Arten: Etwa 56 anerkannte Arten.
  • Preis: Saatgut einzelner Arten ist gelegentlich für etwa 4 bis 15 € erhältlich.
  • Seltenheitsgrad: Selten
  • Giftig: Nein

Wie sehen Stipagrostis aus?

  • Blüte: Lockere Rispen mit hellen bis bräunlichen Ährchen und charakteristisch dreigeteilten, häufig behaarten Grannen.
  • Blütenfarben: Creme, Braun, Grün
  • Blütezeit: Mai, Juni, Juli, August
  • Wuchsform: Rasenbildend
  • Höhe: 150 cm – Je nach Art etwa 15 bis 150 cm hoch.
  • Durchmesser: 100 cm – Horste oder lockere Bestände können ungefähr 20 bis 100 cm Breite erreichen.
  • Nutzpflanze: Ja

Die Stipagrostis-Pflege in Kurzform

    Vollsonnig, heiß und in sandig-mineralischem Substrat halten. Selten gießen, kaum düngen und im Winter sehr trocken kultivieren.

    Die Stipagrostis-Pflege im Detail

    Stipagrostis benötigt volle Sonne, hohe Wärme und ein tiefes, sandiges Substrat. Gegossen wird selten, dann jedoch durchdringend. Anschließend muss der Wurzelraum weitgehend abtrocknen. Organische, dauerhaft feuchte Erde ist ungeeignet. Im Winter steht die Pflanze hell, trocken und je nach Art kühl bis mild.

    Vermehrung von Stipagrostis

    Stipagrostis wird vor allem aus frischem Saatgut vermehrt. Die Samen werden flach in sandig-mineralisches Substrat gesät. Nach der Keimung werden die Sämlinge schrittweise an Sonne und Trockenheit gewöhnt. Ausdauernde Horste können vorsichtig geteilt werden.

    Saison-Kalender

    – = keine Aktivität · + = gering · ++ = aktiv/intensiv

    Monat Gießen Düngen Umtopfen Sonne Blüte Winter Hinweise
    Jan Sehr wenig Nein Nein Vollsonne Trocken Nicht gießen
    Feb Sehr wenig Nein Nein Vollsonne Trocken Nicht gießen
    Mär Wenig Nein Geeignet Vollsonne Trocken Langsam anfeuchten
    Apr Wenig Nein Geeignet Vollsonne Übergang Austrieb prüfen
    Mai Mäßig Einmal Möglich Vollsonne Möglich Wachstum Hitze zulassen
    Jun Mäßig Nein Nein Vollsonne Möglich Wachstum Durchdringend gießen
    Jul Mäßig Nein Nein Vollsonne Möglich Wachstum Vollständig abtrocknen
    Aug Mäßig Einmal Nein Vollsonne Möglich Wachstum Vollständig abtrocknen
    Sep Wenig Nein Nein Vollsonne Übergang Wasser reduzieren
    Okt Wenig Nein Nein Vollsonne Trocken Trocken stellen
    Nov Sehr wenig Nein Nein Vollsonne Trocken Nicht gießen
    Dez Sehr wenig Nein Nein Vollsonne Trocken Nicht gießen

    Meine Erfahrungen mit Stipagrostis

    Bei Stipagrostis ist zu viel Fürsorge meist problematischer als Trockenheit. Ein hoher Sand- oder Mineralanteil verhindert Feuchtigkeit an der Halmbasis. Jungpflanzen benötigen zunächst etwas gleichmäßigere Feuchte, sollten aber früh an Trockenheit gewöhnt werden.

    Beliebte Arten von Stipagrostis

    Stipagrostis plumosa

    Besitzt auffällig federige Grannen und besiedelt Wüstengebiete.

    Stipagrostis ciliata

    Ist ein wichtiges Horstgras sandiger Trockengebiete.

    Stipagrostis obtusa

    Bildet robuste Horste im südlichen Afrika.

    Stipagrostis namaquensis

    Ist an Fluss- und Dünensande angepasst.

    Stipagrostis pennata

    Trägt lange, bewegliche Grannen.

    Häufige Probleme & Lösungen

    SymptomUrsacheLösung
    Weiche, dunkle Basis Wurzelfäule durch zu häufiges Gießen Trocken stellen und mineralischer eintopfen. Blasse Halme

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    Nützliches Zubehör

    Wird ähnlich gepflegt wie Stipagrostis

    Häufige Fragen

    Ist Stipagrostis winterhart?

    Die Frosttoleranz schwankt stark; Topfpflanzen sollten trocken und geschützt überwintern.

    Welcher Standort eignet sich für Stipagrostis?

    Volle Sonne und ein tiefgründiger, sandiger Boden sind erforderlich.

    Wie wird Stipagrostis gegossen?

    Selten, aber durchdringend gießen und danach abtrocknen lassen.

    Wie lässt sich Stipagrostis vermehren?

    Durch Aussaat und bei ausdauernden Arten durch Teilung.

    Ist Stipagrostis giftig?

    Für Stipagrostis ist keine typische Giftwirkung bekannt.